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USA verweigern Einreise: Vater von IS-Heimkehrerin zieht für Rückkehr seiner Tochter
Attorney Hassan Shibly/AP/dpa

US-Präsident Trump lehnt es ab, eine frühere Dschihadistin ins Land zu lassen. Dagegen hat der Vater, ein Ex-Diplomat aus dem Jemen, in Washington Klage eingereicht.

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doitnow 22.02.2019, 08:07
1. Ähm...

Hat Trump nicht gerade vor 2(!) Tagen eben solche Rückholaktionen von Europa eingefordert?!
Naja, man ist nur erstaunt, dass man noch überrascht ist...

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mwroer 22.02.2019, 08:11
2.

Dann ist das ganze doch denkbar einfach.

Wenn der Mann zum Zeitpunkt der Geburt seiner Tochter kein Diplomat mehr war, und der Zeitpunkt der Aufforderung zur Rückgabe des Diplomatenpasses ist da egal - es zählt der Zeitpunkt der Rückgabe bzw. der letzten Benutzung, dann ist die Frau US Staatsbürgerin und muss zurück genommen werden.

War er noch mit Diplomatenstatus im Land ist die Frau keine Staatsbürgerin mehr und kann sehen wo sie bleibt.

Das sollte sich ja recht einfach klären lassen - ich bin mir sicher die UN hat Unterlagen wann sich jemand dort als Diplomat abgemeldet hat bzw. abgemeldet wurde von dem Staat den er dort vertreten hat.

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norgejenta 22.02.2019, 08:14
3. Tja

Das ist wohl sein gutes Recht. Und gleichzeitig dass, was uns auch erwartet.

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chinawoman 22.02.2019, 08:18
4. Naja...

dreimal mit IS-Kämpfern verheiratet, aktiv Propaganda betrieben... jetzt geht alles den Bach runter, da will man ja schnell wieder ins sichere Nest. Und jetzt "versehentlich radikalisiert", und die Propaganda über Twitter waren andere. Wer's glaubt... wenn sie sich nun schuldig fühlt soll sie da unten bleiben und den Menschen helfen denen sie und ihre Mordkumpanen unsägliches Leid zugefügt haben.

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Teutonengriller 22.02.2019, 08:25
5. Ich sage nur

Amerikanischer Exzeptionalismus! Was für alle anderen gilt, gilt schon mal gar nicht für Bürger von gods own Country

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puc84 22.02.2019, 08:38
6.

Zitat von doitnow
Hat Trump nicht gerade vor 2(!) Tagen eben solche Rückholaktionen von Europa eingefordert?! Naja, man ist nur erstaunt, dass man noch überrascht ist...
Diplomat ja = Staatsangehörigkeit Jemen = keine Einreise
Diplomat nein = Staatsangehörigkeit USA = Einreise

Es ist daher zunächst zu klären, ob ihr Vater zum Zeitpunkt der Geburt Diplomat war oder nicht. Sollte er Diplomat sein, besteht kein Grund diese Person einreisen zu lassen. Sollte er jedoch kein Diplomat gewesen sein, dann geben ich Ihnen Recht.

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totalausfall 22.02.2019, 08:48
7. Lesen schon schwer

Zitat von doitnow
Hat Trump nicht gerade vor 2(!) Tagen eben solche Rückholaktionen von Europa eingefordert?! Naja, man ist nur erstaunt, dass man noch überrascht ist...
Trump hat die Rücknahme von STAATSANGEHÖRIGEN gefordert.

Und genau darum geht es hier, da nach momentaner Unterlagen-Lage die Dame überhaupt keine US-STAATSANGEHÖRIGE ist.

Muss jetzt halt mal geklärt werden vor Gericht, wie lang der Vater tatsächlich Diplomat war.

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Papazaca 22.02.2019, 08:54
8. Richtig! Gesetze gelten! Immer!

Zitat von puc84
Diplomat ja = Staatsangehörigkeit Jemen = keine Einreise Diplomat nein = Staatsangehörigkeit USA = Einreise Es ist daher zunächst zu klären, ob ihr Vater zum Zeitpunkt der Geburt Diplomat war oder nicht. Sollte er Diplomat sein, besteht kein Grund diese Person einreisen zu lassen. Sollte er jedoch kein Diplomat gewesen sein, dann geben ich Ihnen Recht.
Und falls Sie US-Bürgerin ist, bekommt sie hoffentlich für ihre IS-Propaganda eine lange Gefängnisstrafe.

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isi-dor 22.02.2019, 08:57
9.

Zitat von totalausfall
Trump hat die Rücknahme von STAATSANGEHÖRIGEN gefordert. Und genau darum geht es hier, da nach momentaner Unterlagen-Lage die Dame überhaupt keine US-STAATSANGEHÖRIGE ist. Muss jetzt halt mal geklärt werden vor Gericht, wie lang der Vater tatsächlich Diplomat war.
Wenn dem Vater Monate vor der Geburt die jemenitische Staatsangehörigkeit sowie der Diplomatenpass entzogen wurde, so ist die Dame ohne jeden Zweifel US-Bürgerin nach der geltenden US-Verfassung.

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