Forum: Politik
USA nach Trump-Sieg: Gespenstische Tage
AFP

Donald Trump plant seine Präsidentschaft, holt die halbe Familie ins Kernteam. Innerlich zerrissen harren die USA seiner nächsten Schritte. Über eine Machtübergabe, wie Amerika sie noch nicht erlebt hat.

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santoku03 12.11.2016, 16:03
1.

Wenn der Ausdruck "spätrömische Dekadenz" jemals in neuerer Zeit gepasst hat, dann in diesem Falle. Aber auch das römische Reich hat danach noch ein paar Jahrhunderte fortbestanden, also besteht Hoffnung.

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Newspeak 12.11.2016, 16:08
2. ...

Der grösste Nachteil Trumps, der Narzissmus, ist auch sein grösster Vorteil. Trump. das darf man nicht vergessen, wollte nämlich nicht nur die Demokraten zerstören, sondern vor allem auch die Republikaner. Er wird sicher nicht deren klassische Positionen vertreten und er verachtet auch sein Wahlvolk heimlich bzw. hat das vor Jahren sogar schon mal öffentlich gesagt, für wie dumm er die Republikanischen Wähler hält. Das ist vielleicht nicht so harmonisch, wie man sich das wünschen würde und natürlich wird das Probleme machen, aber er wird auch nicht einfach irgendwelche dummen Tea-Party Ziele umsetzen und ich sage mal voraus, dass sich auch Leute wie Putin noch mal danach sehnen werden. dass Clinton gewonnen hätte.

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geboren1969 12.11.2016, 16:13
3. Familienclan

Wollte nicht der amerikanische Wähler gerade mit den Familienclans (Kennedys,Bushs,Clintins) nichts mehr zu tun haben. Jetzt bricht also die Trump-Dynastie an. Im engsten Beraterkreis mit Aussicht auf Ministerposten die so verhasste Elite und Lobbyisten. Wenn es so kommt, werden die Amerikaner, die Trump gewählt haben, schlichtweg bezrogen. Aber bei Populisten ist das vorher klar.

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dunnhaupt 12.11.2016, 16:18
4. Reality check: Der Job macht den Mann

Die Historikerin hat recht: "Das Amt macht etwas mit denen, die es haben." Das zeigt sich schon jetzt, ehe Trump noch sein Amt angetreten hat. Die Wahlversprechen werden eins nach dem anderen unter den Teppich gekehrt, und die Realität kehrt erstmals ein. Frau Clinton ins Gefängnis werfen? Das war doch als Witz gemeint. Obamacare abschaffen? Bloß das nicht. Man könnte ja ein paar kleine Änderungen einbauen, um Gesicht zu wahren. Muslimen die Einreise verweigern? Von wegen. Gleich am ersten Tag meiner Amtszeit eine neue Ölpipeline genehmigen? Na, das hat doch sicher niemand geglaubt. Und eine Mauer an der mexikanischen Grenze? Mal sehen, vielleicht reicht Verstärkung der Grenzpolizei. Um Adenauer zu zitieren: "Wer glaubt denn schon den Unsinn, den ich gestern sagte."

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to78ha 12.11.2016, 16:23
5. Was mich mal interessieren würde...

Kann man ein Land wie die USA zur Diktatur machen?

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observerlbg 12.11.2016, 16:24
6. So what...

Die US-Amis haben schon mal eine Königsfamilie ins weiße Haus gewählt und nun halt wieder. Die Kennedys waren liberal und Demokraten, die Trumps sind erzkonservativ und ... ja was eigentlich? Wir werden es erfahren. Nur eins ist sicher: die Trumps werden nicht die Interessen der Mehrzahl ihrer Wähler bedienen. Aber wie oft haben Menschen schon gegen eigene Interessen gestimmt, nur aus einer unbestimmten Wut heraus. Mal sehen, ob nicht ein besonders enttäuschter Wähler später folgenschwere Fehler begeht. Auch das wäre nicht das erste Mal. Es bleibt spannend. Die Medien werden bestimmt nicht enttäuscht, freut euch drauf ;-)

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günterjoachim 12.11.2016, 16:27
7. Durchsichtig...

Was heisst hier "...bucklige Verwandtschaft..."? SPON ist offensichtlich total unsachlich und tendenziös. War zu erwarten.

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johannesbueckler 12.11.2016, 16:27
8. Panikmache, Herr Medick

Sitze gerade im Frühstücks-Diner in Tucson zischen 50% Latinos und auch einige Afroamerikanischer sind dabei.
Politik ist kein Thema, niemand pöbelt und alle steigen friedlich in ihre Pickups und fahren zur Arbeit wie immer......
Aber die Intelligenzia hyperventiliert....

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Chefredakteur 12.11.2016, 16:29
9. Die Amerikaner haben wohl mehrere Probleme!

Dass der Trump gewählt worden ist ist eigentlich Schock genug, aber es kommt noch die Tatsache, dass der Trump jetzt seine Familie in wichtige Posten stecken will damit sie später ein Netzwerk aufbauen können worüber sie dann viele Ereignisse in USA zu bestimmen! Noch ein größeres Problem ist, dass für die US Bürger der President unantastbar und bei nahe wie ein Prophet da steht, die Amerikaner stehen hinter ihr President egal was er getan hat, wer er ist und was die Bürger erwartet! Die Autorität des Amtes Presidenten zwingt die Menschen, die den Trump nicht wollen zu schweigen und alles hinnehmen! Das ist nicht nur ein größer Fehler, sondern ein kollektives Dummheit!!! Ich denke wenn die US Bürger wirklich den Trump nicht wollen, dann es wird ein Zweiwöchigen Streik reichen um dann der Trump seinen Rücktritt ankündigt, aber so wie ich die Amerikaner kenne, werden sie nichts tun und nur stolz sein, dass sie Amerikaner sind, denn das wollten sie ja alle, dass der Trump deren Stolz Amerikaner zu sein und die Welt beherrschen wieder zurück gibt! Die Amerikaner denken schon seit Ende des zweiten Weltkrieg, dass Amerika der Nabel der Welt sei und die Amerikaner etwas besonderes! Es ist tatsächlich so wie in Hollywood Filme, dass die Amerikaner im Ausland sagen" Ich bin US Bürger" als ob man sie wie Könige behandeln sollte! Jedenfalls können die Amerikaner den Trump durch eine flächendeckende Streik aus der Amt jagen bevor alles zu spät ist, denn der Trump ist unberechenbar und viele seine Aggressionen in USA können zu Bürgerkrieg führen, auch im Ausland steht man ein USA mit Trump nicht freundlich gegenüber, der Putin freut sich natürlich über Trump, denn der Trump ist unbeherrschbar und könnte Aktionen durchführen die für USA schlimme Folgen haben werden! Putin ist kein Freund von Niemanden, er will Russland zum Supermacht aufsteigen lassen und alles was USA schadet ist für Putin gut, daher sollte der Trump möglichst schnell vor Vereidigung weg gestellt werden!

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