Forum: Politik
USA: Obama verkündet schärferes Waffengesetz - und weint
AFP

30.000 Menschen sterben in den USA pro Jahr durch Waffengewalt. US-Präsident Obama will schärfere Gesetze einführen - trotz der Blockade des Kongresses. Ständige Ausreden seien nicht mehr haltbar, sagte er in einer emotionalen Ansprache.

Seite 2 von 21
sudelnuppe 05.01.2016, 19:44
10. Ich denke dass die meisten Amerikaner

von Amerikanern getötet werden. Damit wird die Behauptung der Lobby ad absurdum geführt. So gesehen sind diejenigen die das Töten ermöglichen ebenso schuldig wie jene die den Abzug betätigen.

Beitrag melden
hugahuga 05.01.2016, 19:53
11. Nein -

Leid tut mir Obama ob seiner Tränen nicht. Er ist in diesem System groß geworden, hat es bis jetzt so akzeptiert und will sich nun nur noch einen halbwegs guten Abgang verschaffen. Die Republikaner sind die Wand, gegen die er permanent läuft. Und da wird sich auf lange Sicht auch nichts ändern. Und seine Tränen - vergessen. Er täte gut daran, Tränen zu vergießen ob des Leides, den seine wöchentlichen Drohnen-Entscheidungen in fremden Ländern über fremde Menschen (auch Frauen und Kinder) gebracht haben. Vielleicht sagt ihm das mal jemand.

Beitrag melden
Hermes75 05.01.2016, 20:06
12.

Zitat von sarkasmis
Tote durch Schusswaffen sind nicht zwangsläufig Gewaltopfer. 2/3 der Schusswaffentoten in den USA sind Suizide. Hierzulande wirft man halt öfter vor einen Zug oder erhängt sich. Die nächste Frage ist dann wie viele Tote durch legal erworbene Waffen sterben und wie viele durch Illegale. Verschärfungen des Waffenrechts gehen zu 99,99 % zulasten der rechtsschaffenen Waffenbesitzer.
Nach Abzug der Selbstmorde sind es aber immer noch um die 10.000 Tote jedes Jahr die durch Schusswaffen unfreiwillig aus dem Leben scheiden.
Und das sind eben nicht nur "Gangmitglieder", sondern auch Frauen, Schüler, Kinder, Besucher von Gottesdiensten oder Kinos usw.
Aber ich verstehe Sie schon: Als Gesellschaft muss man eben für die "Freiheit" gewisse Opfer bringen. Man beklagt dann feierlich die Toten von Amokläufen, Familiendramen oder Unfällen und geht in den Laden um das eigene Arsenal zu vergrößern, denn die bösen/kriminellen etc. sind immer die anderen.
Achso, da Sie Selbstmorde als nicht so schlimm erachten: Wissen Sie eigentlich, dass Depressionen einer der häufigsten Gründe für Selbstmorde sind?
Depressionen kann jeder Mensch bekommen - auch der aufrechte, gesetzestreue Waffenliebhaber - der sich dann ganz schnell den Kopf wegblasen kann, wenn ihm mal danach ist...ist ja nicht so schlimm - ist ja "nur" ein Suizid.

Beitrag melden
calexico55 05.01.2016, 20:10
13. Rechtschaffene Waffenbesitzer?

Zitat von sarkasmis
Tote durch Schusswaffen sind nicht zwangsläufig Gewaltopfer. 2/3 der Schusswaffentoten in den USA sind Suizide. Hierzulande wirft man halt öfter vor einen Zug oder erhängt sich. Die nächste Frage ist dann wie viele Tote durch legal erworbene Waffen sterben und wie viele durch Illegale. Verschärfungen des Waffenrechts gehen zu 99,99 % zulasten der rechtsschaffenen Waffenbesitzer.
In einem Flächenland mit viel Wildnis soll ja wegen mir "jeder" sein Jagdgewehr haben dürfen.
Aber warum denn bitte automatische Waffen wie Sturmgewehre?

Beitrag melden
112211 05.01.2016, 20:14
14. Oregon

Die jüngsten Vorfälle in Oregon beweisen aufs Neue, dass die USA weit davon entfernt sind, ihre Probleme mit der Kriminalität durch Waffen in den Griff zu bekommen.

