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Vakanzen im US-Außenministerium: Trumps leere Botschaften
AP

Saudi-Arabien, Türkei, Ägypten, Katar - in den Schlüsselländern des Nahen Ostens haben die USA derzeit keinen Botschafter. Gründe gibt es dafür viele. Klar ist: Washingtons mangelnder Einfluss hat Konsequenzen.

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claus7447 10.03.2019, 19:53
1. Offensichtlich

Haben auch Donny's Golf Buddys keinen Bock dahin zu gehen. Aber was soll man noch sagen. Trumps Schmierentheater.

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MatthiasPaschke 10.03.2019, 20:08
2. Deutschland kann da richtig froh sein...

... einen Botschafter vom Format eines Herrn Grenell abbekommen zu haben. Anscheinend finden sich aber nicht genügend „Bootlickers“, die als Sprachrohr - und nur als solches - des derzeitigen amerikanischen Präsdienten auftreten wollen.

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Sokrates1939 10.03.2019, 20:17
3. Gipfel-Diplomatie

Im Zeitalter von Flugzeugen, Reisediplomatie und Gipfelzirkus haben Botschafter bei weitem nicht mehr die Bedeutung wie früher, als sie tatsächlich einen weit entfernten Souverän zu vertreten hatten. Gegebenenfalls erhalten sie heute telegraphische Anweisungen aus der Zentrale. Für USA kommt noch hinzu, daß wichtige Botschafter-Posten oft nicht mit Karriere-Diplomaten besetzt werden, sondern mit verdienten Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, die sich um das Land verdient gemacht haben. Die Hauptbeschäftigung dieser Botschafter besteht im Repräsentieren, während die tägliche Arbeit vom Botschaftspersonal geleistet wird.

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h.hass 10.03.2019, 20:26
4.

Zitat von MatthiasPaschke
... einen Botschafter vom Format eines Herrn Grenell abbekommen zu haben. Anscheinend finden sich aber nicht genügend „Bootlickers“, die als Sprachrohr - und nur als solches - des derzeitigen amerikanischen Präsdienten auftreten wollen.
Ich vermute, dass fähige Leute, die ihre Karriere im Auge haben, nicht für Trump arbeiten wollen. Die fürchten - wohl zu Recht -, dass sie quasi kontaminiert sind, wenn sie in ihrem Lebenslauf mit Trump in Verbindung gebracht werden.

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neanderspezi 10.03.2019, 20:31
5. Diplomatie und Trump stehen sich nun mal konträr gegenüber

Trump höhlt die diplomatischen Fähigkeiten der USA unter seinen Fittichen systematisch aus, was als sehr deutliches Zeichen angesehen werden kann, dass er von Diplomatie nichts hält und dies womöglich hauptsächlich, weil sie ihm zu kompliziert erscheint und er unter seiner bewundernswerten Frisur nicht den notwendigen Platz dafür vorgefunden hat. Das stabile Genie hat sich dazu aufgeschwungen, Diplomatie per Twitter zu erledigen und seine Randfiguren sind schlicht überfordert, dagegen etwas einzuwenden.

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thor.z1367 10.03.2019, 20:52
6. Wer Trump hat braucht keinen Botschafter

Trump ist die Botschaft .Wer solchen Präsident hat verzweifelt doch jeden Tag in Ausland.Das kann man nicht erklären, deshalb bleibt man lieber im eignen Land und wartet die nächsten 2 Jahre ab. Entweder man ist Schoßhund von Donald Trump oder man läßt es bleiben. Es gibt nichts dazwischen.

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Angelheart 10.03.2019, 22:37
7. Nettes...

...Wortspiel...

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r20110107 10.03.2019, 22:41
8. Wenn man die Botschaft nicht gut besetzt, werden sich die betroffene

Ländern sich revanchieren. Aber das merkt man erst, wenn es zu spät ist.
Aber wer will schon nach Riad, usw. .... und jetzt für zwei Jahre?
So spart Donald Geld. Und keiner wird die Amis missen.

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g.eliot 10.03.2019, 22:51
9.

Mit dem Suchbefehl us diplomats resigned under trump erscheinen 11,6 Millionen Einträge. Es sind so viele Diplomaten, die in Trumps Amtszeit "aus Protest" das Handtuch geworfen haben, dass mir die Recherche zu mühselig wäre und zu lange lange dauern würde. Eine zusammengefasste Liste finde ich nicht.

@Sokrates1939
Ja, man möchte meinen, dass es so ist. Aber selbst häufige Besuche ersetzen keine permanente Anwesenheit vor Ort. Das kennt man sogar als Expatriate in anderen Bereichen. Kein noch so häufiger Besucher besitzt die Inside Infos, ist immer angewiesen auf Informationen aus zweiter Hand und wird nicht wirklich vertraut mit den ortsüblichen Gepflogenheiten und Seilschaften. Durchreisende werden selten ernst genommen, außer sie wären die großen Bosse. Daher brauchen Staatsoberhäupter kompetentes Personal vor Ort, und der Chef einer diplomatischen Delegation sollte mitnichten eine Ausnahme sein.

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