Forum: Politik
USA: Trump will Sparfuchs zum Etatchef machen
AP

Donald Trump will die USA offenbar auf einen harten Sparkurs lenken: Ein Mann, der im Kongress vehement für Sparsamkeit gekämpft hat, soll künftig die Budgetpläne des Präsidenten ausarbeiten.

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gustavsche 18.12.2016, 11:10
20.

Zitat von egoneiermann
Gewäsch. Trump wird einen noch größeres Defizit einfahren, und das kommt dann noch weniger Leuten zu Gute wie das von Obama. Sparen auf republikanisch bedeutet doch nur, einen schwachen Staat, der keine Ausgaben für Soziales tätigt, weil er keine Einnahmen mehr hat, weil die Reichen und die Unternehmen immer weniger zahlen müssen. Das wurde von Reagan mal als Erfolg verkauft und ist heute so falsch wie damals. Obamas Defizit ist ja gerade dadurch gekommen, dass die Republikaner mit ihrer Mehrheit jegliche Steuererhöhung für Reiche verhinderten, während das Militär weiter für die Bushschen Kriege gerüstet und die Bankenkrise, die durch den Neoliberalismus ausgelöst wurde, beherrscht werden musste. Auch Obama wird nicht einfach den Einsatz in Afganistan und der Irak beenden können, das hatte Obama ja auch mal geglaubt. Im Gegenteil, Trump hat ja eine Aufrüstung versprochen und das mit weniger Einnahmen, weil er gleichzeitig die Stueren noch weiter senken will. Und warten wir die nächste Bankenkrise ab, weil Trump angekündigt hat, die von Obama eingeführten Regeln für die Banken wieder abzuschaffen. Trump steht für Turbokapitalismus mit einen starken Militär, und noch weniger sozialen Taten, als es bisher schon gab. Der Witz ist ja der, dass man den Linken immer Keynesianismus vorwirft, während die Schulden von den Rechten einfach hingenommen werden. Übrigens war der letzte mit einem ausgeglichenen US-Haushalt Herr Clinton, aber der Name zieht heute nicht mehr.
Eine Ausgabenkürzung im Bereich "soziales" setzen Sie gleich mit der Abschaffung dieser Ausgaben. Das ist ein erster Denkfehler.

Der zweite Denkfehler ist, dass Sie Steuersenkung mit Senkung der Steuereinnahmen gleichsetzen. Wenn Trump die Repatriierungssteuer von 30 auf 10 Prozent senkt, dann werden die Einnahmen aus dieser Steuerart enorm steigen. Bislang versauert viel Geld des Apple-Konzerns auf irischen Konten. Das ist nicht gut.

Ist das Geld erstmal zurückgeführt, wird Apple das Geld nutzen für Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttungen. Folge: Mehr Steuereinnahmen aus diesem Bereich sind zu erwarten. Aktienrückkäufe sind nicht steuerfrei, Dividenden auch nicht.

Was Linke nie verstehen werden: Eine starke Gesellschaft besteht aus vielen starken Individuen. Unser Sozialsystem und unsere Abgabenlast hält die Leute klein. Die USA sind viel vitaler weil die Leute schneller Vermögen aufbauen können. Ziel amerikanischer Politik ist es, möglichst wenig Leute in die sozialen Absicherungssystem abgleiten zu lassen.

Ich mag Trumps Habitus nicht. Er ist sogar typisch unrepublikanisch. Aber was er seit dem Wahlsieg gemacht, verdient meine Anerkennung. Er sucht nach dem richtigen Personal, redet mit "Feinden" wie Mitt Romney, hat eine gesunde Meinung zu Fidel Castro. Ich freue mich auf seinen Dienstantritt.

Übrigens: Clinton profitiere enorm von den Reformen aus der Reagonzeit, genauso wie Tony Blair von Maggy Thatcher profitierte. Finanz- und Wirtschaftspolitik funktioniert nicht wie ein Lichtschalter.

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gustavsche 18.12.2016, 11:21
21.

Zitat von egoneiermann
Der Witz ist ja der, dass man den Linken immer Keynesianismus vorwirft, während die Schulden von den Rechten einfach hingenommen werden. Übrigens war der letzte mit einem ausgeglichenen US-Haushalt Herr Clinton, aber der Name zieht heute nicht mehr.
Noch eine Anmerkung:

Der Keynesianismus der Linken besteht aus Steuererhöhungen und Ausgabenerhöhungen (vor allem Konsumausgaben). Was die Republikaner betreiben sind aber Steuersenkungen in Kombination mit Erhöhung der Investitionen und Senkung der konsumtativen Ausgaben.

