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Venezuela: Mehrere Tote bei Protesten gegen Wahlergebnis
REUTERS

In Venezuela wird die Lage nach der Präsidentenwahl immer brenzliger. Bei Protesten gegen den Wahlsieger Maduro kamen bereits sieben Menschen ums Leben, 61 wurden verletzt. Der Sozialist wurde inzwischen offiziell zum Wahlsieger erklärt.

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hugahuga 16.04.2013, 21:35
1. Man kann als sicher annehmen, dass

Zitat von sysop
In Venezuela wird die Lage nach der Präsidentenwahl immer brenzliger. Bei Protesten gegen den Wahlsieger Maduro kamen bereits sieben Menschen ums Leben, 61 wurden verletzt. Der Sozialist wurde inzwischen offiziell zum Wahlsieger erklärt.



z.Zt. jede Menge CIA Agenten versuchen in Venezuela den amerikanischen Einfluss zu stärken bzw. wieder herzustellen. Das US Regime mag es nun mal gar nicht, wenn es Regierungen gibt, die nicht US hörig und abhängig sind - schon gar nicht, wenn sie in der Nachbarschaft liegen.

Ich wünsche dem venezolanischen Volk, dass es den US Versuchungen erfolgreich widersteht, seinen eigenen Weg geht und sich von niemandem in die inneren Angelegenheiten reinregieren lässt.

Außerdem: Die USA und das dort herrschende System sind absolut kein Vorbild. Für niemanden.

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JL1212 16.04.2013, 21:39
2. welche Stimmen....

sollen denn nachgezählt werden? Diese in den Urnen, die die Maduro-anhänger entsorgt haben. Es gibt zahlreiche Belege, Photos und Videoaufnahmen, die die Vernichtung und Verbrennung der Papierurnen belegen. Diese Aktionen begannen sofort nachdem Maduro vorerst der Neuzählung zustimmte. Zu diesen Zeitpunkt war noch so naiv zu glauben er hätte tatsächlich gewonnen, da hat ihn aber Wahlkommission wohl etwas besseren belehrt
Und noch viele andere Aufnahmen gibt es wo z.B. Wähler bedrängt wurden Ihr Kreuz auch "richtig" zu setzen, oder Chavisten mit gleich mehreren ID-Karten wählen gingen.
Ich hoffe ja nicht, dass es irgendjemand in zivilisierten Ländern gibt, die glauben es sei mit rechten Dingen zugegangen, trotz einer der modernsten Stimmenabgabesystemen der Welt (Papierstimmen dienen nur als Back-up).

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b5200 16.04.2013, 21:56
3. Chavez oder Maduro unbeliebt bei US regierung

yo, den Maduro mag die US Regierung nicht, wie auch schon nicht den Chavez, der sich nicht einmal mit inzenierten Aufstaenden hatte stuerzen lassen. Man lese dazu, sozusagen als begleitende Information, das Buch "Confessions of an economic hitman" von John Perkins.

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carahyba 16.04.2013, 22:22
4.

Zitat von JL1212
sollen denn nachgezählt werden? Diese in den Urnen, die die Maduro-anhänger entsorgt haben. Es gibt zahlreiche Belege, Photos und Videoaufnahmen, die die Vernichtung und Verbrennung der Papierurnen belegen. Diese Aktionen begannen sofort nachdem Maduro vorerst der Neuzählung zustimmte. Zu diesen Zeitpunkt war noch so naiv zu glauben er hätte tatsächlich gewonnen, da hat ihn aber Wahlkommission wohl etwas besseren belehrt Und noch viele andere Aufnahmen gibt es wo z.B. Wähler bedrängt wurden Ihr Kreuz auch "richtig" zu setzen, oder Chavisten mit gleich mehreren ID-Karten wählen gingen. Ich hoffe ja nicht, dass es irgendjemand in zivilisierten Ländern gibt, die glauben es sei mit rechten Dingen zugegangen, trotz einer der modernsten Stimmenabgabesystemen der Welt (Papierstimmen dienen nur als Back-up).
Es gibt jede Menge Aussagen, dass diese Aktionen von Capriles-Schlägern durchgeführt wurden.
Dieselben Schlägertrupps die gestern Nacht versucht haben bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen. Dies wird heute Nacht wieder geschehen, das wurde schon angekündigt. Morgen soll es einen Marsch auf Caracas geben.
Capriles hat auch schon angekündigt, dass er eine Menschenrechtsintervention der USA und EU, also der Transatlantiker, erbitten wird. Natürlich ist Venezuela total isoliert,weil die USA-EU am Wahlsieg Maduros zweifelt und wenn es weiter massenhafte Ausschreitungen geben wird ist natürlich Maduros Schuld, was denn sonst.
Capriles Radonski ist der Gute, Maduro natürlich der Böse.

