Forum: Politik
Venezuela: Im erdölreichsten Land stehen Autofahrer tagelang Schlange für Benzin
REUTERS

So schlecht geht es nur Ländern im Krieg: In Venezuela gibt es kaum noch etwas zu kaufen - und bezahlen können die meisten auch nicht mehr.

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ForistGump2 18.05.2019, 13:59
1. Läuft exakt wie in Chile.

Auch Chile wurde von den USA in den Ruin sanktioniert, bis sie ihre Marionette installiert hatten.

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aspi01 18.05.2019, 14:04
2. ...Sozialismus

Und wie in allen Berichten über Venezuela kommt dem Spiegel das Wort "Sozialismus" im Zusammenhang mit Venezuela nicht über die Lippen, ganz im Gegensatz zu vor ein paar Jahren, wo hier noch die antikapitalistische Chavez-Politik bejubelt wurde, die dieselbe war wie Juso-Kühnert unter Applaus der deutschen Linken in Deutschland umsetzen will.

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aspi01 18.05.2019, 14:06
3. oh sorry

Das Wort " Sozialismus" kam im Artikel tatsächlich 1x vor.

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wiesenflitzer 18.05.2019, 14:14
4. Immer der gleiche Käse.

Was bitte hat dieses Machtgehampel einiger weniger bitte mit Sozialismus zu tun. Würden Sie das bitte mal erklären!

Und nein, in China gibt’s auch keinen Kommunismus usw.
Ob der jeweils aktuelle Machthaber nun aus der ursprünglich linken oder rechten Ecke kommt, spielt doch gar keine Rolle.
Hier sind machtgierige Diktatoren am Werk, sonst nix.

Benutzt doch bitte mal die richtigen Begriffe.

Wenn „Rechte“ demonstrieren und es kommen, um Randale zu machen, ein paar schwarze und vermummte Gestalten dazu, dann sind das auch keine „Linken“, sondern autonome Gewaltbereite Gruppen, die den Staat ebenso verachten wie das „rechte Gesocks.

Also bitte!

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pitt1968 18.05.2019, 14:20
5. Venezuela wird von außen...

dank der Sanktionen "ausgehungert". Sie können nichts exportieren, womit sie Devisen für Importe erwirtschaften können. Venezuela könnte reich sein wie die Saudis... doch weil das gewählte Gesellschaftssystem nicht genehm ist, wird das Land vom Welthandel abgeschnitten.
Die Menschen hungern nicht wegen Maduro, sondern wegen der Geldgier des westlichen Kapitalismus.

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gunnar.kaestle 18.05.2019, 14:29
6. erdölreichstes Land

In Venezuela gibt es zwar gigantische Schweröl-Vorkommen im Orinoco-Gürtel, aber dieses Zeug ist sehr zähflüssig bis schnittfest wie Wackelpudding und strömt daher nicht einfach so aus dem Untergrund. Man braucht Dampfinjektionen, um das Schweröl großtechisch zu fördern, und das kostet nicht nur Energie (Stichwort niedriger Erntefaktor) sondern auch Geld. Daher geht der Aufbau von Infrastruktur zur Förderung und Weiterverarbeitung (Hydrierung, um kürzere Kohlenwasserstoffketten zu bilden) nur langsam vorran. Das braucht nicht nur stabile rechtliche Rahmenbedingungen, damit Geldgeber Milliarden in die Anlagentechnik investieren und sicher sind, dass sie die betriebswirtschaftliche Ernte zukünftig auch wieder einfahren können, sondern man braucht auch stabil hohe Preise, damit das finanzielle Risiko überschaubar bleibt. Bei hohen Erdölpreisen hat man aber das Problem, dass die Nachfrage zurück geht ("Demand Destruction") und die Weltwirtschaft rezessive Tendenzen entwickelt.

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AndreasKurtz 18.05.2019, 14:37
7. da helfen nur noch mehr Sanktionen

noch mehr druck, noch mehr Embargo - bis sie endlich einknicken. Die EU und die Bundesregierung machen gerne mit, noch mehr Hunger, noch weniger Medikamente, noch längere Schlangen. Dann gibt es plötzlich wieder alles, wenn Maduro endlich weg ist. Diese ganze Regime Change Gewalt ist brutal, ungerecht, bizarr und tödlich. Sie hat nur ein gutes - es zeigt die wirkliche Fratze des westlichen Wertebundes.

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Düppel 18.05.2019, 14:40
8. Wo ist das Problem?

Manduro ist Sozialist. Im Sozialismus steht man am. Wo ist das Problem? Die Welt stimmt an der Stelle insoweit.

Neu ist nur, dass das jetzt jemand ausgerechnet im erdölreichsten Land der Welt hinbekommen hat. Das spricht dann doppelt gegen jede Art von Sozialismus.

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bloub 18.05.2019, 14:41
9.

Zitat von aspi01
Das Wort " Sozialismus" kam im Artikel tatsächlich 1x vor.
Und trifft immer noch nicht zu. Muss man sich langsam dran gewöhnen, dass durch die Verstaatlichung einer einzigen Industrie kein Land zum Sozialismus wechselt.

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