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USA: Unterhändler melden "Grundsatzeinigung" im Haushaltsstreit
JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX

Donald Trump wirbt in Texas erneut für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko. Derweil teilen Abgeordnete in Washington mit: Es gebe eine grundsätzliche Einigung, um einen neuen "Shutdown" zu verhindern.

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ulrich-lr. 12.02.2019, 11:44
20. Was war

Zitat von Pickle__Rick
Wovon reden Sie? Die Demokraten waren und sind gegen eine durchgehende Mauer an der Grenze zu Mexiko. Die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist 3.144 Kilometer lang. Mit den 89 km die da angeschlossen bzw. ausgebaut werden, deckt man das nun wirklich nicht ab. Es gibt heute breits diverse solcher Anlagen auf einigen Grenzabschnitten. Da wo sie Sinn ergeben und dagegen haben die Demokraten auch nichts. Jedenfalls nicht grundsätzlich. Man stellt sich aber aus guten Gründen gegen ein symbolisches Monstrum, welches einfach am Kosten-Nutzen-Verhältnis scheitert. Hier gibt es keine Kehrtwende sondern ledglich Kompromisse unter Erwachsenen. Man wird die Grenzanlagen erweitern und darauf können sich Reps und Dems einigen. Bisher hatte man nur eine bessere Versorgung der Grenzschützer eingeplant. Jetzt gibt es ein paar km Zaun. Nur Mc Donald Trump wird wieder beleidigt sein, weil er seine Great American Wall nicht bekommt. Ann Coulter wird ihm dafür schon kräftig in den Ar*** treten. Darauf darf man natürlich keine Rücksicht nehmen. Es geht um das Wohl der USA und da gehören D. T. und seine Fans einfach an den Kindertisch gesetzt, damit die Erwachsenen reden können.
Natürlich waren die Demokraten für Zäune und Mauern. Sie sind es gerade nicht mehr, dafür, weil es darum geht, Trump vorzuführen. Mehr ist da nicht.

Den Demokraten geht es nicht um Sinn oder nicht. Es geht ihnen um eine simple Machtdemonstration.

Wer jetzt den großen Fehler macht, ausgerechnet die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit hochzustilisieren, hat den nächsten Fehler gemacht und wird eine üble Überraschung erleben, falls sie mal an die Macht kommen.

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gammoncrack 12.02.2019, 12:01
21. Trump hat doch eigentlich nur ein Ziel,

und das ist die nächste Präsidentschaft.

Und er weiß auch, dass das ohne die Mauer nicht funktionieren wird. Dann verliert er defintiv zu viele Wähler/Anhänger.

Ich bin sicher, dass spätestens zum Termin der nächsten Wahl zwar nicht die Mauer steht, es aber Trump gelingen wird, die Situation so herzurichten, dass fast jeder glaubt, dass die Mauer in der nächsten Regierungsperiode kommt. Und er wird eben weiterhin die Populismuskeule schwingen.

Vielleicht will er die Mauer auch in dieser Regierungsperiode überhaupt nicht. Was würde passieren, wenn sie stehen und sich an der Zuwanderung/Kriminalitätsrate überhaupt nichts ändern würde? Fast 6 Mrd. Dollar für Nichts versenkt. Das ist meines Erachterns erheblich wahrscheinlicher. Ihm traue ich zu, dass er dann sagt, dass sich die Migranten erst einmal die Mauer gewöhnen müssen. Oder, dass man ein Anstieg vermieden hat, der ohne die Mauer auf jeden Fall gekommen wäre. Usw., usw.....

Er wird sich das schon alles zurechtbiegen. Es ist wirklich die Meister der Täuschung.

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denn76 12.02.2019, 12:05
22.

