Forum: Politik
Venezuela: Zwölf Staaten verbünden sich gegen Maduro
AFP/Peru's Foreign Ministry

In Venezuela hat sich die verfassungsgebende Versammlung selbst zur wichtigsten Institution erklärt. Zwölf Länder erklärten nun, keine Entscheidungen dieser "illegitimen" Versammlung zu akzeptieren.

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Pecaven 09.08.2017, 07:56
10.

Zitat von robertreagan
Und damit ist klar, dass es sich nicht einfach eine neue Verfassung geben kann, auch wenn die dazu notwendigen demokratischen Prozesse eingehalten werden.
Nehmen sie ihre linke Brille ab. Es wurde kein demokratischer Prozess eingehalten.

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demokritos2016 09.08.2017, 08:02
11. Wie sind Sie denn drauf?

Zitat von kosu
wäre das Zauberwort! Wahl der Mehrheit anerkennen und nicht die Wünsche der CIA oder irgendwelcher Konzerne.
Wie sind Sie denn drauf? Diese diktatorische Versammlung und ihr Führer Maduro sind doch gerade nicht der Wunsch der CIA oder irgendwelcher Konzerne. Welche Mehrheit soll denn diese absurde Wahl gewonnen haben, außer durch Wahlbetrug!

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Papazaca 09.08.2017, 08:34
12. Wie eine angebliche Linke sich in Venezuela diskreditiert,

und Linke hier im Forum sich die Wahrheit zurecht biegen. Ja, in Südamerika haben die USA oft Putsche initiiert. Die Probleme in Venezuela sind aber hausgemacht. Man kann seine Wähler nicht mehr alimentieren, wenn man nicht das Geld dazu hat. Und der niedrige Ölpreis macht das unmöglich, das Land ist pleite. Das ist nicht die Schuld der USA, sondern schlicht und einfach eine verfehlte Wirtschaftspolitik.

Wenn, wie Lafontaine mal sinngemäß sagte, das Herz links schlägt, kann man nur traurig sein über das, was da passiert. Ob links oder rechts, manche Kommentare sind einfach blind auf beiden Augen. Aber Sympathien rechtfertigen nicht eine Diktatur und ihre Gewalt. Schon interessant, wie Sympathisanten von Maduro jegliche Maßstäbe menschlicher sozialer wirtschaftlicher Art beiseite wischen.
Diese brutale Entartung einer linken Regierung liefert der USA alle Argumente und betreibt so in Wahrheit das Geschäft der USA.
Aber Maduro kann nicht gegen die Realität gewinnen, er wird scheitern.

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mikestaengl 09.08.2017, 08:35
13. Im Ernst, echt?

Zitat von robertreagan
sehr viel Öl sogar. Und damit ist klar, dass es sich nicht einfach eine neue Verfassung geben kann, auch wenn die dazu notwendigen demokratischen Prozesse eingehalten werden. Da wollen die klassischen Herren der weltweiten Ölvorkommen die Richtung bestimmen. Dementsprechend fällt auch die Berichterstattung aus. Wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich das Volk über sein Schicksal bestimmt und nicht einfach still hält, während man ihnen die Bodenschätze unter den Füßen entreißt. Also wird eine gewalttätige Opposition aufgebaut, Randalierer und Aufrührer bezahlt und das Land in ein blutiges Chaos geschickt. Es riecht nach Maidan. Hier hinterlässt wieder ein bestimmter Geheimdienst seine Handschrift.
Das können Sie ja wohl nicht ernsthaft behaupten.
In Krankenhäusern fehlt es auf Grund von Maduros sozialistischer Misswirtschaft an allem, Patienten sterben dort. Die Bevölkerung hat kaum noch was zu essen, alles versinkt im Chaos sozialistischer Misswirtschaft.
Das venezuelanische Volk hat daher zu Recht etwas gegen Maduro und seine Kumpane.
Und dass die linksextremen Collectivos Straßenterrorismus betreiben um die linksextreme Agenda des Maduro zu erzwingen, blenden Sie anscheinend auch aus.
Lieber ergehen Sie sich in antiamerikanischer Rhetorik.
Und, diese "verfassunggebende" Versammlung, die Maduro einberufen hatte, hatte eben nicht, wie Sie angeben, den in Venezuela rechtlich legitimen Weg eingeschlagen.

Noch einmal. Maduro und seine Linken waren es, die das Land ins Chaos gestürzt hatten, in die Armut durch ihre staatliche Plan(los)-Wirtschaft und nicht ein "bestimmter Geheimdienst".

