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Vereidigung des neuen Präsidenten: Poroschenko sichert Ostukraine mehr Rechte zu
AFP

"Die Krim war, ist und bleibt immer ukrainisch": Der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei seiner Vereidigung den Anspruch seines Landes auf von Russland annektierte Halbinsel bekräftigt. Zugleich versprach er den Menschen in der Ostukraine aber mehr Souveränität.

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Reiner Weint 07.06.2014, 11:15
120. Vernünftiger Ansatz

Bis jetzt gefällt mir gut, was Poroschenko da plant und was er sagt. EU Beitritt ist ein langfristiges Ziel, jeder weiss, dass sich dazu das Land massiv ändern müsste. Allein die massive Korruption auf allen Ebenen zu bekämpfen wird viele Jahre dauern. Auch in Polen, Serbien, Ex-Jugoslavien den baltischen Staaten hat das viele Jahre gebraucht, und ist teilweise immer noch nicht überall richtig geglückt (siehe Rumänien oder Bulgarien oder Griechenland). Auch die struktuellen und sozialen Probleme zu lösen wird sehr schwer. Wenn die Preise für hoch subventionierte Grundnahrungsmittel, Gas, Strom etc. frei gegeben werden, wird das Land noch viel mehr verarmen als jetzt schon. Und das wäre wiederum eine starke Unterstützung für die Separatisten im Osten ("der Westen bringt Euch Verelendung und Verarmung, der Osten Stabilität und soziale Sicherheit").
Bezüglich der Krim ist der Zug m.E. abgefahren. Die Krim hat sich entschieden zu Russland zu gehören. Auch vorher hatte sie eine große Eigenständigkeit und einen Sonderstaus ("Repubik Krim"). Die Ukraine und auch der Westen kann und wird dieses nicht anerkennen, aber real politisch sind die Würfel diesbezüglich gefallen.
Was Poroschenko nicht erwähnt ist die Mitgliedschaft in der NATO. Sehr gut! Darüber sollte er tatsächlich nicht sprechen, denn die NATO kann die Ukraine nicht aufnehmen, solange die Krim Frage nicht geklärt ist. Also praktisch niemals.
Ich wünsche den neuen Präsidenten viel Erfolg auf seinem Weg. Er hat eine sehr schwere Aufgabe vor sich und ob eine Modernisierung und Ausrichtung dieses Landes nach Westen wirklich gelingt ist alles andere als sicher.

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j.cotton 07.06.2014, 11:16
121. Sicher dat!

Zitat von kuac
Geschenkt ist geschenkt. Das kann man nicht wieder zurück nehmen. Demokratie? Warum gab es denn keine Volksentscheide in der UdSSR?
Sicher kann man (eine Schenkung rückgängig machen)
Sie sollten sich juristisch beraten lassen.

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fuenfringe 07.06.2014, 11:17
122. Oh je...

Zitat von felixbonobo
Na putin, das ist wohl nach hinten losgegangen. Russlands ruf ist auf jahre zerstört, die ukraine rückt näher an den westen und europa, und die russische lügenpropaganda wird selbst für ganz blinde zur offensichtlichen lüge.
ich muss mehr als blind sein. Ich seh immer noch nur die "westliche" Lügenpropaganda. Wo sehen Sie denn russische?

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fam.weber11 07.06.2014, 11:17
123. Der große Wurf

Zitat von bumminrum
brauchen wir dringend noch in diesem Transferclub. Und bitte bitte ganz schnell und alternativlos die Steuergelder in die Ukraine überweisen!!!
Warum so zaghaft? Nehmen sie sich ein Beispiel an dem EU-Erweiterungskommissar Füle. Auch Georgien und Moldawien sollen an die Fleischtöpfe. Albanien hat sich schon den Latz umgebunden. Aber das wird nicht reichen, um Europa endgültig zu killen. Deshalb müssen auch die ehemaligen Kolonien europäischer Großmannsucht in Europa integriert werden.

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fazil57guenes 07.06.2014, 11:17
124. optional

......... nur einen Tag nach den D-Day Feierlichkeiten in Frankreich, kann jedermann nach den Einlassungen von Herrn Poroschenko unschwer erkennen, wie "verstrahlt" dieser Präsident in Wirklichkeit ist. Vermutlich hat er sich Ungeschützt zu lange Zeit in Slavutysch (Tschernobyl) aufgehalten...............

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frubi 07.06.2014, 11:18
125.

Zitat von sysop
"Die Krim war, ist und bleibt immer ukrainisch": Der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei seiner Vereidigung den Anspruch seines Landes auf von Russland annektierte Halbinsel bekräftigt. Zugleich versprach er den Menschen in der Ostukraine aber mehr Souveränität.
Wunderbar. Provoziert den russischen Staat ruhig weiter. Ich verstehe wirklich nicht wieso man keinen Dialog findet. Der russische Staat möchte einfach nur das die Nato-Versprechungen von 1990 eingehalten werden und die direkten Grenzen zu Russland neutral bleiben.

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commentsWelcome 07.06.2014, 11:18
126.

Natuerlich ist die Krim ukrainisches Staatsgebiet und wird dies auch bleiben. Deutschhland marschiert ja auch nicht in Schlesien ein mit der historischen Tatsache als Grund, dass dies urdeutsches Land war.
Die prorussischen Kommentatoren hier outen sich mal wieder als Ewiggestrige und Denker mit imperialien und teils faschistoiden Tendenzen. Von Panzer- und Bombenterror kann keine Rede sein, BITTE LASSEN SIE die Lügen und Pripaganda sein!

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Inselbewohner 07.06.2014, 11:20
127. Genug ist genug

Zitat von ka117
Warum hat sich dann Russland 1994 verträglich verpflichtet die Grenzen der Ukraine (mit der Krim!) zu achten? Ist es in Russland üblich ein Auto zu verkaufen, den Vertrag zu unterzeichnen und nach kurzer Zeit das Auto einfach "heim" zu holen?
Sie wollen es einfach nicht verstehen oder? Russland hatte gar keine andere Wahl als die Krim wieder Heim zu holen um zu verhindern, dass die Nato ihre Griffel dazwischen hat. Jeder halbwegs gebildeter Stratege wird ihnen genau das selbe sagen. Gibt es Mord und Todschlag auf der Krim? Marodierende Banden? Irgendwelche Anschläge? Ich weis, darüber sind sie richtig sauer, die blöden Krimbewohner wollen partout nicht von Kiew regiert werden.
Der ganze Zinnober den der Westen veranstaltet ist eben aus diesem Grund entstanden, sie haben Putin sträflich unterschätzt.
Gruß HP

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schnuffschnuff 07.06.2014, 11:20
128. Trunkenbold Jelzin

Zitat von ka117
Warum hat sich dann Russland 1994 verträglich verpflichtet die Grenzen der Ukraine (mit der Krim!) zu achten?...
Weil der Unterzeichner gerade mal wieder besoffen war?

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fuenfringe 07.06.2014, 11:20
129. Einsatz

Zitat von Pol Emiker
Weil ein Land welches gegen Separatisten vorgeht, die Menschen entführen und ermorden, gleichzeitig den Willen ausdrückt irgendwann der EU beizutreten, gehen sie davon aus, dass auch in der EU bald Panzer rollen werden?
prügelnder Polizei- und Armeeeinheiten in der EU gab es bereits, z.B. anläßlich von Protesten gegen G8-Gipfel. Das sollten Sie nicht vergessen.

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