Beitrag melden
pr8kerl 05.01.2016, 20:17
15. Allein hat es Obama schwer

Warum lässt er bei seiner Rede nicht Mütter zu Wort kommen, deren Kinder sich beim Spielen andere Kinder erschossen? Warum nennt er nicht Beispiele und Namen? Wo ist die Medienkampagne für einen vernünftigen Umgang mit Schusswaffen? Allein gegen die Waffenlobby ist es kaum zu schaffen.

Beitrag melden
jj2005 05.01.2016, 20:22
16. Background

Zitat von sarkasmis
Verschärfungen des Waffenrechts gehen zu 99,99 % zulasten der rechtsschaffenen Waffenbesitzer.
Wieso gehen die von Obama angekündigten gründlicheren Backgroundchecks zu Lasten der "rechtsschaffenen Waffenbesitzer"? Können Sie das mal ganz kurz erläutern?

Beitrag melden
Newspeak 05.01.2016, 20:29
17. ...

Zitat von cindy2009
Jetzt wird es lächerlich. Er weint wegen Opfer im eigenen Land, aber nicht über die Kinder und Eltern, die bei Kollateralschäden im Ausland sterben. Nein Obama, das nehme ich Dir nicht ab.
Ob Obama auch weint, wenn er Drohnen losschickt? Ob er auch weint, wenn er Interkontinentalraketen erneuern lässt, oder strategische U-Boote? Das ist so wie bei "Bowling for Columbine"...da steht ein Mann vor einer Minuteman Interkontinentalrakete und versteht nicht, woher die Gewalt in der Gesellschaft kommt.

Es ist eine Sache, die Anzahl der Waffen zu reduzieren. Es ist eine ganz andere Sache, die dahinterstehende Mentalität zu ändern.

Beitrag melden
stereopath 05.01.2016, 20:34
18.

Zitat von sarkasmis
Tote durch Schusswaffen sind nicht zwangsläufig Gewaltopfer. 2/3 der Schusswaffentoten in den USA sind Suizide. Hierzulande wirft man halt öfter vor einen Zug oder erhängt sich. Die nächste Frage ist dann wie viele Tote durch legal erworbene Waffen sterben und wie viele durch Illegale. Verschärfungen des Waffenrechts gehen zu 99,99 % zulasten der rechtsschaffenen Waffenbesitzer.
Deswegen darf man trotzdem noch hinterfragen, ob da jeder eine Waffe bekommen darf? Beim Führerschein ist es doch nicht anders?! Leiden darunter die anderen Autpfahrer, wenn psychisch labile Personen NICHt fahren dürfen? Nein. Es macht sie sicherer! Und wieso braucht eine Privatperson ein Schnellfeuergewehr??? Jemand mit psychischen Problemen sollte keinen leichten Zugang zu Waffen haben. Was gibt es daran überhaupt zu diskutieren? Und das ewige Argument, wenn jmd. einen Amoklauf begehen will, kann er das auch in Europa tun, stimmt nur bedingt. Es ist ein Unterschied, wenn jmd im Affekt ausrastet und ein Messer in der Küche findet, oder ein Keller voller Waffen im Haus hat! Die Verschärfung des Waffenrechts geht zu 99,99% zugunsten der Bevölkerung! 30.000 Tote und 300 Millionen Waffen?! Wo gibt es denn sonst noch eine derart krankhafte verzerrtes Verhältnis in einer westl. Industrienation? Waffen machen den Alltag eben nicht sicherer wie es die USA beweisen.

Beitrag melden
unlimited24 05.01.2016, 20:35
19. Ein Witz

Mein Ex-Freund (ehemaliger US Soldat) hatte gerade mal 3 Unterschriften von Bekannten und einen "Besuch" des lokalen Sheriffs gebraucht, um eine Schusswaffe zu bekommen. So lange man bereits in den Bereichen tätig war und sich nichts zuschulden hat kommen lassen, wird es wohl auch weiterhin ein leichtes sein an Schusswaffen zu kommen. Ob er ganz zurechnungsfähig, war nach einem zurückliegenden Irakeinsatz, hat leider niemanden interessiert.

Beitrag melden
Seite 2 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!