Forum: Politik
Venezuela-Expertin Claudia Zilla: "Ohne Zugeständnisse wird es keinen Ausweg geben"
CRISTIAN HERNANDEZ/EPA-EFE/REX

Der Druck auf Venezuelas Staatschef Maduro wächst - sein Ende ist aber nicht besiegelt. Er wird vom Militär und dem Sicherheitsapparat gestützt. Und auch die anderen Spitzen des Regimes haben viel zu verlieren.

denkogel 27.01.2019, 10:14
1. Einordnung

Ich zweifle nicht daran, dass hier ein Teil der Wahrheit dargestellt wird. Und Expert*innen-Meinungen sind natürlich prinzipiell hilfreich. Sicherlich werden andere Teile aber auch ausgeblendet, für die es eigentlich auch eine Expertise geben sollte. Zu erwähnen ist, dass die Expertin für eine gut bekannte Institution arbeitet, die nicht als politisch neutral bezeichnet werden kann und offenbar an einem Umsturz in Venezuela interessiert ist. Zur Stiftung allgemein siehe hier: https://lobbypedia.de/wiki/Stiftung_Wissenschaft_und_Politik.

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Sisyphos der Linke 27.01.2019, 10:29
2. Volksverdummung

Ich hatte den Beitrag gelesen und habe erwartet, zu erfahren, welche Kräfte sich hinter diesem Guiado verstecken. Weis die Dame das nicht oder will Sie das nicht sagen ? Warum fragt da Spiegel Online nicht nach ? Wie schon beim Interview mir dieser seltsamen Iranerin wird wohl auch dieser Kommentar zensiert werden. Fragen, die jeder geistig normale Mensch stellt, werden im Interview nicht gestellt, und im Forum wird in diese Richtung zensiert. Der Spiegel ist inzwischen wohl nur noch zur Selbstbefriedigung links-grün-versiffter Idioten konzipiert.

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chiefseattle 27.01.2019, 11:08
3. Einseitig

Sie sind Expertin? Dann schreiben Sie auch bitte einen ausgewogenen Text und kein Pamphlet, dass den Putsch als Rechtmäßig deklariert und die Regierung Maduro als Folterknechte darstellt. Kennen Sie eigentlich Venezuela?

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denkogel 27.01.2019, 11:28
4.

Zitat von chiefseattle
Sie sind Expertin? Dann schreiben Sie auch bitte einen ausgewogenen Text und kein Pamphlet, dass den Putsch als Rechtmäßig deklariert und die Regierung Maduro als Folterknechte darstellt. Kennen Sie eigentlich Venezuela?
Das ist das Ding. Nach meinem Verständnis dient ein (auch und gerade journalistisches) Experteninterview einer vertiefenden, mehrseitigen Einschätzung eines komplexen Problems. Hier sind die Zuschreibungen aber völlig eindeutig und es gibt eine mehr oder weniger offenkundige politische Agenda. Es ist ja richtig, dass Maduro kritisiert wird und die Verhältnisse im Land kritisch beschrieben werden. Aber es gibt zweifellos mehrere Sichtweisen auf eine vielschichtige Problemlage und auch die politische Konstellation im Land ist keineswegs eindeutig. Von einer Wissenschaftlerin würde ich außerdem Verantwortung dahingehend erwarten, dass sie die Konsequenzen und Hintergründe eines Um sturzes kritisch reflektiert und abwägt oder zumindest anspricht. Sie kann und soll ja trotzdem eine klare Meinung haben - und die dann aber auch als (begründete) subjektive Perspektive ausweisen.

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Sokratester 27.01.2019, 11:49
5. Experten?

Geht doch mal für ein paar Wochen in dieses wunderbare, schöne Land mit friedliebenden, freundlichen Menschen, oder unterhaltet Euch mit Leuten, die dort leben. Danach könnt Ihr Euch ein Urteil oder eine Einschätzung erlauben. Das theoretische Geschwätz nervt.
Warum hat die Öffentlichkeit und die Presse die katastrophalen Zustände jahrelang nicht wahrgenommen?
Schon vor zehn Jahren gab es Versorgungsengpässe (da lebte Hugo noch!!). Erst wenn ein Chaot, wie Trump, sich äußert wird es zum Topthema - arme Welt.

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denkogel 27.01.2019, 12:03
6. Erklärungsbedürftig

"Was erklärungsbedürftig ist, ist vielmehr, warum es überhaupt noch Bürger gibt, die Sympathien für das Regime haben." Ich empfehle Frau Zilla, offen und vorurteilsfrei über diese Frage zu reflektieren. Also nicht nur nach ideologischer Indoktrination, Nichtwissen, Bildungsmangel, Korruption, Opportunismus usw. zu fragen, sondern die Möglichkeit guter Gründe zu erwägen, zumindest für das Festhalten an Maduro als dem kleineren Übel gegenüber den realistischen Alternativen. Und wenn es Zilla doch um die Menschen und die Unterstützung der politischen Opposition geht: Warum wird der Eindruck nicht korrigiert, dass Guaido im Wesentlichen die Opposition repräsentiert? Die ist doch tatsächlich viel bunter und schließt auch linke Parteien und zivilgesellschaftliche Akteure ein, die sich mit dem Bolivarismus und Chavismus identifizieren. Auch sozialdemokratische Kräfte gehören dazu und die haben Guaidos Vorgehen übrigens scharf (als Extremismus) kritisiert.

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denkogel 27.01.2019, 12:29
7.

Zitat von Sokratester
Geht doch mal für ein paar Wochen in dieses wunderbare, schöne Land mit friedliebenden, freundlichen Menschen, oder unterhaltet Euch mit Leuten, die dort leben. Danach könnt Ihr Euch ein Urteil oder eine Einschätzung erlauben. Das theoretische Geschwätz nervt. Warum hat die Öffentlichkeit und die Presse die katastrophalen Zustände jahrelang nicht wahrgenommen? Schon vor zehn Jahren gab es Versorgungsengpässe (da lebte Hugo noch!!). Erst wenn ein Chaot, wie Trump, sich äußert wird es zum Topthema - arme Welt.
Sicher, da haben Sie Recht. Nur hier geht es ja nunmal um ein Experteninterview. Und das hat prinzipiell auch seine Berechtigung in einer idealerweise vielfältigen Bereichterstattung, die auch die Menschen zu Wort kommen lassen sollte. Persönlich spreche ich auch mit Menschen aus Venezuela. Für's Hinfahren habe ich aber aktuell weder die Zeit noch das Geld. Schön, wenn Ihnen das möglich ist, ganz ehrlich.

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zippo2012 27.01.2019, 20:33
8. Oh Oh Oh .........

Reichlich Stuss von diktaturgeilen Provinzprolls.

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