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Vereidigung des neuen Präsidenten: Poroschenko sichert Ostukraine mehr Rechte zu
AFP

"Die Krim war, ist und bleibt immer ukrainisch": Der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei seiner Vereidigung den Anspruch seines Landes auf von Russland annektierte Halbinsel bekräftigt. Zugleich versprach er den Menschen in der Ostukraine aber mehr Souveränität.

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P.Ohlmann 07.06.2014, 13:15
370.

Zitat von widder58
Aus welchem Grunde sollte Putins Ruf zerstört sein? Bei wem?
Putin interessiert sich schon länger nicht mehr um seinen Ruf im Westen, allerdings hat er in den letzten Monaten etwas erreicht was kein russischer Herrscher vor ihm geschafft hat: die vorher für Russland vorhandene Sympathie des 'Brudervolkes' Ukraine nachhaltig zu verspielen. Natürlich war Galizien immer anti-russisch, aber jetzt sind sogar Kiew und östliche Teil der Ukraine sehr feindselig gegenüber Russland und Russen eingestellt.

Die Demütigung, dass die eigenen ukrainischen Soldaten auf der Krim von ihren ehemaligen Waffenbrüdern derart verraten wurden, sitzt tief.

Die russischen Kollegen meiner ukrainischen Freunde haben ihnen gesagt, dass sie sich für das Vorgehen Russlands auf der Krim wirklich schämen (nicht desto trotz sehen sie die Krim als russisches Stammland an).

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MephistoX 07.06.2014, 13:15
371. Na ja, ...

Zitat von t.h.wolff
Sie würden vermutlich einen Putsch nicht einmal dann erkennen, wenn man ihnen mit Hilfe von NPD-Sturmtruppen Friedrich Merz als Kanzler in den Reichstag setzen würde.
... dann halten Sie sich doch mal "analog" vor Augen, wie z.B. in einer geplanten Nacht-und-Nebel-Aktion auf höchst antidemokratische Art und Weise das Regionalparlament der Krim "umgekrempelt" wurde, um der Annexion der Krim den Weg zu bereiten ...

Die (pro-)russisch forcierte Hievung Aksjonows ins Ministerpräsidentenamt der Krim folgte jedenfalls KEINEN demokratischen Grundsätzen.

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claudiosoriano 07.06.2014, 13:15
372. Er

Zitat von ichbininrente
großen Vorteil k a n n die Präsidentschaft von Herrn Poroschenko haben. Seine Milliarden werden dringend für die sozialen Belange für die Menschen in der Ukraine gebraucht.
wird aber nach dem Motto handeln, wachset und mehret Euch! Die Kuh Ukraine wird geschlachtet, und verteilt an EU-Oligarche-US Konzerne, und die Schlachtabfälle bekommt das Ukrainische Volk!

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lampenschirm73 07.06.2014, 13:17
373.

Zitat von bammy
Quatsch. Die Einwohner meines Straßenzuges können auch nicht einfach entscheiden, das der nun zu Polen gehört. Kann ja nicht jeder machen was er will. Es gibt nun mal Spielregeln und Gesetze. Sonst funktioniert das Zusammenleben nicht. Zumal der Grund und Boden auch Jemand gehört. Da müssen erst mal rechtlich einige Hürden überbrückt werden und die aktuelle Regierung muß ihr Ok geben. Und in der Urkaine sieht es so aus, das die komplette Ukraine dazu hätte abstimmen müssen.
Unsinn.
Nach Ihrer Haltung hätte es in der Geschichte niemals irgendwelche Revolutionen oder sonstwas illegales (aber richtiges) gegeben, da das ja alles gegen nationale Gesetze verstoßen würde.
Da würden wir alle noch als Leibeigene in absolutistischen Monarchien leben.

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btc76 07.06.2014, 13:18
374. immer einmal mehr wie Du

Zitat von ka117
Verkauft, geschenkt, annerkant egal: Russland hat (wie in einem Kaufvertrag) sich einverstanden erklärt, dass die Krim der Ukraine gehört. Nicht, wenn man sich verpflichtet hat, sie nicht zurück zu fordern.
immer diese kindliche aufrechnen, die sind jetzt Böse und haben einen Vertrag gebrochen und... googln Sie doch einfach mal wie viele Verträge von wem in den letzten Jahrzenten gebrochen worden oder neu ausgelegt plötzlich etwas ganz anderes aussagt.

Hier geht es doch um etwas ganz anderes. Die Menschen in der Ukraine haben immernoch einen Oligarchen vor der Nase sitzen. Die Wahl in Kiew entsprach nicht im Ansatz westlichen Wertvorstellungen. Im Osten der Ukraine werden Zivilisten getötet. Und das ist für viele Deutsche , als auch für die Meisten Parteien im Bundestag offensichtlich ok. Wer dann noch von Wertegemeinschaft spricht ist einfach verlogen. Die Werte sind den einen doch genauso egal wie den anderen. Und da wüsste ich jetzt nicht was man einem Machtpolitiker Vorwerfen soll, der mit dem Willen der Einheimischen eine Sezzion vornimmt und sich eine Halbinsel einverleibt ?! Wie pseudo moralisch kann man eigentlich sein. "Aber was rege ich mich auf...Sie sprechen über Vertragsklauseln wärend Menschen sterben..sagt irgendwie alles"

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james-100 07.06.2014, 13:19
375.