In beiden Fällen mag es ein Defizit geben, aber die Republikaner schaffen wenigstens Werte, auf denen längerfristig etwas entstehen kann. Das ist der große Unterschied.

Genau das gleiche hat man auch in Großbritannien unter Thatcher gesehen. Sie hat Steuern gesenkt, Konsumausgaben gesenkt, und Investitionen zumindest nicht gesenkt.

Einfach nur einen ausgeglichenen Haushalt zu haben, kann ja nicht das Ziel sein, scheint aber bei den Bürokraten hoch angesehen zu sein.

Warum es funktioniert, wie es Thatcher und Reagon gemacht haben? Ganz einfach: Mehr Geld verblieb bei den Steuerzahlern und die konnten in ihrer Gesamtheit bessere Entscheidungen treffen als Politiker.

Das ist der Unterschied. Der Linke sagt: Erhöht das Hartz IV um 100 € und es wird ein Konjunkturfeuerwerk geben. Der Nichtlinke sagt: Belasst 100 € mehr Netto in den Taschen der Steuerzahler und es wird die Konjunktur anheizen. Was der Linke vorschlägt, kann aber nicht funktioniert, weil man das Geld ja erst anderen wegnehmen muss, was man dem Hartzer zusätzlich geben will. Und ob seine Ausgaben so sinnvoll sind, stelle ich in Abrede. Der normal Arbeitende kann einfach besser mit Geld umgehen. Er geht sorgfältiger mit seinem Geld um. Der Hartzer weiß, alles, was er nicht ausgibt, holt sich der Staat zurück, also wird's verschwendet (z. B. für Zigaretten und Alkohol). Nehmen wir mich als Gegenbeispiel: Ich würde das Geld investieren, in Aktien. Damit hätte ich mehr Dividendeneinnahmen und der Staat übrigens auch auch mehr Steuereinnahmen.

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gustavsche 18.12.2016, 11:29
22.

Zitat von bristolbay
Selbst nur eine kleine Ausweitung des Staatshaushaltes ist für die Teebeutelwerfer weiter unnütz herausgeworfenes Geld. Diese Menschen verkennen, wie sie einen Staat in die Kniee zwingen. Ein nur ganz kleines Beispiel, die Ausgaben für die Nationalparks werden derart zusammengestrichen, dass die Organisation nur noch von Donations und Volunteers leben kann. Dabei zählen die NP zu den Attraktionen der Tourismusbranche. Schade, an Holzköpfe kann keine Bildung und kein Wissen vermittelt werden.
Was ist daran verkehrt, dass solche Einrichtungen von Spenden und Mäzenen profitieren? Das funktioniert in den USA sehr gut. Nur mal so angemerkt: Amerikanische Bibliotheken sind besser ausgestatten als deutsche vergleichbarer Städte. Die Bibliotheken sind für die Nutzer kostenlos. Wie konnte das erreicht werden? Die Bibliotheken leben vor allem von Spenden. Alle paar stirbt auch mal jemand und vermacht sein geheimes Millionenvermögen teilweise dem örtlichen Krankenhaus, teilweise der örtlichen Bibliothek.

Ich finde eine Gesellschaft, in der die Politiker nicht dermaßen viel zu sagen haben, viel vitaler, viel robuster und insgesamt stärker.

Man braucht auch keine Staat, um "Bildung" zu vermitteln. Meistens ist er eher hinderlich, weil er nach unten nivelliert.

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chb_74 18.12.2016, 12:20
23. @gustavsche, Beitrag #21

Ihre Sichtweise ist zu holzschnittartig. Hartz IV-Empfänger und Geringverdiener verkonsumieren 100% ihres Einkommens, somit fließen 100 zusätzliche Euro höchstwahrscheinlich ebenfalls in den Konsum. Beim Geringverdiener, der eh' kaum Steuern zahlt, kommen Steuersenkungen aber praktisch nicht an. Bei den sog. "Besserverdienern" hingegen wird viel gespart. 100 EUR mehr monatlich gehen nicht in den Konsum, und die Rechnung mit den Dividenden ist doch einfach albern: wenn ich jetzt monatlich 100 EUR weniger Steuern zahle, das Geld in Aktien investiere und dann die Dividenden versteuern muss, bin der einzige Gewinner ich als "Besserverdiener". Genau das passiert seit Reagans Mantra "senkt die Steuern und alles wird gut": Vermögende haben zu viel flüssiges Kaputal und investieren immer riskanter in Zockermodelle, von denen aber der "kleine Mann kein Stück profitiert. Ihm werden nur Sozialleistungen gekürzt, und zusätzlich schrumpft die für ihn wichtige Infrastruktur (Schulen, Straßen, ÖPNV), weil kein Geld mehr in der Staatskasse ist - bzw. es wird für ihn teurer oder bei gleichem Preis schlechter, weil private Investoren jetzt mitverdienen wollen.
.

