Forum: Politik
USA unter Trump: Amerika, wie tief bist Du gesunken
Jacquelyn Martin/ REUTERS

Das Jubiläum der Mondlandung erinnert daran, dass die USA ein Vorbild für Freiheit, Fortschritt und Weltoffenheit waren. Unter Präsident Trump ist es damit vorbei - er appelliert an die niedersten Instinkte.

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biesi61 18.07.2019, 07:22
30. Ja, die USA sind tief gesunken!

Wir sollten Trumps Willen akzeptieren und uns auch von Ihm und seiner Regierungsclique abwenden. Politisch, indem nicht andauernd ausländische Politiker hinfahren und ihn dadurch aufwerten, wirtschaftlich, indem aktuell äußerst gefahrbeladene Investitionen ausländischer Unternehmen verschoben werden und medial, indem die Welt seine dummen Twitter-Sprüche ignoriert! Eine weltweite Isolation der US-Regierung wäre auch die machtvollste Hilfe für die verbliebenen Kräfte, die für eine gute, weltoffene, demokratische und bunte USA kämpfen!

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treime 18.07.2019, 07:25
31. Arbeitslosigkeit...

...in den USA so niedrig wie lange nicht. Ein Argument, das "leider" schwer für Trump spricht!

Und das er "Anderen" den verbalen Mittelfinger zeigt, finden seine Anhänger sicher richtig. Amerika braucht Feindbilder. Da man eine Annäherung zu Nordkorea gestartet hat, musste Iran leiden. Da interessiert es nicht, wie "gut" der Deal eigentlich war. Trump hat dazu weiter Spender für seinen Wahlkampf. Iran, Feind #1 auch in Israel.

Man kann soviel argumentieren wie man will, für das "einfache Volk" (hier bei uns die Sachsen und alle AfD Anhäger) ist das halt genug! Die interessiert es nicht, das er strohdumm ist und sich sogar selbst in seinem jetzigen Amt noch bereichert. Sein Kampf gegen das Establishment? Er müsste sich selbst erledigen ;)

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ansprechpartner 18.07.2019, 07:30
32. ....einsame Insel....

....da gehört dieser Präsident hin, auf ein kleine Insel, alleine. Er selbst hat ja gar keine Politik.
Er 'macht' Politik so wie es für ihn persönlich am besten ist um seine Position zu festigen.
Was er dafür tun muss ist ihm doch herzlich egal. Hauptsache der POTUS kann sich in Scene setzen.
Das liebt er.
Aber eigendlich wollte er mit diesen Hasstiraden nur etwas verdecken, nämlich, das er enger mit dem Milliadär 'Epstein' befreundet ist als er zugiebt. Der steht ja unter dem Verdacht, Minderjährige und junge Frauen sexuell zu missbrauchen und zu vergewaltigen.
Jetzt sind Video's aufgetaucht, die die beiden zusammen auf verschiedenen Partys zeigen, was D.Trump bisher ja bestritten hat. Er behauptet ja, Epstein wäre nicht sein Freund.......

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TOKH1 18.07.2019, 07:43
33. Guter Kommentar

in der Sache aber nichts Neues gesagt. Was soll auch neues gesagt werden? Es ist seit zwei Jahren unerträglich, was in den Vereinigten Staaten passiert. Eine bleierne Zeit legt sich über das Land. Sie Spaltung wird nicht vorangetrieben. Sie ist vollends eingetreten. Sie war, und das muß man ehrlicherweise gestehen, schon immer da. Nur gab es Präsidenten und Gouverneure, die das auszugleichen versuchten. Nun ist dort aber jemand an der Macht, der genau durch diese Spaltung im Land seine Wiederwahl erreichen will. Ein Mafiapate, der seinen Job beherrscht. Und niemand stellt sich ihm in den Weg. Und das Widerwärtige an den Republikanern und gleichzeitig das Entlarvenste ist: Sie zeigen ihre eigentliche rassistische Fratze, indem sie IIHREN eigenen Kandidaten und Rassistenpräsidenten gewähren lassen mit all seiner Dummheit, Kriminalität und Entwürdigung.

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glennwolf 18.07.2019, 07:46
34. Die

Mondlandung als inspirierende Idee, Menschen zusammen zu führen. Wo haben Sie sich denn da inspiriert?
Und su vermitteln, scheint mir, gibt es in den USA schon lange nichts mehr.

