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"USS Gerald R. Ford": Das ist das teuerste Kriegsschiff der Welt
AP

Es hat Platz für 75 Jets und kostet 13 Milliarden Dollar: Die USA haben das erste Schiff ihrer neuen Flugzeugträger-Klasse in Dienst gestellt. Präsident Trump wählte martialische Worte.

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gneitzel 23.07.2017, 17:07
280. Die "große" Nation.

Zitat von lalito
Der Konjunktiv, Grammatik der verpassten Gelegenheiten, oder hier sei wohl richtiger gesagt der genutzten. Jetzt, also heute und im Augenblick, würden Sie aber schon zustimmen, dass die verbriefte Einflusssphäre zwei Weltmeere und die entscheidenden Ecken von mehreren Kontinenten beinhaltet. Und Zeitmaschine ist auch noch nicht existent, was nun?
Das heißt, dass die Amis alleine nichts zustande bekommen hätten. - Die Europäer waren nur Dumm genug das nicht nur zuzulassen, sondern die US-Amerikaner dabei auch noch zu unterstützen!

Ich weiß hätte hätte Faradkette... - und Sie kommen mit der Zeitmaschine... - die soll es auch gar nicht geben! - Es ist wie es ist!

Ich habe nur eben keinen Respekt vor dieser "großen Nation", die niemals wirklich groß war und es auch niemals sein wird!
Eine Nation, die seine eigenen Leute einfach so verheizt, nur weil es billiger, einfacher oder gerade gelegen kommt, kann in meinen Augen niemals groß sein!
Nur ein paar Beispiele:
I. Der Sherman-Tank im WWII war schwach gepanzert und schlecht bewaffent, konnte aber in großen Stückzahlen Produziert werden. - Es war erklärte "Taktik", dass 3 Shermans geopfert werden, damit der vierte den deutschen Panzer zerstören kann. Nur lag das Abschußverhältnis nicht bei 1:3, sondern bei 1:10 und das Produktionsverhältnis bei ca. 20:1 - somit waren die USA zwar militärisch im Vorteil, haben aber gezielt dafür Ihre Soldaten massenhaft geopfert.
Ein Tiger I konnte in jedem beliebigen Winkel einen Sherman aus 1500m entfernen wirksam bekämpfen, ein Sherman konnte im günstigen Fall die Panzerung eines Tiger I aus 250m Entfernung durchschlagen.
(Übrigens in Fury wurde das falsch dargestellt, die Shermans hätten niemals frontal angegriffen, die so hätten keine Chance gehabt, auch nicht der vierte...)
Die Deutschen haben mehr wert auf Ihre Soldaten gelegt (sicher mangels Masse) ebenso wie heutzutage die Isrealis, die mit Ihre Merkava IV einen vorbildlichen Panzer haben, der auf maximalen Schutz ausgelegt ist!

II. Die "netten" Atombombenversuche in der Wüste von Nevada. Da haben die USA nur um mal eben zu testen was da so abgeht die eigenen Soldaten nuklearer Strahlung ausgesetzt. Über 50.000 Soldaten wurden dabei verstrahlt.

III. Agent Orange im Vietnamkrieg... - Über 52.000 Veteranen wurden entschädigt, die noch nach 1984 lebten. Zehntausende sind zuvor verstorben.

IV. Irak-Krieg - Tausende von Soldaten wurden durch Uran-Munition verstrahlt.

Und das sind nur die Fälle, die mir sofort eingefallen sind. Die Liste ließe sich noch lange Fortsetzen, auch mit "kleineren" Begebenheiten, wie dem Challenger "Unglück", bei dem die Warnungen der Techniker ignoriert wurden. Der Konstruktionsfehler war bekannt und dass dieser bei den damals herrschenden Temperaturen relevant sein könnte auch!

Um noch eines Klar zu stellen, ich spreche immer von der Nation.

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Trevor Philips 23.07.2017, 17:10
281.

