Forum: Politik
USA: Wall-Street-Proteste erreichen Washington

Sie marschierten in der Hauptstadt*Washington, in*Los Angeles, selbst in Alaska: Die Wirtschaftsproteste amerikanischer Wutbürger, die in New York begannen, breiten sich über das Land aus - nun zeigte selbst ein Vertreter der Notenbank Verständnis für die Demonstranten.

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derknecht78 07.10.2011, 10:37
100. Demos

Zitat von EuroStar2011
Gestern waren ueber 15,000 Teilnehmer in New York City. Momentane Schaetzungen nach waren ueber 100,000 Teilnehmer an den Occupy Demonstrationen in verschiedenen Staedten in der USA beteiligt. Von Demonstrationen ausserhalb der USA gibt es noch keine genaueren Zahlen
Und in Deutschland 0 Nada nichts, ich lästere gern über die USA aber wenigstens gibt es dort einige Menschen die die Dinge klar sehen. In Deutschland fehlen diese Menschen, hier hoffiert man eine Regierung die das Ein ums Andere Mal Richtlinienen des Bundesverfassungsgerichts mißachted. Stichword Wahlrecht.
Lernt der Deutsche eigentlich nichts?

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mitwisser 07.10.2011, 10:37
101. Wunder

Zitat von cottoner
Wenn sich die Zustaende nich bald nachhaltig durch politische Massnahmen zum besseren wenden, hat diese Bewegung das Potential ganz andere "Wutbuerger" auf den Plan zu rufen. Ob diese dann ihre Waffen, welche ja im Ueberfluss in den Schraenken stehen, daheim lassen, bleibt zu hoffen, ist aber absolut nicht sicher. Es scheint so, als ob fuer die Reichen, welche nicht teilen wollen, ungemuetliche Zeiten anbrechen.

...weltweit liegt der Duft von Frühling in der Luft - und Erika will mal wieder die Banken retten ;-)
Die werden sich alle noch wundern...

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karsten112 07.10.2011, 10:37
102. Mit Absicht...

Zitat von taiga
Ganz falsche und unzulässige Begriffsvermengung. Das hier sind keine WUTBÜRGER wie z.B. in Stuttgart, sondern diese Leute, die in immer mehr Städten gegen Bankster, Finanzmafia und Spekulanten demonstrieren, drücken die tangierten Interessen fast eines ganzen Volkes aus. Wutbürger hingegen (NIMBY – not in my backyard) fürchten die Abwertung ihres Wohnumfeldes und ihrer Immobilien durch Baumaßnahmen, sie haben Angst um ihr Leben und ihre Befindlichkeiten infolge baulicher Eingriffe wie Geothermiebohrungen, Startbahnerweiterungen oder auch nur Stadtautobahnverlängerungen.
...wird soetwas in der deutschen Presse vermengt.
Vorsätzlich wird falsch oder erst garnicht berichtet.
Sobald mal ein Stein fliegt sind Demonstramtenn " Chaoten" oder Terroristen.
Aus Unruhen in Griechenland wird eine Demokratiebewegung in Lybien.
Wer noch nicht bemerkt hat wie die deutsche Schreiberzunft manipuliert, zensiert und weglässt, dem ist nicht zu helfen...

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naseweis007 07.10.2011, 10:38
103. Überraschung

Ich freudig überrascht, wie viele Freunde der Revolution es hier plötzlich gibt! o_O

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adebalasser 07.10.2011, 10:43
104. 99%

Zitat von Crom
Ziemlich dreist zu behaupten, man würde für 99% der US-Bürger sprechen. Ich denke das Land ist in seinen Meinungen doch heterogener.
Das wird auch nicht behauptet.
Es wird nur gesagt, dass die Demonstrierenden zu den 99% der Gesellschaft gehören, die a) keine Millionäre oder Milliardäre sind und b) deshalb auch die Hauptleidtragenden der Wirtschaftskrise sind. Implizit wird ausgesagt, dass dieser Millionär/Milliardär Prozent der Gesellschaft auf Kosten der 99% lebt, d.h. alleinige Nutznießer des "Turbo"-Finanzkapitalismus ist.

