Forum: Politik
Venezuela: Maduro weist EU-Ultimatum für Neuwahlen zurück
Cristian Hernandez/EPA-EFE/REX

Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro hat die von europäischen Ländern gesetzte Frist für Neuwahlen als "Frechheit" bezeichnet. Über den EU-Kurs im Umgang mit Venezuela soll am kommenden Donnerstag weiter diskutiert werden.

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simonweber1 27.01.2019, 18:09
1. Na ja

die EU kann diskutieren wie sie will und worüber sie will, das muss und wird Maduro wohl kaum interessieren.

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chainso 27.01.2019, 18:25
2. venezuela ist weit weg.

momentan hat die EU die engländer in ihren klauen.
die sollen ja eine majestätsbeleidigung begangen haben
und müssen dafür abgestraft werden.
ich denke nicht dass die EU fähig ist sich auf zwei dinge gleichzeitig zu konzentrieren.
die EU dürfte das kleinste problem von maduro sein.

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thomas0815-1 27.01.2019, 18:29
3. Was hat dieser Satz mit seriösem,

neutralem Journalismus gemein: "Zudem sollen viele Offiziere in kriminelle Geschäfte verwickelt sein - im Gegenzug für ihre Loyalität lässt Maduro sie gewähren."? Ach SPON ... .

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Oriana 27.01.2019, 18:29
4. Damit liegt Herr Maduro durchaus richtig;

denn was haben europäische Länder in den inneren Angelegenheiten südamerikanischer Länder zu suchen? Sagte das nicht einmal der Außenminister Genscher als es darum ging eine deutsche Studentin in Argentinien in den 70ern vor Folter und Tod zu retten? Es ging damals um den Fall Elisabeth Käsemann. Wenn rechte Regierungen foltern und töten, selbst eigene Landsleute, dann drückt man auch als FDP-Minister schon mal beide Augen zu, bei linken Staatschefs geht das nun gar nicht.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article128745445/Warum-rettete-Genscher-deutsche-Studentin-nicht.html
Und wieder einmal bestätigt sich die Feststellung von Hugo Chavez:
"Das einzige Land in der westlichen Hemisphäre das keinen Putsch befürchten muss, sind die USA; denn in Washington gibt es keine amerikanische Botschaft."

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Guerilla_79 27.01.2019, 18:29
5. ...

Ähm, ja.

Maduro hat doch recht, es ist sogar eine bodenlose Frechheit, sich in die inneren angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen.

Aber die kleinen Kläffer in der EU, haben wohl mal wieder Anweisungen ihres Herren aus Washington bekommen respektive von internationalen Konzernen - da springt man dann doch sofort wie es ihnen passt.

Natürlich wird Venezuela völlig uneigennützig und wegen der Menschenrechte platt gemacht, nicht wegen der (Öl) geschäfte....

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MatthiasSchweiz 27.01.2019, 18:29
6.

In Südamerika, der Karibik, selbst in Venezuela bei der Opposition stösst das Vorgehen von Guaidó auf Kritik und Ablehnung. Ausser bei den US-Vasallen wie Brasilien und Kolumbien etc. Was mischen sich da USA und EU ein? Natürlich alles nur wegen Demokratie und Menschenrechten, na klar... Waren die Ukraine, Libyen, Irak usw. nicht Warnung genug?

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Marvin__ 27.01.2019, 18:31
7. Herr Maduro ist der Präsident Venezuelas, nicht der "Machthaber"

Und was die Neuwahlen angeht: Kann demnächst auch der Bundestag die Bundeskanzlerin mit einfacher Mehrheit absetzen? Das EU-Parlament den Kommissionspräsidenten? Der US-Kongress Herrn Trump?

Üblicherweise gibt es demokratische Verfahren für Regierungswechsel, die durch Krankheit, Tod oder sonstiges Ausfallen von Regierungschefs erforderlich werden. Unter Beteiligung von Regierung, Parlament und Justiz.

Auch in Venezuela übrigens. Unabhängig davon, ob es den Machthabern in Brüssel und Washington gefällt. Denen stünde es übrigens gut an, sich aus den Angelegenheiten anderer Länder heraus zu halten - genauso, wie sie sich eine Einmischung etwa Russlands in ihre Angelegenheiten verbitten.

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nach-mir-die-springflut 27.01.2019, 18:57
8. Nur die Waffen sagen, was geht, was nicht

Ein Putsch(versuch) in vollem Gange. Russland hatte schon vor geraumer Zeit strategische Bomber nach Venezuela gebracht und nunmehr auch 400 Söldner der Wagner-Gruppe, Letztere die Sicherheit Maduros garantieren sollen.

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hoeffertobias 27.01.2019, 19:00
9. Venezuela wurde nicht "platt" gemacht,...

Zitat von Guerilla_79
Ähm, ja. Maduro hat doch recht, es ist sogar eine bodenlose Frechheit, sich in die inneren angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen. Aber die kleinen Kläffer in der EU, haben wohl mal wieder Anweisungen ihres Herren aus Washington bekommen respektive von internationalen Konzernen - da springt man dann doch sofort wie es ihnen passt. Natürlich wird Venezuela völlig uneigennützig und wegen der Menschenrechte platt gemacht, nicht wegen der (Öl) geschäfte....
... und schon gar nicht wegen der Ölvorkommen. Venezuela hat sich selbst demontiert, indem es den leistungslosen Traumtänzern den Traum vom leistungslosen Leben hat träumen lassen. Leider ging das Träumen so weit, daß faktisch NICHTS mehr produziert wurde. Die Einen konnten es nicht und für die Anderen machte es einfach keinen Sinn, weil der hochgelobte Sozialismus auch ohne Leistung Gleichheit versprach. Es ist schon erstaunlich genug, dass die meisten Migranten aus lateinamerikanischen Staaten ausgerechnet in das Land wollen, das die Ungleichheit quasi erfunden hat.

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