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pietschko 18.12.2016, 12:39
24.

irgendwie weiss trump nicht, was er will. erst heisst es, dass er eine großes wachstumspaket auf die reise bringen will, nun soll eine budgetkürzer an die macht. beides zusammen geht meiner meinung nach nicht.

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pietschko 18.12.2016, 12:50
25.

Zitat von pragmat
Wer geglaubt hat, Trump würde Amerika wieder groß machen, in dem er den Staatshauhalt aufbläht und Schulden macht, der wird sich täuschen. Diese von der Obama-Administation bevozugte Keynesianische Strategie hat nirgendwo in der Welt auf die Dauer funktioniert. Jetzt können die Europäer und ihr Herr Draghi nur noch hinterher hecheln, wenn Frau Yellen schon längst die Weichen für die privatfinanzierte Expansion in den USA gestellt hat. Den Eurokraten geschieht es nur Recht, wenn Herrn Hollande und anderen der Euro um die Ohren fliegt.
was möchten sie uns sagen? keynes funktioniert. was seltener funktioniert ist, dass die statten in der zeot der wirtschaftlichen stärke die schulden zurückfahren. wenn ich mich aber richtig entsinne hat das unter clinton, einem demokraten, irgendwie doch ganz gut funktioniert. man muss gerechter weise aber auch sagen, dass er keinen teuren krieg finanzieren musst.
auch hier in deutschland muss man fairer weise sagen, werden die staatszeiten, in der aktuellen zeit der wirtschaftlichen stärke, zurückgefahren. keynes lässt grüssen.
obama hat die wirtschaft in den usa mit keynes wieder fit gemacht. in europa ist man einen anderen weg gegangen. wobei zu keynes ja auch noch andere faktoren berücksichtigt werden müssen.

wenn frau yellen die zinsen erhöht, dann drosselt sie damit die privatfinanzierte expansion.
für die wirtschaft in europa ist die schwäche des euro übrigens ein segen, das ist eine von den usa finazierte wirtschaftshilfe für die eu. super.

wenn trump ein konjunkturprogramm zum jetztigen zeitpunkt eröffnet, dann ist er echt dumm. die wirtschaft in den usa läuft gut. und prekäre arbeitsplätze in industrien, die in den usa einfach keine zukunft haben, holt man nicht mit investitionsprogrammen in kürzester zeit zurück. aber es heisst ja nun auch plötzlich, er will sparen.

ich bin wirklich sehr gespannt, was für eine linie am ende herauskommt. und.......wann wird er endlich verantwortlich auftreten in bezug auf protokoll und soziale medien. das könnte ein ganz großes problem werden.

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pietschko 18.12.2016, 13:13
26.

na wir warten mal ab, wie trump gelder zurückholen möchte. ich bin mir recht sicher, dass dies nicht passieren wird, dann muss er nämlich 0% anbieten, denn alles andere wäre mehr als apple bereit is zu bezahlen. auch wäre es nur ein einmaleffekt. super.
es ist schön, was sie unter links definieren. wenn man trump an seinen wahlversprechen misst, dann wird ja auch obamacare abgeschafft....allein das ist ja ein schritt in die richtung unsozial.
geld dass internationale konzerne dank der steuersenkung mehr haben, das wird dann wieder so verbucht, dass eben keine stuern in den usa entstehen. und zusätzlich, die amerikanische wirtschaft prosperiert, wie wollen sie die wirtschaft noch weiter ankurbeln ohne die wirtschaft zu überhitzen. bereits jetzt zeichnen sich neue blasen ab. deswegen wäre es schon sinnvoll einen sparmeister zu haben, der das budget da kürzt, wo es möglich ist, da gehört soziales nicht dazu. auch müssen mehr einnahmen her. auch das dämpft die inflationsgefahr und die von blasen.
aber, wenn trump beim miitär aufbaut und ein investitionsprogramm verspricht, kann er nicht sparen und überhitzt die wirtschaft.

welche reformen waren es denn bitte, die reagon gemacht hat, die clinton beim budget geholfen haben? die trendewende des budgets hat erst zur mitte dr amtszeit von clinton eingesetzt, nachdem dieser 4 jahre regiert hat und seine politik gegriffen hat.

nach reagon kam bush sen. und unter dem stieg die staatsverschuldung sehr schnell. ihre argumente sind also totaler quatsch. wenn überhaupt hatte reagons politik auswirkung auf bush sen. und die sah so aus, dass die schulden schneller stiegen.

obama dagegene musste defintiv unter dem mist seiner vorgänger leiden. das wurde ja schon hier beschrieben, immobilienkrise, bankenkrise, mehrere kriege, guantanamo......usw.