Das es in den 99% auch wie bei uns genügend unterwürfige Typen mit Domestiken und Stallburschen-Charakter gibt, die gerne den 1% dienen, weil da ja mal ein Brocken vom Tisch fällt, versteht sich von selbst. Und diese wählen dann eher Republikanisch!

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Crom 07.10.2011, 10:45
105. ...

Zitat von yoshifrey
97% des Geldes sind Schulden. Das Geld für die Zinsen ist darum niemals im System. Die Zinsen für die alten Schulden MÜSSEN durch immer neue und mehr Schulden bezahlt werden; ein Teufelskreis, der mathematisch zwingend zum Schuldencrash führt.
Nö, wenn die Schulden mit dem BIP wachsen, gibt's kein Problem. Zudem werden Schulden auch vernichtet, z.B. durch Insolvenzen oder durch bloße Rückzahlung.

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Marginalius 07.10.2011, 10:46
106. trhdthzt

Zitat von atherom
nach übereinstimmenden Kommentaren unabhängiger Medien, sind an der Demonstration an der Wallstreet etwa 600 Demonstranten beteiligt. Umgerechnet z.B. auf Frankfurt, die deutsche "Bankenhauptstadt", wären das etwa 50 Demonstranten.
Tja. Die Demonstrationen in der DDR haben auch mit ein paar ollen Omis und Opis begonnen, die sich bei Kerzenschein in der Kirche getroffen haben. Solche Sachen müssen sich ja erstmal rumsprechen, bevor sie an Schwung gewinnen können.
Ich will nicht sagen, dass es auch jetzt wieder soweit kommen muss, aber möglich ist alles. Es fehlt nur noch ein kleiner Anlass ... Erschütterung im Bankensystem, neue direkte Staatshilfen für Banken oder sowas in der Art. Die Chancen für solche Erschütterungen sind in den USA und Europa momentan sehr gut.

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OliverRöseler 07.10.2011, 10:46
107. .

Zitat von Crom
So lange die Möglichkeit von demokatischen Wahlen und freier Meinungsäußerung besteht, Versammlungsfreiheit etc. gegeben ist, gibt es auch keine Notwendigkeit für eine Revolution. Zudem geht's den meisten Menschen noch relativ gut. Die werden ihren Lebensstandard nicht für irgendeine Revolution riskieren.
Demokratische Wahlen zwischen Parteien,die alle einer einzigen Agenda folgen ?
Freie Meinungsäusserung nach der man sofort kategorisiert und lächerlich gemacht wird ?(Wutbürger...Schublade zu)

Finden Sie wirklich,daß es den Menschen gut geht,die nur Schlafen,Essen und Privatfernsehen kennen ?

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Themostikles 07.10.2011, 10:48
108. Clinton hatte Glück...

Zitat von Chris110
Obama ist in meinen Augen ein guter Präsident. Er wollte die Reichen stärker besteuern, was in den USA wirklich notwendig ist. Siehe Warren Buffett, der hat einen niedrigeren Steuersatz, als seine ......
Clinton legte mit seinem Finanzminister Robert Rubin die Grundlage für diese Enteignung des US-Bürgers:
1. Er war es, der das Kreditkartengeschäft weiter untransparent machte, die Kreditkartenblase/Krise kommt noch.
2. Er war es, der die Trennung zwischen Geschäftsbanken und Wertpapiergeschäft aufhob.
3. Er war es, der die Beleihungsgrenze auf Immobilien aufhob.
Es ist in den USA völlig gleichgültig, wen man wählt, man wird von jeder Regierung rasiert. Dafür sorgen die aus immer der gleichen Ecke kommenden "Berater" und Minister des jeweiligen Präsidenten.

Alle drei Tatsachen führten zur heutigen Krise und waren von der Finanzindustrie, zu der Robert Rubin gehörte, bei Clinton bestellt und von ihm geliefert worden.

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Crom 07.10.2011, 10:48
109. ...

Zitat von EuroStar2011
Gestern waren ueber 15,000 Teilnehmer in New York City. Momentane Schaetzungen nach waren ueber 100,000 Teilnehmer an den Occupy Demonstrationen in verschiedenen Staedten in der USA beteiligt.
Also etwa 0,03% der amerikanischen Bevölkerung haben sich an den Demonstrationen beteiligt.

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