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USA: Trump kündigt Rückzug von Verteidigungsminister Mattis an
REUTERS

Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis geht Ende Februar in Rente: Das verkündete US-Präsident Donald Trump via Twitter.

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MyMoon 20.12.2018, 23:43
1. Nichts zu melden

Unter Trump hat kein Minister wirklich was zu melden.
Trump regiert wie früher als Immobilienspekulant nach Gefühl und Laune. Völlig beratungsresistent wie ein Alleinherrscher.
Warum sollte da jemand gerne weiter Verteidigungsminister bleiben wollen wenn Trump selbst eh alles allein entscheidet?
Als Sündenbock wenn was schiefläuft ?

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SammyDJ 21.12.2018, 00:10
2. Fortschritt auf dem Weg zum Abgrund

Wie in einem Stück von Shakespeare, man denke nur an Richard III, gerät das Umfeld des Despoten in chaotische Zustände die geprägt sind von Misstrauen, Missgunst und Missgeschick. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob es auch zum Bürgerkrieg kommt, so wie Trump ihn androht, sollte er impeacht werden und damit zur Verallgemeinerung des Chaos, das von Trump als dem Staatsoberhaupt ausgeht. Der Rücktritt von Mattis steht sinnbildlich für das Abrücken derer mit einem Rest an Rechtschaffenheit.

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Atheist_Crusader 21.12.2018, 00:35
3.

Nur zur Erinnerung: Wenn man Bob Woodward glauben darf (und glaubwürdiger als das Weiße Haus ist er auf jeden Fall), dann hat Mattis bereits zwei Kriege verhindert die Trump aus völliger Unkenntnis und/oder Desinteresse an den Konsequenzen seiner Handlungen angezettelt hätte:
- Einen mit Syrien (und möglicherweise Russland), durch seinen Befehl Assad zu ermorden. Die Chance darauf wird wohl nicht wieder hochkommen, da der syrische Bürgerkrieg im Wesentlichen entschieden ist und Trump die US-Truppenpräsenz in der Region beenden will.
- Einen mit Nordkorea (und möglicherweise China) durch seinen Wunsch, die nordkoreanischen Atomanlagen zu bombardieren. Diese Situation kann sich sehr wohl wiederholen, da sich nichts an der Lage geändert hat. Nordkorea baut weiter an der Bombe und entwickelt weiterhin Raketen.

Ebenfalls war Mattis ein Verteidiger der vielen Allianzen die die USA rund um die Welt pflegen. Er hat begriffen, dass Verbündete die Sicherheit der USA verbessen, Konflikte vermeiden und selbst wenn sie Geld kosten dieses absolut wert sind. Trump hingegen denkt nur daran wie viel Geld er wo direkt bekommen bzw. einsparen kann.

Also ein Personalwechsel der uns allen Sorgen machen sollte. Mattis hatte seinen Posten u.a. bekommen weil er eich hoch respektierter und dekorierter General war - und weil Trump eine seltsame Faszination für das Militär hat. Diese allerdings hat sich wieder gelegt (erst mit Kelly, jetzt mit Mattis). Der nächste auf dem Posten wird garantiert niemand mit genug Rückgrat sein um Trump zu widersprechen. Unabhängig denkende Leute sind in diesem Weißen Haus nicht mehr gefragt, nur stumpfe Jasager und Befehlsempfänger.

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g.eliot 21.12.2018, 00:59
4. Adults have left the building...

...und das Building heißt das Weiße Haus.
Was bleibt, ist die Machtübernahme von Nationalisten. Der erste Vorgeschmack: ein gruseliges Interview von Wolf Blitzer mit Stephen Miller auf CNN..

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friedhelm.komossa 21.12.2018, 01:38
5. Der letzte Ehrenmann geht von Bord!

Beifall für den von Trump verkündeten Rückzug des amerikanischen Militärs aus Syrien kam aus Moskau, Putin gab sich da höchstpersönlich die Ehre.

Daß James Mattis daraufhin postwendend mit dem Kommentar zurücktrat, der Präsident habe ein Recht auf einen Verteidigungsminister, "dessen Ansichten mehr auf einer Linie mit Ihren Ansichten sind" zeigt, daß Mattis noch durch und durch das ist, was unter Trumps Twitter-Herrschaft im Kreise seiner Mitarbeiter längst ausgestorben ist: Ein echter Ehrenmann!

Auch wenn ich von meinen Einstellungen und meinen Umgangsformen gegenüber Mitmenschen her eher das Gegenteil eines James Mattis bin, so muß ich doch feststellen, daß ich solch geradlinigen, prinzipienfesten und grundsoliden Menschen erheblich mehr Respekt entgegenbringe, als solchen "Typen" wie Trump, die sich unter Mißachtung jeglicher "Umgangsformen" stets mit brachialer Gewalt durchsetzen ... weil sie die Mittel dazu in der Hand haben. (Egal ob sie den zugrundeliegenden Sachverhalt durchschaut haben oder nicht ... das ist ja auch gar nicht der Sinn dieses "Machtspielchens".)

Wie kann man Europa nur möglichst schnell unabhängiger vom Einfluß dieses "Unholds" machen??? Sehr viel "ehrenwertes" Personal bleibt "ihm" nicht mehr. Wie soll man da "Geschäfte machen"?

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fli_wa_tüt 21.12.2018, 02:28
6. Der letzte vernünftige Mitarbeiter

Und somit verlässt der letzte vernünftige Mitarbeiter diese Regierung. Ab jetzt wird’s richtig gefährlich, denn keiner, der etwas auf sich hält und der Erfahrung auf dem Gebiet hat, will für Trump arbeiten. Dieser Mensch hat in seinen über 70 Jahren niemals irgendwem Rechenschaft ablegen müssen und hat sein ‘Unternehmen’ wie ein König geführt und dachte, das geht genauso mit dem Land. Das es nicht so ist, lernt er seit 3 Jahren und wird doch nicht schlau daraus. Je eher diese ‘Präsidentschaft’ beendet ist, desto besser für die USA und die Welt.

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derjoey 21.12.2018, 04:31
7.

Mal wieder einer weniger von der Regierung, die laut Mr. Trump wie eine "fine-tuned machine" laufe. War aber abzusehen, rational denkende und handelnde Menschen können die Nähe zu diesem komplett beratungsresistenten Präsidenten nur eine gewisse Zeit ertragen. Es ist eher rätselhaft, wie es Mr. Mattis derart lange aushielt - aus Pflichtgefühl gegenüber seinem Land?

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mail4mark 21.12.2018, 06:12
8. Ein Zeichen der Vernuft

Der Abzug der US-Truppen, die im Ausland teilweise ohne rechtliche Grundlage Krieg führen, in Syrien nicht nur entgegen dem Völkerrecht sogar auch noch ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses, ist längst überfällig. Trump setzt sich damit in erfrischender Weise von seinen Vorgängern ab und lässt sich hoffentlich nicht von miliärindustriellen Interessen umstimmen.

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tucson58 21.12.2018, 06:21
9. Unglaublich

Trump dürfte wohl der 1.US Präsident sein, der einen derartigen Verschleiß an Rgeirungsmitarbeiter und Minister hat in der gesamten US Geschichte .

Mit seinem Rückzug der US Truppen aus Syrien versucht er wohl Geld einzusparen damit er noch diese Unsinnige Mauer an der Mexicanischen Grenze bauen kann . Man muss sich fragen was denn noch alles geschehen muss bis auch die Republikaner erkennen das der Kurs von Trump äußerst gefährlich für die USA ist. Dieser Mann gehört so schnell wie möglich seines Amtes enthoben

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