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Verbotener Kongress: Dschihadisten attackieren Tunesiens Polizei
REUTERS

Die tunesische Regierung hat das Jahrestreffen der Ansar al-Scharia verboten. Jetzt wollen es die Dschihadisten mit Gewalt durchsetzen. In mehreren Städten lieferten sie sich brutale Auseinandersetzungen mit der Polizei.

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schon,aber 19.05.2013, 16:14
30. oh mann o mann

Zitat von reuanmuc
Die westlich-christlich-dümmliche Überheblichkeit im Stil von G.W.Bush ist wirklich zum kotzen. Der Islamismus wird sich selber als untauglich entlarven, so wie es in Tunesien und Ägypten geschieht. Die Popularität von Mursi ist in wenigen Monaten von 60% auf 30% gefallen. Wenn das Volk die Nase voll hat von Gewalt und leeren Sprüchen, ohne erkennbaren wirtschaftlichen Fortschritt, dann verlieren die Extremisten ihren Anhang und dann erst kann Demokratie einkehren. Man kann nicht das ganze Volk über Nacht umkehren. Erfolgreiche Revolutionen dauern länger als erfolglose Revolutionsversuche. Unterdrückung ist keine dauerhafte Lösung, deshalb müssen die arabischen Länder durch diese Krisen hindurch. Die Islamhasser sollten mal darüber nachdenken, wieviele Kriege das zivilisierte, christliche Europa schon hinter sich hat und wieviel Elend damit über die Welt gebracht wurde.
Werter reuanmuc, alter und bewährter Katholikenbasher, sie sollten mal einen Kalender zuhilfe nehmen, da steht 2013 drauf. Die Moslems haben noch eine gewaltige Zeitspanne, sich zu reformieren, vor sich, in der sie noch viel Leid über die Welt, in der sie Einfluss haben, bringen werden.
Wie viel Leid wird das Christentum noch über die Welt bringen? Wenn ja, können Sie gerne so weiterschreiben wie bisher, wenn nicht, bitte schweigen.

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nakh 19.05.2013, 16:17
31. nato ja Islam Nein

Was bilden die sich ein ihre idialogie mit Gewalt durchzusetzen?? Wir Demokraten verbreiten die friedliche Demokratie ja auch nicht mit Gewalt auf der Welt!

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fail 19.05.2013, 16:19
32.

Zitat von slappy_hollow
Genau, der Islam ist Schuld. Ignorieren wir die Länder, in denen der Islam friedlich praktiziert wird, ignorieren wir die Milliarden friedliebenden Moslems und suhlen uns in unserer selbstherrlichen, indifferenten Art, für die wir in der ganzen Welt berühmt sind...Dummheit und Ignoranz sind die Gründe für diese Gewalt, bezeichnenderweise findet man diese Eigenschaften unter Nicht-Moslems offenbar auch recht häufig.
Haben Sie auch Beispiele in welchen islamischen Ländern es "friedlich" zugeht? Vielleicht meinen Sie ja Saudi Arabien und Konsorten, das Minderheiten in keinster Weise unterdrückt etc. und vermutlich als Vorzeigedemokratie herhalten soll?

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schon,aber 19.05.2013, 16:20
33.

Zitat von irobot
Der Senegal.
Ich lese, dass sie ganz überwiegend dem Sufismus anhängen. Sufis werden in strenggläubigen Ländern wie SA, Pakistan usw. schlimm verfolgt.

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fail 19.05.2013, 16:21
34.

Zitat von reuanmuc
Die Islamhasser sollten mal darüber nachdenken, wieviele Kriege das zivilisierte, christliche Europa schon hinter sich hat und wieviel Elend damit über die Welt gebracht wurde.
Genau richtig. Mit dem einen Unterschied, das das Christentum schon seit fast tausend Jahren nicht mehr zu einem heiligen Krieg aufgerufen hat.