Zitat von ulrich-lr.
Natürlich waren die Demokraten für Zäune und Mauern. Sie sind es gerade nicht mehr, dafür, weil es darum geht, Trump vorzuführen. Mehr ist da nicht. Den Demokraten geht es nicht um Sinn oder nicht. Es geht ihnen um eine simple Machtdemonstration. Wer jetzt den großen Fehler macht, ausgerechnet die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit hochzustilisieren, hat den nächsten Fehler gemacht und wird eine üble Überraschung erleben, falls sie mal an die Macht kommen.
Man muss nur sehen was diese 89km Grenzzaun kosten um zu sehen, dass die Mauer von Trump niemals zu finanzieren ist.
Es wurde oft genug erwähnt dass es viel effektivere Methoden gibt eine Grenze zu sichern, mit viel weniger Geld.
Die Demokraten haben das erkannt, Trump und seine Anhänger nicht.

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Kamillo 12.02.2019, 12:05
23.

15.505.617,97752809 USD (15,5 Mio) pro Kilomter für "Barrieren". Ist das nicht ein bischen viel? Wer darf sich da bereichern?

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edward elgar 12.02.2019, 12:14
24.

Zitat von ulrich-lr.
Natürlich waren die Demokraten für Zäune und Mauern. Sie sind es gerade nicht mehr, dafür, weil es darum geht, Trump vorzuführen. Mehr ist da nicht. Den Demokraten geht es nicht um Sinn oder nicht. Es geht ihnen um eine simple Machtdemonstration. Wer jetzt den großen Fehler macht, ausgerechnet die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit hochzustilisieren, hat den nächsten Fehler gemacht und wird eine üble Überraschung erleben, falls sie mal an die Macht kommen.
Ist das nicht normal in der Politik? Zumal in einem 2-Parteien-System?
Je nachdem, welche Partei die Mehrheit hat, wird sie von der jeweils anderen in Senat oder Kongress blockiert und ausgebremst. Das ging den Demokraten seinerzeit nicht anders, obwohl sie in der Regierung waren. Heute ist es umgekehrt und es heißt wieder mal deal with it.
Ich habe nicht den Eindruck, als ob hier jemand die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit sieht. Dennoch: Gegen das Maß an politischem Unvermögen, das wir gerade im Weißen Haus vorgeführt bekommen, war alles bisher dagewesene harmlos. Ich bin gern einverstanden, wenn es irgend jemandem gelingt, Unsinn aus der Ecke zu verhindern, es reicht schon, was angerichtet wurde, denn offenbar ist es der Sinn dieser Präsidentschaft, den Staat von innen heraus zu schwächen.

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neue_mitte 12.02.2019, 12:17
25.

Zitat von denn76
Man muss nur sehen was diese 89km Grenzzaun kosten um zu sehen, dass die Mauer von Trump niemals zu finanzieren ist. Es wurde oft genug erwähnt dass es viel effektivere Methoden gibt eine Grenze zu sichern, mit viel weniger Geld. Die Demokraten haben das erkannt, Trump und seine Anhänger nicht.
Es ist ja scheinbar so, dass die Trump follower ihrem Gebieter und Meister glauben, dass 100% der Einwanderer über die unbefestigte / ungesicherte Grenze laufen / fahren. Die Kriminalität, die Drogen usw. alles über die angeblich offene Grenze. Daher auch der angebliche Notstand. Deswegen MUSS Trump ihnen eine Mauer versprechen, damit danach 0% über diese Grenze kommen. Also der Glaube daran muss auf jeden Fall aufrecht erhalten werden. Deshalb muss man die Demokraten auch so darstellen, dass sie illegale Migration wollen und die Grenze offen lassen wollen. Wie die Migranten tatsächlich ins Land kommen, per Schiff, per Flugzeug, mit dem Bus... das interessiert den Trump follower nicht. Das kann er auch gar nicht glauben, weil das hieße, dass man gegen die "bad hombres" nichts simples tun kann. Der Trump follower will einfach nur hören: Mauer! Immigration dadurch gestoppt! Fertig!

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Pickle__Rick 12.02.2019, 12:25
26.