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mikestaengl 09.08.2017, 08:37
14. Wäre mal was Gutes

Zitat von W/Mutbürger
hätte weniger koksen sollen. Selber millionenschwer, aber einen auf linken Revoluzzer machen. Soll er sein Geld doch der Bevölkerung schenken.
Da stimme ich Ihenen vollkommen zu.
Gerade eben die sehr wohlhabenden sollten nie zu Heuchlern werden, was Diego Maradona damit auch ist.
Er hatte schließlich von dem "Imperialistischen Sytem" profitiert und das nicht zu knapp.

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ArnoNym 09.08.2017, 08:41
15.

Zitat von robertreagan
sehr viel Öl sogar. Und damit ist klar, dass es sich nicht einfach eine neue Verfassung geben kann, auch wenn die dazu notwendigen demokratischen Prozesse eingehalten werden.
Gehören neuerdings etwa eine unfreie Wahl (die Kandidaten wurden von Maduro ausgesucht d.h. es handelt sich überwiegend um PSUV-Mitglieder) und Wahlbetrug zu den üblichen demokratischen Prozessen?

Zitat von
Also wird eine gewalttätige Opposition aufgebaut, Randalierer und Aufrührer bezahlt und das Land in ein blutiges Chaos geschickt. Es riecht nach Maidan. Hier hinterlässt wieder ein bestimmter Geheimdienst seine Handschrift.
Können oder wollen Sie nicht verstehen, daß das venezuelanische Volk die Nase von dem unfähigen Busfahrer gestrichen voll hat?

Wenn man nichts mehr zu beißen hat, die medizinische Versorgung inzwischen vollends zusammengebrochen ist und der unfähige Busfahrer das demokratisch gewählte Parlament umgehen und eine Diktatur einrichten will, braucht es keine externen Anreize, damit ein Volk diese Regierung loswerden will.

Nochmal speziell für Sie in Kurzform: Die Leute in Venezuela haben noch nicht mal mehr genug zu fressen. Das ist der Grund!

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Gruuber 09.08.2017, 08:54
16. Nur aus Neugierde gefragt...

Haben Kanada, Mexiko, Argentinien und andere folgsame Befehlsempfänger die USA auch für das brutalste und kriminellste Regime Amerikas(!) in Chile unter General Pinochet verurteilt, das mit Kidnapping, Mord und Totschlag, Entführung und Folter von Anhängern des rechtsmäßigen Präsidenten und Regierungsmitgliedern agierte? Wobei die USA die Unterstützung des Terrorregimes unter General Pinochet nicht einmal bestritten haben.

Oder haben die strengen Richter über Venezuela in Bezug auf die Verbrechen der USA bei ihren direkten Nachbarländern ein Schweigegelübde abgelegt?

Wobei die USA auch die schwerkriminellen, terroristischen Banden der Contras in Nicaragua unterstützten, die sie durch Verkauf von Waffen und Raketen an die Steinzeitmullahs im Iran(!!!) finanzierten.

Man kann die Erzfeinde der USA und ihre Verbündeten übrigens leicht erkennen. Bei den Erzfeinden der USA bzw. der NATO, z.B. im Irak, Libyen, Syrien und Venezuela gab bzw. gibt es nachweislich viele soziale Leistungen.

Nach den kriminellen Militärinterventionen der USA und NATO bei "ihren" Feinden war und ist Schluss mit Sozialleistungen und fast alle Länder versanken und versinken zusätzlich in Chaos, Anschlags-Terror, Straßenkriminalität und Zusammenbruch von Verwaltung und Gerichtsbarkeit.

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egoneiermann 09.08.2017, 09:02
17.

Zitat von Papazaca
und Linke hier im Forum sich die Wahrheit zurecht biegen. Ja, in Südamerika haben die USA oft Putsche initiiert. Die Probleme in Venezuela sind aber hausgemacht. Man kann seine Wähler nicht mehr alimentieren, wenn man nicht das Geld dazu hat. Und der niedrige Ölpreis macht das unmöglich, das Land ist pleite. Das ist nicht die Schuld der USA, sondern schlicht und einfach eine verfehlte Wirtschaftspolitik.
Bei "die Linke" muss man aufpassen. Es mag zwar einige geben, die sich links nennen und denen Demokratie nicht so wichtig ist, Hauptsache die Ideologie stimmt, aber wie schon im Kalten Krieg haben diktatorische Staaten wenig Sympathie auf der linken Seite. Aber vielleicht meinen Sie ja die Partei "DIE LINKE", welche sich ja auch linksdogmatischen Gruppen gebildet hat, also genau jene, die Sozialismus vor Demokratie setzten. Erschwerend kommt hinzu, dass Despoten (solange sie keine Türken sind) schnell Applaus aus der rechten, antiamerikanischen Ecke bekommen.

