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USA: Wahlmänner wählen Donald Trump zum US-Präsidenten
AP

Das entscheidende Wahlleutegremium hat abgestimmt: Donald Trump wird neuer US-Präsident. Von Gegnern gab es bis zuletzt viel Druck auf die Elektoren.

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El_Brain 19.12.2016, 23:52
1.

Ich bin ja nun alles andere als ein Trump Fan, aber es gilt nun das Votum des Volkes zu respektieren. Trump hat laut US-Wahlssystem die Mehrheit der Wahlmänner gewonnen und ist somit zu Recht Präsident. Es bleibt nur abzuwarten, was an den Vorwürfen der ausländischen Einflussnahme dran ist. Aber solange sich da nichts tut, ist Trump (leider, muss ich sagen) rechtmäßiger Präsident der USA.

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Heimatfreund 20.12.2016, 00:02
2.

Congratulations Mr. elected President. Die Welt kann mindesten für 4 Jahre aufatmen. Danke Amerika.

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jukio 20.12.2016, 00:20
3. Nicht umerziehen, lieber gleich bevormunden.

Ja da gibt es viele "Gründe" die Wahl zu korrigieren.
Am Besten so oft abstimmen lassen bis das Ergebnis passt.
Bei der nächsten Wahl sollen die Amis gleich die Trump-Gegner fragen
welche Kandidaten geeignet sind!

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snow.fox 20.12.2016, 00:45
4. wat solls....

Trump - als Mensch äusserst unangenehm, als künftiger Präsident unangemessen... er wird sich schon selber hinaus katapultieren.
Hoffentlich lernen wir Europäer daraus und zeigen AFD und Co im nächsten Jahr den mittleren Finger.

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pfeiffffer 20.12.2016, 01:24
5.

Dieser Effekt, nicht die meisten Stimmen bekommen, aber trozdem gewonnen, liegt daran, daß die Anzahl der Wahlmänner gewichtet ist und nicht der wirklichen Bevölkerungszahl entspricht.

Die Bundesstaaten hätten sich wohl kaum zusammengeschlossen, wenn Kalifornien 5000 Wahlmänner erhalten hätte und Connecticut einen halben und Rhode Island einen viertel Wahlmann.

Ist wie bei uns bei den Wahlen zum Europaparlament, da gibt's ähnlich krasse Unterschiede, z.B. D und LUX.

Demokratisch?

Vielleicht nicht unbedingt, aber die kleinen Staaten wollen sich nun mal auch nicht unterbuttern lassen.

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arrache-coeur 20.12.2016, 01:24
6.

Endlich ist die Farce vorbei. Erschreckend, wie (teilweise) undemokratisch doch die Anhänger der Demokraten agieren, wenn es nicht wie vorgesehen läuft.

"Interessengruppen hatten im Vorfeld teils massiv versucht, die Wahlleute mit Hilfe einer Flut persönlicher E-Mails oder Textnachrichten davon zu überzeugen" - Das würde ich eher als Belästigung und versuchte unangemessene Einflussnahme bezeichnen.

Und von Jill Stein wird man wohl so schnell auch nichts mehr hören. Sie bekam ihre Nachzählung, deren Begründung an den Haaren herbeigezogen war, und siehe da, das Ergebnis wurde bestätigt, Trump gewann sogar noch ein paar Stimmen dazu.

Wenn sich die gegen Trump in Stellung gebrachten Interessengruppen ebenso vehement für ein besseres soziales Klima und mehr Gerechtigkeit innerhalb der USA einsetzen würden, hätte es nicht eines Trump bedurft, um Clinton, die Marionette der Geldwirtschaft, zu verhindern.

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upalatus 20.12.2016, 01:45
7.

Viel Glück mit diesem Präsidenten. Man wirds auch brauchen, wenn man seine letzte Äußerung zum heutigen Berliner Vorfall liest. Er ballert seine vorschnellen Feststellungen raus, wer was war, wenn dann doch nicht zutreffend, hat man sich halt bedauerlicherweise geeirrt. Ein weissagender Mann mit einer garantierten Trefferquote von fiftyfifty. Und so ein Zocker ist nun der Chef einer Supermacht.

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spon-facebook-1035483455 20.12.2016, 02:11
8. Argumente des Verlierers

"Die Trump-Gegner führten zwei Hauptargumente ins Feld. Zum einen hatten insgesamt 2,8 Millionen Amerikaner mehr für Hillary Clinton als für Trump gestimmt. Zum zweiten müssten erst Erkenntnisse der Geheimdienste untersucht werden, wonach Russland die Wahl im Sinne Trumps beeinflusst habe."

Das sind die typischen Argumenten des Verlierers. Die Mehrheit der Stimmen (popular vote) ist nirgendwo in unserer Verfassung verankert. Ganz im Gegenteil. Das Electoral College wurde Ende der 1780er Jahre in unserer Verfassung verankert, um der foederalen Struktur unserer Nation sowie den Elementen einer repraesentativen Demokratie gerecht zu werden.

Bis heute liegt nicht ein einziger Beweis auf dem Tisch, dass unser Wahl-Equipment von russischen Hackern heimgesucht wurde. Und wenn man jedem Geruecht Glauben schenken wuerde, was anderen Staaten wie Deutschland und Russland in die Welt gesetzt wurde, um unseren Wahlkampf zu beeinflussen, dann wuerden wir uns nur zum Affen auslaendischer Maechte machen.

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bmvjr 20.12.2016, 02:25
9. Hangelei vorbei

Na endlich ist die Situation klar, der Schwebezustand beendet. Nun weiss ein jeder wenigstens, woran man ist. Die Position des US-Praesidenten ist nicht eine verkleidete Diktatur, sondern wer immer die Position innehat steckt in einem engen Korsett an politischen Mechanismen und Gremien, Ausschuessen und Institutionen, die ein etwaiges Ausufern der Macht des Praesidenten verhindern. Nun sollten die anfaenglichen Gegner Trump's sich auf ihre kommende Arbeit als Opposition konzentrieren, denn da gibt es viel zu tun. Zeitverschwendung wie in den vergangenen Wochen seit dem Wahlergebnis ist hochgradig unproduktiv. Die Gegner Trump's sollten sich daran erinnern, wie oft Obama an der Realisierung oder Durchsetzung seiner Vorhaben gescheitert ist, weil andere politische Kraefte dagegen gearbeitet haben. Das wird auch Trump nicht erspart bleiben, wenn die Opposition denn ihre Aufgabe wahrnimmt und taetig wird, statt sich in Heulsusenmanier als schlechter Verlierer zu beschraenken.

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