Forum: Politik
Venezuela: Im erdölreichsten Land stehen Autofahrer tagelang Schlange für Benzin
REUTERS

So schlecht geht es nur Ländern im Krieg: In Venezuela gibt es kaum noch etwas zu kaufen - und bezahlen können die meisten auch nicht mehr.

Seite 5 von 6
lacarlota 18.05.2019, 18:25
40. Umweltverschmutzung

Die armen deutschen Linken haben immer noch nicht verstanden, worum es in Venezuela geht. Die linke Regierung von Maduro ist einen Deal mit den deutschen Gruenen eingegegangen, es waren auch einige wenige hoehrere Linke informiert, um die Erdoelproduktion lahmzulegen und so die Umweltverschmutzung zu verringern. In Venezuela funktioniert es schon, die Venezolaner koennen nicht mehr Auto fahren. Dass nebenbei die venezolanische Bevoelkerung hungert, hatte man einkalkuliert. Es hat nichts mit der unfaehigen und korrupten linken Regierung zu tun, das behaupten nur boese Zungen, wie man aus vielen linken Beitraegen ersehen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 18.05.2019, 18:32
41. Das gab es schon

Zitat von nobody_incognito
Vllt sollte es sowas wie einen sozialistischen Dollar geben und ein entsprechendes paralleles Handelsuniversum? Das würde sich dann aber wohl auch eher in Richtung Neolithikum entwickeln - also es muss schon auch ein existenzieller Faktor an die Härte der Währung gekopplet sein, damit der Werktätige und Konsument sich des "Ernst" des Lebens gewahr wird.
und zwar im Sozialistischen Weltsystem mit dem "Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe", dem RGW. Dort gab es den transferablen Rubel als Verrechnungseinheit für Lieferungen zwischen den beteiligten Staaten. Na ja, das Ende ist bekannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie1 18.05.2019, 21:50
42.

Zitat von bavarianattack
Grund für den Kollaps und des Leidens sind die brutalen Sanktionen der US Regierung. Putsch gescheitert, nun das Land ausbluten lassen und danach das Land mit dem Vorwand der humanitären Hilfe besetzen. Und alles wegen des günstigsten Öls. Das könnte der Autor auch erwähnen...
War mir nicht so das es Lebensmittellieferungen gab und diese von Maduro vereitelt wurden? Guaidó wollte diese sogar an der Grenze in Empfang nehmen! Da passt etwas nicht in das Weltbild, was da erzeugt weren soll. Warum?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 18.05.2019, 21:51
43.

Zitat von opar
Die werden ja wohl allerhöchstens von den westlichen Staaten befolgt. Maduro ist doch glühender Fan von Putin und Castro, wo bleiben denn die sozialistischen Bruder*länder? Aber auch Putin ist nicht so dumm, einem so unfähigen Regime mit zu viel Geld, oder Waren wie Ersatzteile für Fabriken, die Maduro sowieso nie bezahlen wird, unter die Arme zu greifen. Er weiß genau dass er das Geld nie wiedersieht. Es gilt die alte Weisheit: wenn Sozialisten in der Wüste an die macht kommen, wird bald der Sand knapp. q.e.d.
Doch, Putin hat. Putin hat Maduro unter die Arme gegriffen. Und nein, Venezuela kann natürlich nicht zahlen. Aber ein erheblicher Anteil des noch geförderten Rohöls wird an Russland als Rückzahlung übergeben. An China übrigens auch. Und Kuba bekommt auch was verbilligt. Für seine Ärzte. Und wohl auch seine Geheimdienstler.
Während das Volk abseits vom Militär und den engsten Anhängern hungert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie1 18.05.2019, 21:54
44.

Zitat von lacarlota
Die armen deutschen Linken haben immer noch nicht verstanden, worum es in Venezuela geht. Die linke Regierung von Maduro ist einen Deal mit den deutschen Gruenen eingegegangen, es waren auch einige wenige hoehrere Linke informiert, um die Erdoelproduktion lahmzulegen und so die Umweltverschmutzung zu verringern. In Venezuela funktioniert es schon, die Venezolaner koennen nicht mehr Auto fahren. Dass nebenbei die venezolanische Bevoelkerung hungert, hatte man einkalkuliert. Es hat nichts mit der unfaehigen und korrupten linken Regierung zu tun, das behaupten nur boese Zungen, wie man aus vielen linken Beitraegen ersehen kann.
Deal mit den deutschen Grünen? Haben Sie beweise?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansriedl 19.05.2019, 02:29
45. In der andauernden Machtkrise

in Venezuela demonstriert das Militär des lateinamerikanischen Landes Loyalität zum Staatschef Nicolás Maduro. Am Freitag haben Tausende Soldaten im nördlichen Bundesstaat Aragua an einem „Marsch der Treue“ teilgenommen.