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Hermes75 09.08.2017, 09:13
18.

Zitat von robertreagan
sehr viel Öl sogar. Und damit ist klar, dass es sich nicht einfach eine neue Verfassung geben kann, auch wenn die dazu notwendigen demokratischen Prozesse eingehalten werden. Da wollen die klassischen Herren der weltweiten Ölvorkommen die Richtung bestimmen. Dementsprechend fällt auch die Berichterstattung aus. Wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich das Volk über sein Schicksal bestimmt und nicht einfach still hält, während man ihnen die Bodenschätze unter den Füßen entreißt. Also wird eine gewalttätige Opposition aufgebaut, Randalierer und Aufrührer bezahlt und das Land in ein blutiges Chaos geschickt. Es riecht nach Maidan. Hier hinterlässt wieder ein bestimmter Geheimdienst seine Handschrift.
Die bisherige Verfassung Venezuelas ist erst 16 Jahre alt und wurde unter Chavez eingeführt. Manduro fand dieses auch immer total toll bis das Volk so unartig war und die Opposition mit überwältigender Mehrheit ins Parlament wählte.

Was tut ein guter Demokrat in diesem Fall? Richtig, Herr Manduro hat einfach verhindert, dass das Parlament seine Arbeit aufnehmen konnte. Und weil das nicht reicht hat er sich jetzt eben eine neue Verfassung bestellt die mehr seinen Bedürfnissen entspricht.

In Venezuela passiert das was mit allen "sozialistischen" Staaten passiert. Sobald nichts mehr zum verteilen da ist, kollabiert die Wirtschaft und die Regierenden greifen zur Gewalt um ihre Macht gegen das Volk zu verteidigen.

Leider gibt es immer noch Leute hier die so tief in ihrer ideologischen Ecke festhängen, dass sie jede Diktatur verteidigen, sofern diese nur vorgibt gegen den bösen "Westen" zu sein.
Übrigens: Die Ölförderung in Venezuela ist schon seit Jahrzehnten verstaatlicht. Niemand hatte damit bisher ein Problem.

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acitapple 09.08.2017, 09:20
19.

Zitat von Gruuber
Haben Kanada, Mexiko, Argentinien und andere folgsame Befehlsempfänger die USA auch für das brutalste und kriminellste Regime Amerikas(!) in Chile unter General Pinochet verurteilt, das mit Kidnapping, Mord und Totschlag, Entführung und Folter von Anhängern des rechtsmäßigen Präsidenten und Regierungsmitgliedern agierte? Wobei die USA die Unterstützung des Terrorregimes unter General Pinochet nicht einmal bestritten haben. Man kann die Erzfeinde der USA und ihre Verbündeten übrigens leicht erkennen. Bei den Erzfeinden der USA bzw. der NATO, z.B. im Irak, Libyen, Syrien und Venezuela gab bzw. gibt es nachweislich viele soziale Leistungen. Nach den kriminellen Militärinterventionen der USA und NATO bei "ihren" Feinden war und ist Schluss mit Sozialleistungen und fast alle Länder versanken und versinken zusätzlich in Chaos, Anschlags-Terror, Straßenkriminalität und Zusammenbruch von Verwaltung und Gerichtsbarkeit.
Das Militär versperrt gewählten Abgeordneten den Zugang zum Parlament. WER ist hier also der folgsame Befehlsempfänger ? Sie können noch so lange über die USA lästern, die Realität in Venezuela können Sie nicht leugnen. Dort wird gerade eine Militärdiktatur mit Maduro an der unumstößlichen Spitze installiert. Wenn Sie das so toll finden, warum siedeln Sie nicht um ? Gibt mordsmäßig viele Sozialleistungen dort. Natürlich nur, solange Sie auf Linie bleiben. Widerworte hat man nicht so gerne. Aber warum sollte man einem so tollen Herrscher auch widersprechen ?

Ach ja, Mord und Folter ist in Venezuela auch an der Tagesordnung. Aber nicht für Sie, nur für die Anderen. Alles gut.

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