Forum: Politik
USA unter Trump: Amerika, wie tief bist Du gesunken
Jacquelyn Martin/ REUTERS

Das Jubiläum der Mondlandung erinnert daran, dass die USA ein Vorbild für Freiheit, Fortschritt und Weltoffenheit waren. Unter Präsident Trump ist es damit vorbei - er appelliert an die niedersten Instinkte.

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echtermünchner 18.07.2019, 06:16
1. Amerika

ist nicht nur New York City oder Los Angeles.

Es ist auch Montana, Wyoming,New Mexico.

Nochmals: Trump ist nicht die Ursache. Er ist das Symptom.

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leontion 18.07.2019, 06:20
2. Naja ...

Eisenhower tat nichts für die rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner. Johnson und Nixon führten den Vietnamkrieg mit 6 Millionen toten Südostasiaten, Reagan wollte den Weltraum militarisieren, Bush jr. stürzte den Nahen Osten ins Chaos, Friedensnobelpreisträger Obama und Hillary Clinton destabilisierten Libyen. Trump ist bislang ein verbaler Rüpel und Hassprediger geblieben, was seine Entgleisungen aber nicht entschuldigen soll.

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puzzleteil 18.07.2019, 06:22
3. Der "Beispiel " wurde bereits übernommen

Wer nicht mit gute Beispiel vorangeht, kann nicht andren gute belehren. Verantwortung für Welt, Umwelt,Frieden oder für Nächstenliebe anders aus.
Wir können nur davon träumen einen Welt mit demokratischen Regeln zu haben.

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Fuxx2000 18.07.2019, 06:23
4. Dann darf der Spiegel

Mit gutem Beispiel vorangehen und aufhören, tendentiös über die US Wahl zu berichten. Shon bei der ersten Wahl wurden die auf allen Ebenen besseren Umfrageergebnisse vin Sanders gg Trump im Vergleich zu HRC ignoriert, ebenso wie der Betrug der Partei im Nominierungsverfahren. Die Medien sind (unter anderem) mit schuldig an Trumps Aufstieg, da sie jede Alternative aus dem Bereich: Progressiv, Nicht-Neoliberal, links - wie auch immer man diese Kräfte nennen mag ignorieren oder mit Populisten gleichsetzen. Dass einfach jetzt der nächste Gerhard Schröder kommt und die Grundstimmung umreißt wird leider nicht passieren lieber SPIEGEL...

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Saure Gurke 18.07.2019, 06:25
5.

Herr Nelles hat es auf den Punkt gebracht.

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steppenwolf81 18.07.2019, 06:26
6. Wunschdenken

Der Kommentar malt das Bild eines strahlenden Altruisten über Amerikas Präsidentenamt und wünscht es sich zurück. Als ob es das je gegeben hätte. Als ob wir Europäer Amerikas Ausstrahlung zum Leben brauchen. Beides ist bar jeder Realität. Richtig ist dennoch, dass die Zeit nach WW2 bis in die 70er mit all den Hoffnungen und Veränderungen sicher Raum und auch Bühne für Idealisten bot. Das ist aber Vergangenheit und wäre nun Verklärung. Bobby Kennedy, so er es geschafft hätte, wäre sicher realistische Projektion für den Kommentar gewesen. Welcher der amerikanischen Präsidenten aber sonst? Mir fällt da keiner ein. Schade ist das allemal, und heute ist Trump eine lebendige Schändung des höchsten Würdeamtes Amerikas, zweifelsohne. Wir Deutschen sollten anderen aber auch nicht erklären wollen, wie sie zu leben, regieren und zu wählen haben. Das nervt nicht nur Menschen hierzulande.

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mimas101 18.07.2019, 06:36
7. Hmm Tja

Die USA haben ausgeleuchtet, ähem werden nicht mehr leuchten.
Sie werden auch keine Leuchte für demokratische Werte mehr sein können denn dieses Feature haben sie ebenfalls verspielt. Im Gegenteil, die USA werden sich weiterhin isolieren und vom Leuchten aus vergangenen Tagen bis ans Ende aller Glühlampen zehren.
Und auch ökonomisch betrachtet saufen die USA gerade ab. Zwar will Altmaier das verhindern in dem er anbietet Facharbeiter und Fachwissen in die USA zu exportieren; aber das Vorhaben wird zumindest unter D.T., der gerade herumpöbelt "Wollt ihr das totale Chaos" und mit seiner völkischen Staatsangehörigkeitsideologie noch einen draufsetzt, zu nix führen.

Mir tun jetzt schon der John Doe leid der dann ungefragt die Suppe auslöffeln muß.

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wolfgang.geist6 18.07.2019, 06:39
8. Vorbild für Freiheit, Fortschritt, Weltoffenheit?

Vorbild für Krieg, soziale Ungerechtigkeit und totale Ignoranz gegenüber dem Weltgeschehen und Geschichte. Trump bringt das ganze eben besser heraus als sein verlogener Vorgänger Obama, der noch mehr Kriege als Bush angezettelt hat, noch mehr die eigenen Bürger ausspioniert hat und whistleblowers verfolgt hat wie kein anderer.

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claus7447 18.07.2019, 06:42
9. USA, wie hast du dich verändert...

Ich hatte das Glück über 30 Jahre hin immer wieder die Vereinigten Staaten zu besuchen. Meist privat. Es gibt nur wenige Bundesstaaten wie z. B. Alaska die ich nie kennengelernt habe. Mein Verhältnis zu den Menschen war gespalten, ambivalent. Es gab wunderschöne, offene gastfreundliche Begegnungen. Es gab Aufschlussreiche wie 2000 während eines Sommersemesters in Stanford. Ich erlebte Naivität, aber auch Rassendiskriminierung damals schon. Antisemitismus. Geblieben sind aber die schönen Erlebnisse. Das Land, die unendliche Weite, die Berge, der stille Pazifik.

Das alles verblasst. Ich erlebe heute ein Amerika, dessen Werte auf die unterste, primitivsten Stufen gefallen sind. Ein Amerika wo der Rassenhass täglich gepflegt wird. Wo ich nur noch warte, bis morgen der Kukluxklan öffentlich Auftritt, wo die ersten Menschen wieder an Bäumen aufgehenkt werden.

USA hat sich neben einem üblen Lügenbold, einem Hetzer, Rassisten auch noch einen kompletten Dummkopf zum Präsidenten gewählt. Er wurde es nicht einmal durch die Mehrheit der Stimmen. Er wurde es durch ein ihm in die Arme spielendes Wahlsystem. Er wurde es, weil ihm eine Partei die Unterstützung gab, die selbst nicht mehr an die Werte dieses Staates glaubt, die sich selbst verraten haben.

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