Forum: Politik
USA und Kuba - ist eine Annäherung richtig?

Die Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?

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mavoe 18.04.2009, 08:55
1. Kuba

Zitat von sysop
Die Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?
Mann das wurde doch schon längst Zeit! Und nicht nur Sanktionen "lockern" sondern ganz aufheben. Nur dann kann es, wenn es die Castros nicht mehr gibt, einen "geordneten" Neuanfang geben.

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geldzauber 18.04.2009, 09:10
2.

Zitat von sysop
Die Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?
ein wahrlich überfälliger Schritt. 50 Jahre mußten die Kubaner unter diesem dummen Embargo leiden und haben deshalb viel ihrer Lebensqualität eingebüßt. Cuba ist für mich ein Beispiel, wohin amerikanische Außenpolitk hinführen kann.

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testthewest 18.04.2009, 09:27
3. Embargo

Zitat von geldzauber
ein wahrlich überfälliger Schritt. 50 Jahre mußten die Kubaner unter diesem dummen Embargo leiden und haben deshalb viel ihrer Lebensqualität eingebüßt. Cuba ist für mich ein Beispiel, wohin amerikanische Außenpolitk hinführen kann.
Tja früher gabs mal Blöcke. Da gabs mal Angst, das russische Panzer über uns hinwegrollen. Da sollten in Kuba Atomwaffen stationiert werden um die USA zu vernichten.
Damals wollte man die Revolution mit Waffengewalt verteilen, die wie man heute weiss diesen Länder arg geschadet hat.

Aber all das wissen die Foristen hier nicht mehr.

Sicher ist dieser Schritt etwas verspätet, aber immerhin kommt er, und es erfordert doch einiges an Mut (den Clinton zB nicht hatte) diese in den USA nicht ganz so populäre Entscheidung als gewählter Volksvertreter durchzuführen.

Das ist für mich der Grund warum Obama auf der Welt diese Bewunderung entgegenschlägt. Er kann Fehler eingesteheen (die er noch nichtmal selber verbrochen hat), er ist kontruktiv, er hat eine Vision. Eine Vision einer friedlichen Welt in der Vernunft über Metzeleien triumpfiert.

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stier1952 18.04.2009, 09:28
4. Längst überfällig.

Sollte Obama dies tatsächlich durchsetzen, dann wird sich
in Kuba selbst sehr viel verändern. Und zwar Veränderungen,
von denen die Menschen in Kuba profitieren könnten.
"Wandel durch Annäherung" nannte Willy Brandt den Beginn der früheren von ihm begründeten neuen Ostpolitik.
.
Sollte Obama diese Politik auch in anderen Konflikten (Iran,
Palästina, Russland) verfolgen, wird er allerdings noch richtige Probleme bekommen. Denn von den aktuellen Konflikt-
herden wird ja auch profitiert, wirtschaftlich und politisch.

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Berta 18.04.2009, 09:41
5.

Zitat von stier1952
Sollte Obama dies tatsächlich durchsetzen, dann wird sich in Kuba selbst sehr viel verändern. Und zwar Veränderungen, von denen die Menschen in Kuba profitieren könnten. "Wandel durch Annäherung" nannte Willy Brandt den Beginn der früheren von ihm begründeten neuen Ostpolitik. . Sollte Obama diese Politik auch in anderen Konflikten (Iran, Palästina, Russland) verfolgen, wird er allerdings noch richtige Probleme bekommen. Denn von den aktuellen Konflikt- herden wird ja auch profitiert, wirtschaftlich und politisch.
die Menschen in Kuba profitieren könnten

Ja das sieht man ja jetzt an Osteuropa Ungarn zB.,mal sehen
wann das Pulverfaß hochgeht.

Zumindest wurde die westliche Polizeiausstattung ganz
schnell übernommen.

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bik 18.04.2009, 09:42
6. Kompliment

Hut ab Mr. President!

Man kann nur hoffen, dass die Welt 8 Jahre Obama haben wird.

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Palmstroem 18.04.2009, 09:47
7. Kuba´s Revolution am Boden zerstört

Zitat von geldzauber
ein wahrlich überfälliger Schritt. 50 Jahre mußten die Kubaner unter diesem dummen Embargo leiden und haben deshalb viel ihrer Lebensqualität eingebüßt. Cuba ist für mich ein Beispiel, wohin amerikanische Außenpolitk hinführen kann.

Kuba hat nicht unter diesem Embargo gelitten, sondern unter Castro. 50 Jahre revolutionärer Sozialismus haben nicht nur Kuba geschadet, sondern ganz Südamerika. Daß heute dennoch
Südamerika mehrheitlich demokratisch regiert wird und kein 3.Weltkontinent mehr ist, ist mit das Verdienst der USA.

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Toru_Okada 18.04.2009, 10:03
8.

Zitat von sysop
Die Obama-Regierung bricht mit der rigiden Anti-Kuba-Politik. Die Sanktionen sollen gelockert werden. Halten Sie den Schritt der USA für richtig?
Das Embargo Kubas hat Fidel Castro erst zu der Ikone des Antiimperialismus anwachsen lassen, die er ist / war … mitunter wären die US-Amerikaner besser beraten gewesen, wenn sie ein „Wandel durch Handel“ herbeigeführt hätten (anstatt in der Schweinebucht zu landen) …

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Miguelito 18.04.2009, 10:07
9.

Zitat von Palmstroem
Kuba hat nicht unter diesem Embargo gelitten, sondern unter Castro. 50 Jahre revolutionärer Sozialismus haben nicht nur Kuba geschadet, sondern ganz Südamerika.
Der kubanische Sozialismus hat Kuba geschadet, nicht dem Rest Lateinamerikas. Die hatten in der Vergangenheit eher unter von Amerikanern protegierten Militärregierungen zu leiden. Castro wäre längst erledigt gewesen, hätte er nicht immer das Embargo als Sündenbock für alle politischen Verfehlungen vorzeigen können.
Zitat von Palmstroem
Daß heute dennoch Südamerika mehrheitlich demokratisch regiert wird und kein 3.Weltkontinent mehr ist, ist mit das Verdienst der USA.
Das die Amerikaner einen positiven Beitrag zur Demokratisierung geleistet haben, ist mir ehrlich nicht aufgefallen. Natürlich haben sie applaudiert, und sie haben es für gut befunden. Dennoch, die Demokratisierungsbestrebungen kamen, so wie ich es wahrgenommen habe, aus den Ländern selbst (und das ist auch gut so). Im übrigen gibt es leider mit Venezuela und Bolivien zwei Beispiele, wo das Ruder in die linksextreme Ecke rückt. Beide Länder sind nur noch pro forma demokratisch, in Wirklichkeit sozialistische Diktaturen.

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