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Aberlour A ' Bunadh 18.12.2016, 13:13
27. Wirtschaftspolitik funktioniert nicht wie ein Lichtschalter?

Zitat von gustavsche
Eine Ausgabenkürzung im Bereich "soziales" setzen Sie gleich mit der Abschaffung dieser Ausgaben. Das ist ein erster Denkfehler. Der zweite Denkfehler ist, dass Sie Steuersenkung mit Senkung der Steuereinnahmen gleichsetzen. Wenn Trump die Repatriierungssteuer von 30 auf 10 Prozent senkt, dann werden die Einnahmen aus dieser Steuerart enorm steigen. Bislang versauert viel Geld des Apple-Konzerns auf irischen Konten. Das ist nicht gut. Ist das Geld erstmal zurückgeführt, wird Apple das Geld nutzen für Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttungen. Folge: Mehr Steuereinnahmen aus diesem Bereich sind zu erwarten. Aktienrückkäufe sind nicht steuerfrei, Dividenden auch nicht. Was Linke nie verstehen werden: Eine starke Gesellschaft besteht aus vielen starken Individuen. Unser Sozialsystem und unsere Abgabenlast hält die Leute klein. Die USA sind viel vitaler weil die Leute schneller Vermögen aufbauen können. Ziel amerikanischer Politik ist es, möglichst wenig Leute in die sozialen Absicherungssystem abgleiten zu lassen. Ich mag Trumps Habitus nicht. Er ist sogar typisch unrepublikanisch. Aber was er seit dem Wahlsieg gemacht, verdient meine Anerkennung. Er sucht nach dem richtigen Personal, redet mit "Feinden" wie Mitt Romney, hat eine gesunde Meinung zu Fidel Castro. Ich freue mich auf seinen Dienstantritt. Übrigens: Clinton profitiere enorm von den Reformen aus der Reagonzeit, genauso wie Tony Blair von Maggy Thatcher profitierte. Finanz- und Wirtschaftspolitik funktioniert nicht wie ein Lichtschalter.
Trump ist gewählt worden, weil er versprochen hat, gut bezahlte Industriearbeitsplätze in eine Region zurückzuholen, die heute der Pathologie einer Niedriglohnökonomie anheimgefallen ist. Und bitte keine Neuauflage der "Trickle-Down"- Fata Morgana. Es muss nur jedem, der ansatzweise Ahnung von Ökonomie hat, schleierhaft erscheinen, wie er das erreichen will - MIT DIESEN PERSONALENTSCHEIDUNGEN. Auf der einen Seite will er massiv Steuern senken. Für welche Klientel? Auf der anderen Seite will er massiv in die Infrastruktur investieren. Woher kommt das Geld? Gleichzeitig soll ein "Sparfuchs" die öffentliche Ausgabenschere zum Einsatz bringen. Da fällt mir nur ein altbekannter Ausdruck ein: "Voodoo-Ökonomie". Ronald Reagan ist ja bekanntlich damals ebenfalls mit einer "geistig-moralischen" Wende in der Wirtschaftspolitik angetreten. Am Ende standen die ersten "Skyrocketing"-Staatsdefizite der modernen Wirtschaftsgeschichte. Eben weil "Wirtschaftspolitik nicht funktioniert wie ein Lichtschalter", sondern vielschichte Zielantinomien bestehen, gerade bezüglich makroökonomischer Entscheidungsparameter. Daher kommt der Begriff "Stabilisierungspolitik" auch nicht von ungefähr. Im berühmten "magischen Viereck" des bundesdeutschen Stabilitätsgesetzes von 1967 auch versinnbildlicht. Wie Trump mit dem nun zusammengestellten Personal auch nur ansatzweise eine kohärente Wirtschaftspolitik verfolgen will, ist mir schleierhaft. Reagan hatte ein "Transition-Team" bekannter neoliberaler und konservativer Ökonomen. Trump scheint dagegen überhaupt keinen Plan zu haben, außer Wahlkampfgönnern im Nachhinein das versprochene Pöstchen zuzuschustern.

