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USA: Wahlmänner wählen Donald Trump zum US-Präsidenten
AP

Das entscheidende Wahlleutegremium hat abgestimmt: Donald Trump wird neuer US-Präsident. Von Gegnern gab es bis zuletzt viel Druck auf die Elektoren.

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sponcon 20.12.2016, 11:11
80. Ist bei uns doch ähnlich

Zitat von Revisor
Was im Januar offiziell verkündet wird, muß bis dahin doch nicht geheim sein. Die amerikanische Presse liefert noch exaktere Angaben. Lesen Sie die einfach mal.
Es gibt ein vorläufiges Wahlergebnis. Das offizielle kommt immer etwas später. In den USA ist es halt so, das jetzt am 06.01. das offizielle, das amtliche Wahlergebnis bekannt gegeben wird.
Leute, bitte, lernt wieder lesen.

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seetaucher 20.12.2016, 11:17
81.

Zitat von marialeidenberg
einmal Ruhe geben und Fakten anerkennen bleibt ungewiss. Von einem gewissen Zeitpunkt an muss man lernen, mit den Tatsachen rational umzugehen und zwar unabhängig davon, wie sie zustande gekommen sind (by hook or crook).
Welche Fakten werden denn nicht anerkannt?

Davon abgesehen sind es doch die Trump-Fans, die mit Tatsachen nicht rational umgehen können: Trump ist das Establishment und holt wie kaum jemand vor ihm die Wall Street ins Weiße Haus. Trump ist ein notorischer Lügner, der nur eine einzige Agenda verfolgt, nämlich seine eigene. Seine Wählerschaft ist ihm gleichgültig und das werden seine Wähler noch bitter merken. Er behauptet völlig erratisch heute dies und morgen das. Er ist aufbrausend und hält es offensichtlich für wichtiger, regelmäßig SNL zu gucken und Vanity Fair zu lesen, statt sich auf seine zukünftigen Aufgaben vorzubereiten.

Das sind Tatsachen, mit denen die Trump-Fans einfach mal rational umgehen könnten. Statt dessen wird das simple benennen von Fakten als "Trump Bashing" wahr genommen...

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RenegadeOtis 20.12.2016, 11:19
82.

Zitat von micromiller
verändern. Er hat weniger Kriege versprochen und mehr Verständigung zwischen Ost und West. Selbst wenn er nur diese beiden Themen umsetzt ist er ein riesiger Gewinn für die Menschheit.
Na, offenbar scheints bei der Verständigung mit Ost zu hapern, wenn ich mir die Aktion mit Taiwan und die Drohnen bei China anschaue.

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RenegadeOtis 20.12.2016, 11:20
83.

Zitat von Trockenfisch
Warum stellen sich jetzt in dem Land das für sich in Anspruch nimmt das demokratischste der Welt zu sein so viele Leute in Demonstrationen gegen den gewählten Präsidenten?
Weil das Demonstrationsrecht ein demokratisches Grundprinzip ist.

Bitte, keine Ursache.

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mhwse 20.12.2016, 11:22
84. Sorry

Zitat von Darwins Affe
Na ja, Sie sind wohl ein Anhänger von Platons Philosophenkönig. Andererseits funktioniert die direkte Demokratie bei uns in der Schweiz seit Jahrhunderten ganz ordentlich.
aber bei der Schweiz drängt sich mir immer so eine Vorstellung von Erdmännchen und Nacktmullen auf ..

Alle nahe genetisch verwandt, durch die Umgebungsfaktoren festgelegte und nur arbeitsteilig zu bewältigende Aufgaben ..

Wer den Bau verlässt, verhungert oder erfriert.

Und Fremde erhalten einfach kein Wahlrecht, wenn sie überhaupt den Bau betreten dürfen ..

Damit wird neues Denken neue Ideen und Einflüsse wirksam unterbunden ..

Da mag ein direktes System funktionieren - da muss man aber auch sagen, dass es in der DDR vermutlich eine grössere Meinungsvielfalt gab.

