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USA: Ölmanager Tillerson wird neuer US-Außenminister
AP

Nun ist es offiziell: Donald Trump holt den Chef des Mineralölkonzerns ExxonMobil in sein Kabinett. Rex Tillerson wird ab Januar US-Außenminister.

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germ 13.12.2016, 13:44
50. Wie

Zitat von MütterchenMüh
So wie er sein Kabinett zusammenstellt, macht es Sinn. Amerika first! Die Vorbereitungen laufen alle in diese Richtung. Es wird eine ökonomische Verbrüderung zwischen USA und Rußland geben. Die Russen haben die Bodenschätze und die Amis das technische Know-How und die bereitstehende Armada von Explorationsspezialisten! Win-Win für Beide. Die Europäer dürfen dafür zusehen und ihr selbst verschuldetes Ukraine-Dilemma selber auslöffeln. Nur ein Beispiel von vielen für die kommende Ära: "Amerika first"!
Wie naiv sind Sie eigentlich?! AfD-Fan?

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Herr Sittich 13.12.2016, 13:45
51. Welche Technologien denn?

Zitat von MütterchenMüh
So wie er sein Kabinett zusammenstellt, macht es Sinn. Amerika first! Die Vorbereitungen laufen alle in diese Richtung. Es wird eine ökonomische Verbrüderung zwischen USA und Rußland geben. Die Russen haben die Bodenschätze und die Amis das technische Know-How und die bereitstehende Armada von Explorationsspezialisten! Win-Win für Beide. Die Europäer dürfen dafür zusehen und ihr selbst verschuldetes Ukraine-Dilemma selber auslöffeln. Nur ein Beispiel von vielen für die kommende Ära: "Amerika first"!
Die amerikanische Industrie ist auf dem Stand von 1985, Technologie-Potential ist nur dort erkennbar, wo es um´s Schießen geht. Das können die Russen selbst. Außerdem wird es für die nächsten Jahrhunderte nicht darauf ankommen, eine Wirtschaft auf Rohstoffen aufzubauen, sondern, genau im Gegenteil, mit möglichst wenig Rohstoffen. Dass der Angriff Russlands auf die Ukraine von den
Europäern angezettelt worden sein sollte ist mir neu. Wahrscheinlich bombt die Bundeswehr auch gerade Aleppo in Grund und Boden.

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volkerrachow 13.12.2016, 13:48
52. Wir werden mit Trump Dinge erleben

die aktuell für uns noch nicht vorstellbar sind. Ganz sicher.

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surround2012 13.12.2016, 13:49
53.

Zitat von niklot1147
Wenn dieser Außenminister wirklich zu einer Entspannung des Verhältnisses zu Russland betragen wird, können wir alle, besonders in Europa, aufatmen. Die unmittelbare Kriegsgefahr wäre dann gebannt. Dass Westeuropa selbst einen Krieg gegen Russland anzettelt, ist sehr unwahrscheinlich. Schließlich werden wir nicht von Selbstmördern regiert. Und da würden einige EU-Länder nicht mitmachen.Hoffe ich jedenfalls.
Das ist wirklich lustig, was Sie da schreiben?
Die Welt ist doch kein einfacher Sandkasten nur mit den USA, Russland und Europa. Das ist ein kompliziertes außenpolitisches Geflecht. Ein Pulverfass! Wenn man Elefanten in den Porzellanladen schickt, sorgen die bestimmt nicht dafür, dass alles heil bleibt.
Zurückhaltung, diplomatisches Geschick, Rücksichtnahme und stabile Bündnisse, nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auf politscher Ebene sind gefragt.
Meinen Sie die USA kümmert es noch, wenn Russland sich mehr und mehr nach Westen ausdehnen würde?
Wenn es keinen einheitlichen, moderaten Westen mehr gibt, machen die anderen Großen unter sich aus, wann Krieg und Frieden in der Welt herrschen und wem welche Gebiete und Rohstoffe zustehen.
Trump ist dabei, die über Jahre gewachsenen stabilen weltpolitschen Bündnisse einzureißen und damit ernsthaft den Weltfrieden zu bedrohen.

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kuac 13.12.2016, 13:49
54.

Zitat von karl-ecker
galt immer, erst mal dem Neuen 100 Tage Zeit lassen. Dieses Prinzip wäre sogar für Trump nach dessen Amtseinführung zu befolgen. DIe Vorschussmeckerei, ohne zu wissen, was der tut, ist verfrüht.
Was er machen wird, das sagt er schon bereits per Twitter und durch die Auswahl von Lobbyisten aus dem Establishment, das er bekämpfen wollte. Oder, sind die Wortmeldungen eines President-elect nur bla bla?

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Darwins Affe 13.12.2016, 13:55
55. Weiter-So?

Zitat von w.diverso
wann seine Wähler aus der Unterschicht überzuckern werden, dass die von Trump eingesetzten Schwerreichen nur an Steuersenkungen und Liberalisierung interessiert sind, von denen sie profitieren. Die unteren Einkommensschichten werden wieder leer ausgehen. Ist aber egal, solange Trump selber von den Gesetzten die er durchbringen will, profitiert. Dummheit bestraft das Leben.
Die Unterschicht der USA, die wie in Deutschland vom Staat lebt, hat Clinton gewählt. Komischerweise hat auch die Oberschicht, allen voran die Finanzindustrie, den Wahlkampf Clintons mit Hunderten von Millionen unterstützt. Warum wohl? Das Wählerpotenzial von Trump war überwiegend der im Abstieg begriffene Mittelstand, der von beiden Seiten (wie auch in Europa) seit Jahrzehnten ausgelaugt wird. Ob sich unter Trump was ändert, ist sicherlich fraglich. Aber für viele Wähler war ein Weiter-So nicht mehr akzeptabel.

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kuac 13.12.2016, 13:56
56.

Zitat von newbie99
Die vielbeschworene Annäherung an Russland wird auch jetzt wieder von den Trump-Anhängern hochgehalten. Ansonsten gibt sich Trump ja außenpolitisch nun nicht gerade friedfertig: - den Iran-Deal lehnt er ab......
Iran hat gerade 80 Passagierjets von Boeing bestellt. Dagegen hat er aber nichts!
So wird er auch trotz Krim und Ukraine Geschäfte mit Russland machen. Ein skrupelloser Geschäftsmann.

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Fuscipes 13.12.2016, 13:56
57.

Da brechen schlechte Zeiten für die Exxon Lobbyisten an, und nicht nur für die.
Die Sanktionen gegen Russland kümmern die amerikanische Ölindustrie sowieso nicht, die Europäer werden sich dennoch weiter daran halten müssen.
America first, und die uneinigen Staaten von Europa werden vom Regen in die Traufe gespült.

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wolly21 13.12.2016, 13:58
58. Vergessen

Zitat von _gimli_
Ich kann mich nicht erinnern, dass z.B. Hartz 4 von Konzernbossen ins Lebens gerufen wurde.
haben Sie offenbar, daß der Namensgeber von Hartz 4 - Peter Hartz - Personalvorstand bei VW war, also durchaus zu den "Konzernbossen" gehörte.

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kuac 13.12.2016, 13:59
59.

Zitat von infam
perfekt für alle die sich daran abarbeiten wollen - viel Spaß. Ansonsten ein sehr gute kriegsvermeidende Wahl !
Humbug. Trotz Tillerson wir Russland Krim nicht zurückgeben, weiterhin die Ostukraine destabilisieren, und überall Stellvertreterkriege führen.

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