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ein anderer 16.04.2013, 22:29
5. ...

Zitat von hugahuga
z.Zt. jede Menge CIA Agenten versuchen in Venezuela den amerikanischen Einfluss zu stärken bzw. wieder herzustellen. Das US Regime mag es nun mal gar nicht, wenn es Regierungen gibt, die nicht US hörig und abhängig sind - schon gar nicht, wenn sie in der Nachbarschaft liegen.
Natürlich wird Henrique Capriles unterstützung aus den USA haben. Mittel- und Südamerika ist wieder auf dem Radar der USA. Bush jr. hat damit begonnen und wieder die 4. Flotte in Dienst gestellt. Unter Obama haben die USA als einzige Macht im Westen den Putsch in Honduras begrüsst. Dort wurde ein gewähltrer Präsident abgesetzt. Heute gibt es wieder die Todesschwadronen, wie damals als die USA der Souverän des Kontinents war.
Eine Regierung der Todesschwadronen | Journal21 - Journalistischer Mehrwert

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raber 16.04.2013, 22:44
6. keine Einmischung seitens?

Bei einem so geringem Unterschied und den vielen Hinweisen auf Irregularitaeten sollte nachgezaehlt werden. Den Hinweis der Registering auf "Einmischung in innere Angelegenheiten" finde ich ja zum Totlachen. Grade Chavez hat sich mit viel Geld in innere Angelegenheiten in Lateinamerika eingemischt (z.B. Alma).

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unmoeglich 16.04.2013, 23:37
7. ich vermute mal

hugahuga kennt Venezuela nur von der Landkarte. Chavez hat das Land heruntergewirtschaftet und Maduro wird ihm den Rest geben. Das hat mit USA absolut nix zu tun.
Soweit aus Südamerika und der Nachbarschaft zu Venzuela

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Sharoun 16.04.2013, 23:37
8. Gute Randale - böse Randale

Die Leute dort auf den Straßen sehen aus wie die Freiheitskämpfer und Oppositionellen, die hier im freien, souveränen Westen auch gerne mal von der Polizei sehr brachial abgeräumt werden.

Nur ist V. wohl in die Liste der Staaten eingeordnet worden, wo das für die Staatsmacht plötzlich absolut unziemlich ist...

Wie es zu den Toten kam, könnte etwas näher erläutert werden.

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keilajedrik 17.04.2013, 03:58
9. An die Anti-USA-Verschwörungstheoretiker

Denken Sie doch einmal wirklich selber nach, statt immer nur die Propagandaseiten von SDAJ und PDS uns hier vorzubeten!
Lassen Sie sich herab und schauen Sie im Twitter Account der venezolanischen Opposition nach!

Für Kuba ist es überlebenswichtig, dass Capriles NICHT Präsident wird!
Ebenso für einige weitere Länder wie Bolivien, Ecuador, Nicaragua.
Für die USA nun wirklich nicht.
Wer hat also ein vitales Interesse am Öl dieses Landes?

Wenn Sie hier wären, statt in der ach so gehassten sicheren sozialen Hängematte Deutschlands, dann könnten Sie sich davon überzeugen, was "Kubanisierung" wirklich bedeutet: 90% aller Notare, das Management aller enteigneten Großunternehmen, aller Häfen Venezuelas, Tausende hochrangiger Offiziere der Armee: alles Kubaner!
Wer sich WIRKLICH informieren will, kann das alles leicht überprüfen.

Aber ich kann Ihre Reaktionen voraussehen ...

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