Der Marsch wurde anlässlich des Besuchs Maduros in der Region organisiert. Soldaten skandierten im Chor:

„Nur wer kämpft, der existiert. Du fällst nie in unser Land ein, kleiner Gringo: Wir sind bereit und warten mit russischen Waffen auf dich.“

Experten kritisierten diese Anerkennung Guaidós als eine völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Viele weitere Staaten, darunter auch die UN-Vetomächte Russland und China, sehen den seit 2013 regierenden Maduro weiter als legitimen Staatschef an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Melanthes 19.05.2019, 08:13
46.

Zitat von geotie1
Deal mit den deutschen Grünen? Haben Sie beweise?
Sie sollten nicht vergessen, dass viele Grünen eine Strategie verfolgen zu scheinen, die vordergründig Natur-anbetend, aber in Wirklichkeit menschenfeindlich ist. Dafür wurden sie früher auch weltweit aktiv. Bestens dokumentiert ist bspw. der Fall Joscha Schmierer, der das mörderische Regime Pol Pots verehrt hat, weil dieser eine vorindustrielle Steinzeitgesellschaft errichten wollte. Joscha Schmierer machte später Karriere als Staatssekretär im Auswärtigen Amt unter dem Grünen Joschka Fischer. Heute sind die Grünen vorsichtiger. Man kann aber vermuten, dass manche es sehr vorteilhaft finden, wenn das inkompetente und menschenverachtende Regime das venezolanische Öl nicht fördern kann.
Ansonsten steht zur Zeit öffentlich die Linkspartei fest zu Maduro, wo Leute wie Lafontaine und Wagenknecht schon Chavez und den von ihm ausgerufenen und praktizierten "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" toll fanden. Die Linke ist etwas primitiver als die Grünen. Da reicht das Chaos, das ein sozialistisches Regime verursacht, aus, um alles gutzuheißen, was in dessen Namen geschieht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Promethium 19.05.2019, 11:43
47.

Zitat von HeisseLuft
Doch, Putin hat. Putin hat Maduro unter die Arme gegriffen. Und nein, Venezuela kann natürlich nicht zahlen.
Venezuela wird Maduros Schulden dennoch zurück zahlen müssen. Aber Putin profitiert jetzt schon durch den steigenden Öl-Preis.

Seit die Venezuela Krise um die Jahreswende eskaliert ist, stieg der Öl-Preis von 46,77 (21.12.2018) auf 63,64 (17.05.2019).

Pi mal Daumen: Bei 11,200,000 Barrel pro Tag sind das mittlerweile Mehreinnahmen von ca. 200 Millionen pro Tag für Russland! Also mehr als 1 Milliarde pro Woche!

Hinzu kommt das Russland auch mehr Öl verkaufen kann, weil Venezuela weniger verkauft.

Das geht natürlich alles letztlich auf kosten der sowieso schon verarmten Venezolaner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nobody_incognito 19.05.2019, 14:16
48.

Zitat von Augustusrex
und zwar im Sozialistischen Weltsystem mit dem "Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe", dem RGW. Dort gab es den transferablen Rubel als Verrechnungseinheit für Lieferungen zwischen den beteiligten Staaten. Na ja, das Ende ist bekannt.
Solche "Hilfen" sind eigentlich nur Gift und Dünger auf das Elend. Menschenwürdige Hilfe kann nur Hilfe zur Selbsthilfe meinen und die USA tun überall nur das Gegenteil, d.h. sie wollen Abhängigkeiten schaffen und ausnutzen. Die Abhängigkeiten sind da und dass Venezuela nicht unabhängig "funktioniert" bzw. souverän ist, sieht man ja.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Idinger 19.05.2019, 14:58
49. Allerdings

Zitat von hansriedl
in Venezuela demonstriert das Militär des lateinamerikanischen Landes Loyalität zum Staatschef Nicolás Maduro. Am Freitag haben Tausende Soldaten im nördlichen Bundesstaat Aragua an einem „Marsch der Treue“ teilgenommen. Der Marsch wurde anlässlich des Besuchs Maduros in der Region organisiert. Soldaten skandierten im Chor: „Nur wer kämpft, der existiert. Du fällst nie in unser Land ein, kleiner Gringo: Wir sind bereit und warten mit russischen Waffen auf dich.“ Experten kritisierten diese Anerkennung Guaidós als eine völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Viele weitere Staaten, darunter auch die UN-Vetomächte Russland und China, sehen den seit 2013 regierenden Maduro weiter als legitimen Staatschef an.
sehe ich viel mehr Staaten, darunter auch die UN-Vetomächte USA, Frankreich und das Vereinigte Königkreich, die den Präsidenten-Darsteller Maduro nicht als legitimen Staatschef ansehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 6