Forum: Politik
Ustascha-Gedenken in Kärnten: Und wieder marschieren die Faschisten
Darko Bandic / AP

Jedes Jahr kommen Tausende zum größten Faschistentreffen Europas nach Kärnten. Die Veranstaltung sei verfassungswidrig, sagt ein renommierter Gutachter. Doch die Behörden sehen keinen Handlungsbedarf.

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mattern.steffen 17.05.2019, 19:04
20. Weiß jemand von den Foristen was dort passiert ist?

Ich habe Zweifel, daß hier jemand weiß, was dort passiert ist. Der gesamte Flüchtlingstreck der Kroaten ist Tito’s Partisanen durch die Britische Armee ausgeliefert worden. Alle, Frauen und Kinder und auch Amtspersonen des Ustascha-Regime, sind bestialisch ermordet worden. Unter den Augen der Briten und Amerikaner.
Genauso ging es dem Flüchtlingen aus Slovenien. Viele waren schuldbeladen. Aber das gibt den Spätgeborenen nicht das Recht, solchen Blödsinn zu schreiben. Hier ein Buchtip von mir.
Die Tragödie von Bleiburg und Viktring: Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der
antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 1945

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SabineMeier 17.05.2019, 19:09
21. Faschisten

und warum berichtet der Spiegel nicht über den jährlichen Waffen- SS- Aufmarsch in Riga - ?????

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nobody_incognito 17.05.2019, 19:25
22.

Zitat von Freundschafter
Nach der Unterdrückung durch das sozialistische Jugoslawien-Regime schlägt das Pendel wieder in die andere Richtung! So what?
Die Unterdrückung von was? In Jugoslawien gab es die Reisefreiheit und Selbstverwaltung der Betriebe, wie jüngst auch von den JuSos gefordert.

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nobody_incognito 17.05.2019, 19:30
23.

Zitat von mattern.steffen
Hier ein Buchtip von mir. Die Tragödie von Bleiburg und Viktring: Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 1945
Die Frage ist was diese Ustascha überhaupt wollten bzw. immer noch wollen? "Partisan" meint eigentlich nichts anderes als "mündiger Bürger" im Gegensatz zu jenen, die nur auf Befehl "aktiv" werden.

Schildkröten KoreAographie ;-)

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paniproblem 17.05.2019, 19:38
24. Es war ein Fehler

Augenscheinlich sind die Kommandeure der Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee mit den gefangenen Ustascha-Faschisten viel zu zögerlich umgegangen. Wären diese Verbrecher wie in Nürnberg konsquent nach damaligem Recht behandelt und nicht mit Samthandschuhen gestreichelt worden, gäbe es heute weniger Probleme mit Faschisten - nicht nur in Österreich und Kroatien, sondern in ganz Europa.

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finternational 17.05.2019, 19:39
25. @20

Die Kausalität ist Ihnen aber bewusst??? Sie wissen was das Ustascha Regime - zuvor - mit muslimischen Bosniaken und
orthodoxen Serben veranstaltet hat ? Solche Gedenkveranstaltungen für Menschenschänder jedweder Richtung sind auch hiet m Kontext des Ganzen einfach zu verurteilen und nicht zu tolerieren.

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banimirj02 17.05.2019, 19:53
26. Antikroatismus

Als Durchschnittskroate ist es dieser Tage nicht einfach, Contenance zu bewahren. Das Gedenken an die Opfer eines der schlimmsten Verbrechen nach dem Ende des II. Weltkriegs im österreichischen Bleiburg lässt viele deutsche Medien wieder jegliche Sorgfalt und Ausgewogenheit vergessen. Es werden Artikel und Beiträge publiziert, die eine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit an den Tag legen, die sich gewaschen hat. In bester marxistischer Tradition (wer sich nicht durch die Originalliteratur quälen möchte, findet hier eine gute Zusammenfassung: https://www.zeit.de/1998/23/Karl_Marx_der_Visionaer_und_Rassist), der schon Mitte des 19. Jahrhunderts in seinen Artikeln für die Neue Rheinische Zeitung über den "Kroatenabschaum" schrieb, wird dieser Antikroatismus - anders kann man das, was sich zurzeit in den deutschen Medien und auf diversen Social-Media-Kanälen abspielt, nicht nennen - heuer fortgesetzt. Jugo- und Kommunismusnostalgiker setzen mit unbändigem Furor das Kroatenbashing fort. Alles Kroatische ist ihnen ein Dorn im Auge und wird sofort mit dem Faschismus-Vorwurf diskreditiert. Oft sind es Nachfahren von Menschen aus der Region mit einem auf "ić" endenden Namen, denen dieser Umstand in den Augen der Redaktionen offensichtlich die Expertise verleiht, alles Kroatische in Grund und Boden schreiben zu dürfen. Es ist eine bewährte Strategie. Wiederhole den Vorwurf oft genug; am Ende bleibt immer etwas hängen. Die permanente Perpetuierung der Vorwürfe durch diese Kroatenfeinde führt dazu, dass ein Bild geschaffen wird, das mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.
In Deutschland leben mittlerweile mindestens 400.000 Kroatinnen und Kroaten. Ich kann mich nicht entsinnen, dass diese durch faschistische Umtriebe aufgefallen sind. Jahr für besuchen Millionen von Menschen aus aller Herren Länder Kroatien und verbringen dort ihren Jahresurlaub. Ich habe nicht gehört, dass diese nach ihrer Rückkehr von faschistischen Ausfällen vor Ort in Kroatien berichtet hätten.
Niemand leugnet, dass im "Unabhängigen Staat Kroatien" zwischen 1941 und 1945 Verbrechen begangen wurden. Aber jeder Versuch, auch die Verbrechen, die im Nachgang an den Kroaten begangen wurden, zu thematisieren, ruft die oben genannten "Antifaschisten" auf den Plan. Die Berichterstattung über Bleiburg befasst sich in den meisten Aritkeln und Beiträgen nicht mit den Ereignissen, derer gedacht werden soll, sondern allein mit den Menschen, die Gedenken wollen. Dass dort auch vereinzelte Idioten mit verbotenen Symbolen auftauchen, passiert. Diesbezüglich gibt es Gesetze, die es durchzusetzen gilt. Man müsste mal nachprüfen, ob nicht in jedem deutschen Bundesligastadion mehr Faschos versammelt sind als bei den Gedenkfeiern in Bleiburg. Vereinzelte Ausfälle zu benutzen, um alle Anwesenden zu stigmatisieren, ist billig.
Die heutigen "Antifaschisten" wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine Aufarbeitung der Ereignisse von Bleiburg. Welche Motive haben sie? Möchten Sie nicht, dass ihre Vorkämpfer zu Verbrechern abgestempelt werden und damit auch ihre politische Position in Misskredit bringen?