Zitat von ulrich-lr.
Natürlich waren die Demokraten für Zäune und Mauern. Sie sind es gerade nicht mehr, dafür, weil es darum geht, Trump vorzuführen. Mehr ist da nicht. Den Demokraten geht es nicht um Sinn oder nicht. Es geht ihnen um eine simple Machtdemonstration. Wer jetzt den großen Fehler macht, ausgerechnet die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit hochzustilisieren, hat den nächsten Fehler gemacht und wird eine üble Überraschung erleben, falls sie mal an die Macht kommen.
So ein Unsinn. Die Demokraten haben sich nie grundsätzlich gegen befestigte Grenzanlagen ausgesprochen. Falls Sie es nicht gemerkt haben: Trump und die MAGA Sekte möchten gerne eine durchgehende Barriere/Mauer an der Grenze zu Mexiko. Der Unterschied liegt darin ob man sinnvoll bestimmte Bereiche absichert oder 3.144 Kilometer von Westen nach Osten durchzieht. Von was für einer Überraschung im Falle einer demokratischen Machtergreifung reden Sie jetzt? Die Dems hatten haben zwischen 2009 und 2017 ihren eigenen POTUS. In den letzten Jahrzehten davor ebenfalls diverse Male. Wie die mit dem Grenzschutz umgehen ist bekannt.
Übrigens, erklären Sie doch mal warum Mc Donald seine wichtige Mauer nicht umgesetzt hat, als er noch nicht von den bösen machtgierigen Dems abhängig war. Er hatte fast 2 Jahre Zeit. Warum ging da nichts?

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bigmitt 12.02.2019, 12:32
27. Die Demokraten begehen....

...wieder einmal den Fehler Trump in die Hände zu spielen. Er wird sich den Rest der 5.7 Milliarden dann eben aus " non allocated" Funds des Verteidigungsbudgets zusammenkratzen ( geschätzt zwischen 3,5 und 4 Mrd.) und verkünden das er die Mauer TROTZ des Widerstands der Demokraten gebaut hat und sich als Macher stilisieren der selbst im "korrupten" Washington Wege findet im Sinne des Volkes zu handeln. "Deplorables" beeindruckt das...Trump kämpft für Sie ...und Er kann das böse Bild der Demokraten aufrecht erhalten denen die innere Sicherheit nicht mal 5,7 Mrd Wert ist, sondern sogar ICE abschaffen wollen. Trump "wins" even when loses.

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kohlon 12.02.2019, 12:50
28. Und ein weißer Strich auf der Grenze noch ungleich billiger.

Zitat von kuac
Ausserdem Zaun ist billiger als Mauer.
Ich weiß ja nicht wie alt Sie sind, aber bei Walter Ulbricht sind Sie sicher nicht in die Lehre gegangen.

Beginnend 1961 entstand eine sündteure Mauer, effektiv bis zum geht nicht mehr. Aber so übel, menschenverachtend und bedrohlich sie auch war, der Spitzbart hatte damit die perfekte Abschottung installiert -- von innen nach außen und, als unwichtigen Nebeneffekt, vice versa.

Ich habe beide Seiten erlebt, bis 1976 dort und danach hier. Solch eine mörderische Mauer wird hoffentlich nie wieder auf dieser Erde entstehen.
Das heißt aber nicht, dass Grenzen offene Scheunentore sein dürfen, die jeder ohne hinreichende Legitimation einfach überschreitet und dann sagt: "Jetzt sind wir halt mal da".

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Andraax 12.02.2019, 12:55
29.

Zitat von ulrich-lr.
Wer jetzt den großen Fehler macht, ausgerechnet die Demokraten als Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit hochzustilisieren, hat den nächsten Fehler gemacht und wird eine üble Überraschung erleben, falls sie mal an die Macht kommen.
Ihr Vorposter hat die Demokraten nicht als "Vorkämpfer für Humanität und Gerechtigkeit" bezeichnet. Der Grund warum die Demokraten gegen die Mauer sind, ist, dass sie keine 25+Milliarden Dollar für eine Mauer ausgeben möchten, die nichts bringt. Die Demokraten sind sehr wohl für Grenzsicherung (waren sie immer), aber soe wollen das nicht sinnlos, sondern mit Verstand machen.

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