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schon,aber 19.05.2013, 16:24
35. einzig wahre

Zitat von reuanmuc
Richtig; und die letzten größeren, gesellschaftlichen Auseinandersetzungen waren 1968, also noch nicht so lange her. Bis dahin brauchte es viele millionen Kriegstote. Die islamischen Völker brauchen jetzt nicht 500 Jahre, sondern 5 oder auch 50 Jahre - ohne Weltkriege.
Woher wissen Sie das? Hat Ihnen das Chamenei? Al-Nusra? Morsi? Nadschallah? erzählt?
Bitte blicken Sie nach Syrien, Nigeria, Maghreb, Pakistan – alle extrem gewalttätig aus Liebe zu ihrer einzig wahren Religion.

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Übrigensnebenbeibemerkt 19.05.2013, 16:33
36. so isses

Zitat von henkeltopf
Dass auch dies wieder nix mit Religion zu tun hat, sondern lediglich ein gewaltätiger Mob von frustrierten jungen Männern (sexuell, beruflich, finanziell) hier wütet, sieht man doch am Foto: Sonnenbrille, Baseball-Cap, Cowboyhemd, Sonnenhütchen...so stelle ich mir keine strenggläubigen Religionsanhänger vor. Für mich sind diese Phänomene ein Ergebnis der Gemengelage: Perspektivlosigkeit, Armut, patriachaische Erziehung, sexueller Verbote und religiöser Dogmen. Leider typisch für einen Kulturkreis, wie er sich von der Westküste Afrikas bis nach Pakistan zieht.
Sie haben recht, nur darum geht es. Gut beobachachtet. Junge Leute ohne Perspektive und ohne feste Stelle finden keine Frau. Sex vor der Ehe ist tabu. Na prima. Wirtschaftliches Zölibit. Da braucht man sich nicht wundern, dass Verteilungskämpfe losbrechen. Genau das ist der Grund für die Unruhen in Nordafrika. Wäre hier wohl nicht anders.

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huggi 19.05.2013, 16:34
37.

Zitat von reuanmuc
Richtig; und die letzten größeren, gesellschaftlichen Auseinandersetzungen waren 1968, also noch nicht so lange her. Bis dahin brauchte es viele millionen Kriegstote. Die islamischen Völker brauchen jetzt nicht 500 Jahre, sondern 5 oder auch 50 Jahre - ohne Weltkriege.
... man könnte ja womöglich Hoffnung haben wenn sich die islamische Welt positiv entwickeln würde, also in Bezug auf Bildung, Wissenschaft, Forschung, Toleranz, Menschenrechten, ... dass das Gegenteil der Fall ist steht für mich ausser Zweifel.

Eines der dringlichsten Probleme der Menschheit, die Überbevölkerung, wird ja in geradezu grotesker Form dadurch herbeigeführt, dass man möglichst viele Kinder in die Welt setzt, egal ob man dieser ernähren und ausbilden kann oder auch nicht.

Nein, in 50 Jahren wird die islamische Welt noch tiefer in Problemen stecken als heute und zwar aus eigenem Unvermögen heraus.

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landner 19.05.2013, 16:36
38. Man erinnere sich

an das Christentum. Nur weil Verblendete zu den Kreuzzügen aufriefen, bedeutet das noch lange nicht, dass das Christentum eine unmenschliche und / oder intolerante Religion ist.
Ebenso sind nicht alle Moslems gewaltbereite Extremisten. Syrien etwa war bekannt für das (meistens) friedliche Zusammenleben aller Religionsgemeinschaften.
Der Einfluss der Extremisten aber ist gewachsen, aufgrund geopolitischer Entwicklungen, einer Politik der Ausgrenzung, Kriegstreiberei und Überheblichkeit durch den Westen sowie indirekter und direkter Unterstützung der ideologisch nahen Autokraten in Saudi Arabien, Katar et al.

Man sollte vorsichtig sein mit den Pauschalurteilen.

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oannes 19.05.2013, 16:43
39. Vorbild Prophet

Mohammed hat das vorexerziert, und die Leute die nix gelernt haben außer Koran, wollen das genau so.
Ich fürchte, die Lage in diesen Ländern muss noch viel, viel schlechter werden, bevor sie einen Weg finden, der sie wieder kompatibel mit dem Rest der Welt werden lässt.

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