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meinerlei 18.07.2019, 07:48
35. Geschichtsvergessen

Die besseren Zeiten von welchen dieser Artikel phantasiert, hat es so nie gegeben. Die USA haben die Grundlage ihres Reichtums darauf gegründet, den damaligen Ureinwohnern ihr Land wegzunehmen und auf ihren Plantagen eine Sklavenwirtschaft zu betreiben. Nach dem 2. Weltkrieg haben sie international ihre Macht ausgespielt, vor allem in Mittel- und Südamerika und Europa. Dieser US-Imperialismus war eine sehr unangenehme Sache, schon vergessen? Das Recht des Stärkeren hat bereits in Vietnam, Afghanistan, dem Irak und Libyen Anwendung gefunden und diese Länder massiv und andauernd geschädigt. Nie wurde ein Gedanke darauf gewendet, für den angerichteten Schaden geradezustehen. In den USA selbst werden durch drakonische Strafen jährlich zigtausende Leben ruiniert, durch massiven Einkommensdiskrepanzen eine Art Lohnsklaverei installiert. Wo soll da die historische oder aktuelle Vorbildfunktion sein? Donald Trump spricht einfach schamlos aus, was viele US-Amerikaner denken. Das ist in der Tat abstoßend, aber lediglich Symptom. Im Übrigen steht er mit seinem "America first" auf verlorenem Posten, da die heutige Welt von der Konkurrenz verschiedener Wirtschaftsräume bestimmt wird. Mit seiner Konfrontationspolitik manövriert er das Land langfristig ins Abseits, weil die global agierenden Konzerne ihre Wertschöpfungsketten umbauen. Und dann werden beispielsweise die BMW-SUV für China nicht mehr in Spartanburg montiert, sondern eben in Mexiko.

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volker.friederich 18.07.2019, 07:49
36. Was ist mit den Republikanern ?

Es ist alles richtig, was Sie schreiben, aber es ist eben auch ein Niedergang der Republikaner. Dass diese nicht die Kraft finden gegen die hetzerische und spalterische Politik Trumps aufzustehen ist sehr traurig. Ich denke, das ist ein Riesenarmutszeugnis, was sie auch einmal einholen wird.

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Moone 18.07.2019, 07:49
37. Trump ist ein Symtom

Der Rassismus, die Anfeindungen gegen Migranten das gab es schon immer. Er wird ja bejubelt für seine rassistischen Aussagen. Erschreckende 40% finden seine Arbeit gut.
Er hat gute Chancen zur Wiederwahl. Das ist nicht ein Mann. Die Republikaner unterstützen ihn. Arme, Schwarze und Migranten leben häufig in Situationen wie man sie sich in einem Industrieland wie USA nicht vorstellen kann.....

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AttaTroll 18.07.2019, 07:56
38.

"Statt eines Spalters braucht das Land im Weißen Haus eine Versöhnerfigur. Es braucht einen Menschen, der Amerika wieder leuchten lässt." genau das ist es. Wir wollen und brauchen kein perfektes Amerika, das es auch nicht geben kann, aber die Welt braucht ein Land, das dem Schlussvers seiner Hymne wieder gerecht wird:
Oh say does that star spangled banner yet wave,
For the land of the free, and the home of the brave.
Ein rassistischer und faschistoider POTUS wie Trump verhöhnt geradezu die Werte dieses großen Landes. Amerika hat so viel mehr zu bieten als Hass, Gemeinheit, Lüge und Korruption. Aber vielleicht vollendet sich mit diesem Ungeheuer im White House nun das, was am 22. November 1963 die Welt nachhaltig erschütterte.

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frankanord 18.07.2019, 08:04
39. Erdenbürger

Zitat: “Zugleich konnten sich aber alle Erdenbürger freuen, weil plötzlich deutlich wurde, dass die Menschheit als Ganzes etwas Großartiges erreicht hatte. Jeder konnte sich in diesem Moment als Teil einer friedlichen, glücklichen Weltgemeinschaft fühlen, unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe.”

Das finde ich ist eine romantisierende Beschreibung. Die Mondlandung fand vor dem Hintergrund des Wettrennens mit der Sowjetunion statt und des Kalten Krieges. Einen wirklichen Nutzen gab es sonst auch nicht, außer zu zeigen, wer es besser drauf hatte und der Erste war.

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