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demophon 20.12.2016, 11:23
85.

Zitat von seetaucher
Das sind Tatsachen, mit denen die Trump-Fans einfach mal rational umgehen könnten. Statt dessen wird das simple benennen von Fakten als "Trump Bashing" wahr genommen...
Trump-Fans verabschieden sich immer mehr von diesem Propaganda-Medium, weil sie gar nicht mehr zu Wort gelassen werden. Dann könnt ihr in eurer eigenen manipulierten Blase schmoren und nur die vorgegebene Meinung lesen. Mit Meinungsfreiheit hat das hier ohnehin nichts mehr zu tun.

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ahartmann 20.12.2016, 11:33
86.

Zitat von ackergold
Er ist "rechtmäßiger Präsident", aber eben nur, weil es in den USA eine recht seltsame Auffassung von Demokratie und Recht gibt. In keinem anderen Land der Welt, schon gar keinem, das sich als Demokratie bezeichnet, gibt es ein vergleichbares Wahlsystem, bei dem nicht das Prinzip "one woman-one vote" gilt, bei dem zu verschiedenen Zeiten gewählt wird und noch während der Wahl Zwischenstände kommuniziert werden. Als Demokrat MUSS man das kritisieren und zumindest anmerken, erst Recht wenn - wie bei Bush - gilt: die Mehrzahl der AmerikanerInnen haben Mrs. Clinton gewählt.
Nur weil Deutschland so klein ist das es auf eine Zeitzone beschränkt ist, müssen sie nicht von Deutschland auf andere Länder schließen.

Wenn in Russland "gewählt" wird, dann ist in manchen Zeitzonen das Wahllokal wohl schon geschlossen bevor es in anderen Regionen überhaupt geöffnet hat ...
Und das in einer föderalen Republik die regionalen Wahlergebnisse bekanntgegeben werden ist vollkommen normal und sogar gewünscht!
Ich kann mich noch recht deutlich an den 8. Nov erinnern ; wo die ersten Staaten an Trump gefallen sind, hat die Wahlwerbemaschinerie von Clinton multimedial nochmal ein paar Gänge hoch geschalten ...
Das wäre so natürlich nie möglich gewesen, wenn die Ergebnisse einheitlich erst deutlich nach 6:00pm HAST veröffentlicht worden wären.

Im übrigen sollten sie sich mal mit dem Wahlsystem in Großbritannien/Schottland befassen ...

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dherr 20.12.2016, 11:37
87.

Zitat von demophon
Trump-Fans verabschieden sich immer mehr von diesem Propaganda-Medium, weil sie gar nicht mehr zu Wort gelassen werden. Dann könnt ihr in eurer eigenen manipulierten Blase schmoren und nur die vorgegebene Meinung lesen. Mit Meinungsfreiheit hat das hier ohnehin nichts mehr zu tun.
Da haben sie vollkommen Recht. SPON kann man vergessen, aber auch den SPIEGEL. Mainstream pur. Ignorieren!

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lab61 20.12.2016, 11:39
88.

Zitat von Heimatfreund
Congratulations Mr. elected President. Die Welt kann mindesten für 4 Jahre aufatmen. Danke Amerika.
Sarkasmus halte ich hier für gänzlich unangebracht, werter Heimatfreund.

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ahartmann 20.12.2016, 11:41
89.

Zitat von helmut_s
Sehe ich auch so! Geht mir schon seit Jahren auf den Keks, dass mir diese 79 999 999 anderen Typen hier im Land ständig ihren Willen aufzwingen!
Tja wenn ihre persönlichen Ansichten in ihrem Wahlbezirk keine Mehrheiten finden, dann ist das nicht mein Problem ...

Sie verstehen einfach folgendes nicht:

In der EU soll es gut sein wenn ein Maltese das zehnfache Stimmgewicht eines deutschen Wählers hat ;
aber in einem föderalen Staat soll das dann wieder schlecht sein?!

ziemlich Heuchlerisch ...

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