Zitat von tobyr
Welche Publikationen sollen das denn sein? Und woher beziehen Sie Ihr Fachwissen? Angesichts der Tatsache, dass Sie offensichtlich nicht wissen, dass im deutschen militärischen Sprachgebrauch a.) militärische Unterwasserfahrzeuge generell als "U-Boote" (bzw. UBoote) bezeichnet werden und b.) die allgemeine Unterscheidung zwischen Boot und Schiff nichts mit der Tonnage an sich zu tun hat, sondern eine dienstrechtliche ist, beziehen Sie Ihre Informationen offensichtlich nicht aus dem Dienst in der deutschen Marine (oder früher Bundesmarine), noch sind Sie mit derselben besonders vertraut. Der einzige scharfe Konflikt, bei dem ein modernes dieselelektrisches U-Boot mit modernen ASW-Maßnahmen (einschließlich Helos) angegangen wurde, war der Falklandkrieg. Das Boot, dessen eigene Angriffe aufgrund von fehlerhaft gewarteten Torpedos - wie hier schon geschrieben wurde - fehlschlugen, ist jedesmal, ohne dass seine Position genau festgestellt werden konnte, entkommen. Die Briten haben Dutzende Torpedos und Wasserbomben gegen mögliche Kontakte eingesetzt, ohne dass das Boot beschädigt worden wäre. P.S.: Naturgemäß ist die Unterscheidung zwischen "U-Boot" und "U-Schiff" im Englischen irrelevant, auch wenn im alltäglichen Sprachgebrauch "boat" absolut üblich ist. P.P.S.: Selbst wenn jemand nach der Größe unterschiede, dann wären 1000 Tonnen wohl kaum die Grenze - nach dem Maßstab wären selbst Typ-IX-Boote aus dem 2. Weltkrieg "U-Schiffe"!
Das sind Publikationen die Sie nicht zu sehen bekommen werden. War das verständlich genug?
Der "doitsche" militärische Sprachgebrauch interessiert mich relativ wenig. In Deutschland ist das mit dem Militär so eine tragische Sache und zum Glück habe ich mit dieser Phase im Jahr 2003 abgeschlossen. Also noch mal für Sie, auch wenn ich wenig Hoffnung habe das Sie es verstehen werden: Über 1000 ts Verdrängung ist U-Schiff. Nehmen Sie es oder lassen Sie es bleiben.
Und wenn Sie schon den Mund so groß aufmachen sollten Sie vielleicht erwähnen das die Verhältnisse um die Falklandinseln ASW-Maßnahmen nicht unbedingt begünstigten. Das U-Schiff hatte also alle Vorteile und schafft es trotz überlegener deutscher Marinetechnologie noch nicht mal einen Flugzeugträger des perfiden Albion zu versenken? Flaschen!
Im täglichen Sprachgebrauch ist übrigens Sub üblich. Nur die Mannschaften bezeichnen ihr U-Schiff gerne auch mal als Boat.

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gneitzel 23.07.2017, 17:17
282.

Zitat von Trevor Philips
Alles was danach kam war die so genannte "Friedensdividende" und ist direkte Eigenverantwortung der deutschen Politik.
Was den USA auch vorübergehend gut in dem Kram gepasst hat - oder etwa nicht!

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Moewi 23.07.2017, 17:36
283.

Zitat von robeuten
Ahem, wie viele Flugzeugträger wurden bisher von einer "fern gelenkten" Rakete versenkt? Sie wissen schon, daß so eine Plattform von x-Fregatten, Fernaufklärern etc. geschützt wird?
Das ist nur leider kein schlagendes Argument, denn wann gab es den letzten Krieg, bei dem sich ein Flugzeugträgerverband mit einem angreifenden modernen Flugkörperschwarm messen musste?
Eben! Es ist schon sehr lange her, dass sich die Herren der Welt einem technologisch auch nur annähernd ebenbürtigen Gegner in Kämpfen gegenüber standen. Seien wir froh darüber, aber glauben wir gleichzeitig auch lieber nicht, dass ein Trägerverband unverwundbar wäre. Er ist es nicht....

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Trevor Philips 23.07.2017, 17:40
284.

Zitat von gneitzel
Was den USA auch vorübergehend gut in dem Kram gepasst hat - oder etwa nicht!
Nein, das passt der USA ja nicht in den Kram. Jeder Euro der in Deutschland oder den anderen Partnernationen für Verteidigung ausgegeben wird entlastet die Amerikaner.
Deswegen aht man ja auch damals beim NATO-Treffen in Schottland das 2%-Ziel an das man sich bei uns nicht mehr erinnern will festgelegt.