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nobody_incognito 17.05.2019, 20:05
27.

Zitat von banimirj02
Die heutigen "Antifaschisten" wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine Aufarbeitung der Ereignisse von Bleiburg. Welche Motive haben sie? Möchten Sie nicht, dass ihre Vorkämpfer zu Verbrechern abgestempelt werden und damit auch ihre politische Position in Misskredit bringen?
Die Frage bleibt - die Kommunisten wussten was sie wollten, aber was wollen Ustascha? Jugoslawien und "Ustascha" passte nicht zusammen - einer musste gehen und das waren dann die Nationalisten, Islamisten etc., die auch in dieser "Neuen Weltordnung" keinen Platz haben.

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PeaceNow 17.05.2019, 20:14
28. @22/23

Warum äußern Sie sich zu Dingen von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben?
Unter Tito herrschte eine Sozialistische ein Mann Diktatur.
Medien wie Meinungsfreiheit gab es nicht und wer aufmuckte landete sofort im Knast.
Proteste wurden sofort niedergeknüppelt und alle Redelsführer eingeknastet, teils jahrelang.
Wer zu sehr aufmuckte oder gar direkt gegen Tito opponierte verschwand oder wurde vom YU Geheimdienst liquidiert, hundertfach auch im Ausland, Dutzende davon alleine in Deutschland.
Und was man dort in Bleiburg will?
Man gedenkt des Massenmords an tausenden Zivilisten und entwaffneten Ustasas und Domobrani, sowie Verrats der Briten, die trotz Zusicherung, nach der Entwaffnung der Ustasa und Domobrani,diese an die Partisanen auslieferten, anstatt sie in Brit. Gefangenschaft zu nehmen, was erst zur Zustimmung der Entwaffnung führte und dann zum größten Kriegsverbrechen kurz nach Kriegsende an
Zehntausenden Männern, Frauen und Kindern.
Wovon dann tausende völlig unbewaffnet von den Tito Partisanen liquidiert wurden und in unzähligen Massengräbern, Stollen uva. zwischen Slovenien und in Kroatien verscharrt wurden.
Ein lange vertuschtes und verschwiegenes Verbrechen, in YU wie im Westen, weil die Partisanen Verbündete der Alliierten waren und TITOs Neutralität wichtig für den Westen war um nicht dem Warschauer Pakt und Ostblock beizutreten.
Weitere Tausende verhungerten und verdursteten, die auf dem rd. 1-2 Wöchigen Rückmarsch zu Fuss aus Bleiburg Richtung Zagreb und dann bis Split, mangels jeglicher Versorgung durch die Partisanen verhungerten, verdursten oder an Verwundungen und Misshandlungen starben.

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nobody_incognito 17.05.2019, 20:23
29.

Zitat von PeaceNow
Warum äußern Sie sich zu Dingen von denen Sie offensichtlich keine Ahnung haben? Unter Tito herrschte eine Sozialistische ein Mann Diktatur. Medien wie Meinungsfreiheit gab es nicht und wer aufmuckte landete sofort im Knast. Proteste wurden sofort niedergeknüppelt und alle Redelsführer eingeknastet, teils jahrelang. Wer zu sehr aufmuckte oder gar direkt gegen Tito opponierte verschwand oder wurde vom YU Geheimdienst liquidiert, hundertfach auch im Ausland, Dutzende davon alleine in Deutschland.
Wie gesagt, man hat das getan was getan musste um die "Einheit" des Landes Jugoslawien zu gewährleisten. Aber offenbar wurden nicht genug Nationalisten entsorgt, bzw. es war wohl nicht der "Plan" Gottes. Also gibt es jetzt das zerfallene Jugoslawien und jetzt dürfen die Kroaten nach eigenr Facon glücklich sein. Wo ist das Problem und was wollen Sie noch?

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