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pietschko 18.12.2016, 13:14
28. nach reagon kam bush

na wir warten mal ab, wie trump gelder zurückholen möchte. ich bin mir recht sicher, dass dies nicht passieren wird, dann muss er nämlich 0% anbieten, denn alles andere wäre mehr als apple bereit is zu bezahlen. auch wäre es nur ein einmaleffekt. super.
es ist schön, was sie unter links definieren. wenn man trump an seinen wahlversprechen misst, dann wird ja auch obamacare abgeschafft....allein das ist ja ein schritt in die richtung unsozial.
geld dass internationale konzerne dank der steuersenkung mehr haben, das wird dann wieder so verbucht, dass eben keine stuern in den usa entstehen. und zusätzlich, die amerikanische wirtschaft prosperiert, wie wollen sie die wirtschaft noch weiter ankurbeln ohne die wirtschaft zu überhitzen. bereits jetzt zeichnen sich neue blasen ab. deswegen wäre es schon sinnvoll einen sparmeister zu haben, der das budget da kürzt, wo es möglich ist, da gehört soziales nicht dazu. auch müssen mehr einnahmen her. auch das dämpft die inflationsgefahr und die von blasen.
aber, wenn trump beim miitär aufbaut und ein investitionsprogramm verspricht, kann er nicht sparen und überhitzt die wirtschaft.

welche reformen waren es denn bitte, die reagon gemacht hat, die clinton beim budget geholfen haben? die trendewende des budgets hat erst zur mitte dr amtszeit von clinton eingesetzt, nachdem dieser 4 jahre regiert hat und seine politik gegriffen hat.

nach reagon kam bush sen. und unter dem stieg die staatsverschuldung sehr schnell. ihre argumente sind also totaler quatsch. wenn überhaupt hatte reagons politik auswirkung auf bush sen. und die sah so aus, dass die schulden schneller stiegen.

obama dagegene musste defintiv unter dem mist seiner vorgänger leiden. das wurde ja schon hier beschrieben, immobilienkrise, bankenkrise, mehrere kriege, guantanamo......usw.

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freekmason 18.12.2016, 15:09
29.

Zitat von gustavsche
Noch eine Anmerkung: Der Keynesianismus der Linken besteht aus Steuererhöhungen und Ausgabenerhöhungen (vor allem Konsumausgaben). Was die Republikaner betreiben sind aber Steuersenkungen in Kombination mit Erhöhung der Investitionen und Senkung der konsumtativen Ausgaben. In beiden Fällen mag es ein Defizit geben, aber die Republikaner schaffen wenigstens Werte, auf denen längerfristig etwas entstehen kann. Das ist der große Unterschied. Genau das gleiche hat man auch in Großbritannien unter Thatcher gesehen. Sie hat Steuern gesenkt, Konsumausgaben gesenkt, und Investitionen zumindest nicht gesenkt. Einfach nur einen ausgeglichenen Haushalt zu haben, kann ja nicht das Ziel sein, scheint aber bei den Bürokraten hoch angesehen zu sein. Warum es funktioniert, wie es Thatcher und Reagon gemacht haben? Ganz einfach: Mehr Geld verblieb bei den Steuerzahlern und die konnten in ihrer Gesamtheit bessere Entscheidungen treffen als Politiker. Das ist der Unterschied. Der Linke sagt: Erhöht das Hartz IV um 100 € und es wird ein Konjunkturfeuerwerk geben. Der Nichtlinke sagt: Belasst 100 € mehr Netto in den Taschen der Steuerzahler und es wird die Konjunktur anheizen. Was der Linke vorschlägt, kann aber nicht funktioniert, weil man das Geld ja erst anderen wegnehmen muss, was man dem Hartzer zusätzlich geben will. Und ob seine Ausgaben so sinnvoll sind, stelle ich in Abrede. Der normal Arbeitende kann einfach besser mit Geld umgehen. Er geht sorgfältiger mit seinem Geld um. Der Hartzer weiß, alles, was er nicht ausgibt, holt sich der Staat zurück, also wird's verschwendet (z. B. für Zigaretten und Alkohol). Nehmen wir mich als Gegenbeispiel: Ich würde das Geld investieren, in Aktien. Damit hätte ich mehr Dividendeneinnahmen und der Staat übrigens auch auch mehr Steuereinnahmen.
denken Sie sich das alles aus? ich kriege das irgendwie alles nicht mit der geschichte und der realität unter einen hut.

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