Zitat von prof_kai
Lieber EU als Putins Faschistische Terrorregime. Das haben jetzt auch die Ukrainer verstanden. Sehr gut!
Mal schauen, ob das die Ukrainer auch in 5 Jahren noch richtig
verstanden haben. Besser wirds der Normalbevölkerung defenitiv nicht
gehen.

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sagichned 07.06.2014, 13:19
376.

Poroschenko will die Krim zurück

Ach Poroschenko... mit der Krim ist es wie mit der Ex-Freundin. Wenn sie es will, dann bekommt man sie auch nicht wieder zurück.

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ludmilla672 07.06.2014, 13:19
377. Appeasement

Ein Politclown und typischer Oligarch, der weder von Diplomatie, noch von Politik und am wenigsten vom Arbeiten etwas versteht.
Völlig überfordert mit seiner Aufgabe und jetzt verspricht er heute dies und morgen das. Appeasement in alle Richtungen; für den Osten "mehr Frieden", aber gleichzeitig mehr Krieg aus Kiew. Sofortiger EU-Beitritt, Anspruch auf die nicht zur Ukraine gehörige Krim und bald wird er sich auch aus der Staatskasse bedienen müssen, weil Putin seine Schokofabrik in der RF schliessen lassen wird.
Es gibt halt bei den Russen nicht "den 5er und das Weggli", wie man uns zu sagen pflegt.
Das ist der weltweit erste gewählte Staatspräsident, der schon am Tage seiner Amtseinsetzung alles verspielt.

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kone 07.06.2014, 13:19
378. Poroschenko ...

Zitat von sysop
"Die Krim war, ist und bleibt immer ukrainisch": Der neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei seiner Vereidigung den Anspruch seines Landes auf von Russland annektierte Halbinsel bekräftigt. Zugleich versprach er den Menschen in der Ostukraine aber mehr Souveränität.
... ist sicher eine Marionette des Westens. Die EU und die USA sind nun eifrig bemüht, die Ernte (Ukraine möglichst MIT dem besser entwickelten Osten) einzufahren. Die Ukrainer haben das - aus ihrer Sicht - vermeintlich keinere Übel gewählt. Ich halte es für ungeschickt, wenn nicht fahrlässig, Russland immer weiter mit einer Machtpolitik zu provozieren, die auf die legitimen Sicherheitsinteressen Moskaus keine Rücksicht nimmt.
Dabei sind die Interessen der USA und die der EU (insbesondere auch Deutschlands) in Bezug auf Russland keineswegs deckungsgleich. Das aber wird offiziell unterschlagen.

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Verändert 07.06.2014, 13:20
379. Freihandelsabkommen

Zitat von freiwilligfriedlich
Soso, Herr Poroschenko möchte in die EU. Ob er weiss, das die EU grade ein Freihandelsabkommen mit den USA aushandelt? Ich meine da gehts um Gentechnisch veränderte Nahrung usw. (z. B. Mais). Die Ukraine als "Kornkammer" Europas (z. B. drittgrößter Maisexporteur der Welt) bietet hervorragende Bedingungen von Großinvestoren ausgebeutet zu werden. Natürlich nachdem IWF und EZB-Kredite "gewährt" haben und das Geschreie nach "Reformen" losgeht (also Privatisierung). Ach ja...ist die Ukraine erstmal in der EU wird sie wohl auch amerikanisches Gas kaufen müssen...natürlich gerne auf Kredit...sonst wird sie am Ende noch von den Unternehmen verklagt - von wegen "entgangene Gewinne" uns so... Es ist nur allzu offensichtlich was da grad passiert.
Vielleicht sollten Sie sich damit mal beschäftigen, offenbar haben Sie so gar keine Ahnung: Der Genmais-Anbau hat mit dem Freihandelsabkommen nichts zu tun, da hat Deutschland nicht für ein EU-weites Anbauverbot gestimmt (das ist also nicht auf den Mist der EU gewachsen). Und das Freihandelsabkommen sieht auch keinen Anspruch auf entgangenen Gewinn vor, wenn nichts abgenommen wird. Es sollen lediglich die Handelsschranken fallen, was gut sein kann (in manchen Bereichen sind die Regeln in den USA strenger und damit verbraucherfreundlicher) aber wahrscheinlich nicht gut werden wird. Und die Ukraine wird vermutlich auch auf absehbare Zeit kein Gas aus den USA kaufen- weil es nicht in die Ukraine exportiert werden könnt.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass schiere Unkenntnis dazu führt, dass sich die Leute im Lager der Putinversteher wiederfinden.

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