Forum: Politik
Verdrängte Parteigeschichte: Plädoyer für eine Entzauberung der Linkspartei

Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.

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ten_inch_nail 25.09.2009, 07:42
1. Billiger gehts nicht

Zitat von sysop
Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.
Mein Gott SPON billiger gehts nicht mehr, oder? Wieder so eine einseitige Darstellung. Warum wird nicht auch die CDU so auseinandergenommen? Wie war das denn gleich mit der neuen CDU kurz nach dem 2. Weltkrieg? Jede Menge Altnazis im Kader.
Dieser Herr Langguth betrachtet wieder alles total einseitig.

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GWM 25.09.2009, 07:42
2. ttt

Zitat von sysop
Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.
So kurz vor der BTW nochmal schnell Linkenbashing? Sind die Umfragewerte so gut für die Linke? Geht den "Bürgerlichen" und dem Sturmgeschütz der Neoliberalen so die Muffe?
Bringt nichts mehr, die schrillen Propagandaschreie sind als solche entlarvt, der Bürger lässt sich nicht mehr hinters Licht führen.

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x33o 25.09.2009, 07:51
3. Undemokratisches Verhalten

Was mich immer irritiert, die Anti-Links-Beiträge kommen immer pünktlich zur Wahl:)

Aber ... seit wann müssen sich Parteien für ihr undemokratisches Verhalten entschuldigen? Nicht wahr ... her Schäuble?

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Freddd 25.09.2009, 07:52
4. Verdrängter Hinweis

Wie ernst kann man eigentlich einen Text zwei Tage vor der Wahl nehmen, den mit dem "Politologen" Gerd Languth ein CDU-Mitglied und ehemaliger Funktionär der Christdemokraten schreibt? Und wie ernst eine Webseite, die dieser Propaganda dafür ein Forum gibt?

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Maya2003 25.09.2009, 07:54
5. Warum jetzt ?

Zitat von sysop
Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.

Die Wahl ist am Sonntag. Netter Versuch SPIEGEL ONLINE.

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stewog 25.09.2009, 07:54
6. Dumpfe Stimmungsmache eines CDU-Politologen

>>Was hat die Adresse des Thüringer Landtages mit der Linkspartei zu tun? Nichts, müsste man meinen. Durch Beschluss von CDU und SPD wurde die Straße des neuen Haupteinganges 2002 in "Jürgen-Fuchs-Straße" benannt - nach dem Schriftsteller und mutigen, an einem Krebsleiden verstorbenen Bürgerrechtler, der vermutlich während eines Gefängnisaufenthaltes von der Staatssicherheit der DDR "verstrahlt" wurde.<<

Wenn man schon wenige Tage vor der Bundestagswahl einem Haus- und Hof-Politologen der CDU ein Forum gibt, sich das Maul über die LINKE zu zerreißen, sollten wenigstens minimale Qualitätsstandards eingehalten werden. Aber - wie üblich bei Spiegel und Spiegel Online, wenn es um die LINKE geht - ist gerade das ja nicht gewollt.

Ja, das hätte eine so schöne Geschichte sein können: CDU und SPD, demokratisch bis zur Halskrause, haben die Straße nach Fuchs umbenannt - aber die Bolschewiken sind bockig. Leider stimmt daran nichts. Für Straßennamen ist in Thüringen nicht der Landtag zuständig, die Umbennenung eines kurzen Straßenstückes vor dem neuen Plenarsaal hatte ene Mehrheit des Kulturausschusses des Erfurter Stadtrates im Dezember beschlossen. Die SPD stimmte dort gegen die Umbenennung, die damalige PDS wollte dem Votum einer Kommission folgen, die angeregt hatte, eine längere Straße im Dichterviertel nach Fuchs zu benennen. Die CDU-Fraktion im Landtag (darin etliche Blockpartei-Funktionäre der DDR-CDU) erklärte die Jürgen-Fuchs-Straße vor dem Plenarsaal dann zur "Bannmeile", dort dürfen Demonstrationen nicht stattfinden - ein "würdiges" Andenken an den Bürgerrechtler Fuchs.
Eine richtige Recherche war dem CDU-nahen Hochschullehrer wohl lästig, dumpfe Stimmungsmache ist schließlich einfacher zu haben und wirksamer - und liegt eher im Interesse von CDU und Spiegel.

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Oskar ist der Beste 25.09.2009, 07:57
7. Wahlkampfgedoens, dass eh niemand liest.

Zitat von sysop
Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.
die Vergangenheit der Liknspartei ist nicht nur die SED (was schlimm und eine Belastung ist), es ist vor allem auch die Vergangenheit Namens SPD.
Von daher enthaelt der Beitrag von Langguth zwar richtiges, er ignoriert aber die Ursachen, warum die Stimme fuer Linkspartei fuer immer mehr Sozialdemokraten alternativlos geworden ist.
Dass die Linkspartei - und das will der Autor und seine Mentoren beim Bertelsmann ja suggerieren - auch in Zukunft einen SED Staat stalinistischer Praegung kreieren wollen, das glaubt ausser einigen rechten bildungsfernen CDU Waehlern ja eh niemand.
Es waere im uebrigen schoen, wenn SPON und andere mit gleichen Elan einmal erklaeren wuerden, wie sie sich die Gestaltung einer sozialen Gesellschaft im 21. Jh vorstellen ohne immer gleich in zynisches Phrasengedresch zu verfallen.

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Toddl 25.09.2009, 07:57
8. Sachlich falsch?

Zitat von Freddd
Wie ernst kann man eigentlich einen Text zwei Tage vor der Wahl nehmen, den mit dem "Politologen" Gerd Languth ein CDU-Mitglied und ehemaliger Funktionär der Christdemokraten schreibt? Und wie ernst eine Webseite, die dieser Propaganda dafür ein Forum gibt?
Gegenfrage: Welche der von Languth genannten Fakten sind sachlich falsch?
Ergo: Wie ernst kann man Leute nehmen, die die Realität der Geschichte verdrängen?
PS: Vor dem 09.11.1989 mal in der DDR gewesen?

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Bruno67 25.09.2009, 07:58
9. Lieber Spiegel

QUOTE=sysop;4335873]Mit dem neuen Namen hat sich die Linke sich vom politischen "Schmuddelkind" zum potentiellen Partner der SPD gewandelt. Leider, bemängelt der Politologe Gerd Langguth, gerät dabei die Vergangenheit der ehemaligen DDR-Staatspartei in Vergessenheit.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...650626,00.html[/QUOTE]

Zwei Tage vor der BTW ?

Lieber Spiegel, platter geht’s nimmer. Wird Deine Redaktion von der Möglichkeit von 10+x% Abgeordneter der LINKEN im neuen Bundestag derart paralysiert, dass Du Dich auf ein derartiges Niveau begibst? Ein Foto von Ulbricht und Chrustschow (?). Stalin war wohl gerade nicht zur Hand ?

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