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tobyr 23.07.2017, 17:41
285.

Zitat von Trevor Philips
Das sind Publikationen die Sie nicht zu sehen bekommen werden.
Dass ich nicht lache. In meiner Dienstzeit und in meiner Verwendung (zu einem erheblichen Teil auf ASW-Fregatten, nur nebenbei) war streng geheimes Material nicht gerade seltene Lektüre.

Ihre persönliche Definition von "U-Schiff" bleibt von vorne bis hinten Quatsch. Nennen Sie doch mal Ihre Quelle dafür (irgendeine Latrinenparole in einer Heereskaserne vermutlich?) oder sind das auch nur Publikationen für Eingeweihte? In der deutschen Marine heißt es Uboot und in allen anderen Sprachen gibt es weder U-Boote noch U-Schiffe.

Ergo: Sie haben offensichtlich von Seestreitkräften im Allgemeinen und von ASW im Speziellen keine Ahnung. Sie haben sich irgend welchen Unsinn aus den Fingern gesaugt, und jetzt, wo Sie in Erklärungsnot sind, behaupten Sie, irgendwelches Geheimwissen zu haben, das Sie offensichtlich nicht haben.

P.S.: Gibt's irgend einen legitimen Grund, warum Sie hier mit verschiedenen Nicknames hantieren? Oder behauptet "irobot" nur, er habe zitiert, was Sie zitiert haben?

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tobyr 23.07.2017, 17:54
286.

Zitat von Trevor Philips
Und wenn Sie schon den Mund so groß aufmachen sollten Sie vielleicht erwähnen das die Verhältnisse um die Falklandinseln ASW-Maßnahmen nicht unbedingt begünstigten.
In der Tat. Und das tun interessanterweise die meisten Gewässer außer dem offenen Atlantik (oder Pazifik, aber das war nicht so unsere Spielwiese) nicht. Unter anderem deswegen sind moderne konventionelle U-Boote auch nichts für die Kriegführung auf dem blauen Ozean, sondern eher was für (relative) Küstennähe. Nur sind gegnerische Küsten eben genau die Orte, vor denen man mit seinem Träger auftauchen muss, um dessen Aufgaben auch erfüllen zu können (und wenn Sie auch das wieder nicht glauben wollen, schauen Sie doch mal nach, welche Einsatzreichweite eine Super Hornet hat.)

P.S.: Nur noch mal zum Thema Alltagssprachgebrauch. Schauen Sie doch mal per Google, wie auf Alltagsquellen wie z.B. Wikipedia die Los Angeles-Klasse als "ships" und wie oft als "boats" bezeichnet werden. Wenn Sie daraus keine Erhellung schöpfen können, kann ich auch nicht weiter helfen.

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irobot 23.07.2017, 18:03
287.

Zitat von tobyr
P.S.: Gibt's irgend einen legitimen Grund, warum Sie hier mit verschiedenen Nicknames hantieren? Oder behauptet "irobot" nur, er habe zitiert, was Sie zitiert haben?
Also ich kenne den Herrn Trevor Philips nicht. Ich habe ihm nur in Bezug auf die Verwendung westlicher Technologien in Waffensystemen der UdSSR Recht gegeben. Das mit dem U-Schiff ist natürlich Tinnef. Da irrt er gewaltig.

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wahrsager26 23.07.2017, 18:28
288. An moistvonlipwik. Nr48

Schlicht falsch, Ihr Beitrag! Die Flugzeuge, die zur Trägersicherung unterwegs sind, können im Ernstfall den entdeckten Gegner bekämpfen.Nicht überlegt? Danke

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moistvonlipwik 23.07.2017, 19:19
289.

Zitat von steffen.ganzmann
Denselben Blödsinn schrieben Sie doch schon mal! Und es bleibt immer noch beim Nein! Dafür gibt es die Luftabwehrraketen sowie die Phalanx-Systeme des Trägers und seiner Begleitschiffe ...
Dieser "Blödsinn" wird von vielen im Department of the Navy wie auch im Pentagon geteilt. Seit Jahren gibt es heftige Auseinandersetzungen um den militärischen Wert der Träger. Dieser schwappte auch anderswohin über: sowohl in Frankreich wie auch in Großbritannien wurde und wird der Wert der Träger in Zweifel gezogen.

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