Forum: Politik
Vereinigte Staaten: US-Präsident soll mehrfach Nato-Austritt erwogen haben
REUTERS

Er vermöge den "Sinn" nicht zu erkennen: Donald Trump soll laut "New York Times" mehrmals mit den Rückzug aus der Nato geliebäugelt haben. Nur sein Team konnte ihn angeblich davon abhalten.

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monika.wolna 16.01.2019, 15:38
160.

Zitat von bambini
der amerikanische Präsident ist ein Bauträger. Egoman, verlogen und dümmlich. Er wäre auch ein guter Autoverkäufer. Ein Volk, das so einen Vertreter wählt ist kurz vor dem Bankrott. Der zweite Weltkrieg hat einiges auf den Weg gebracht. Das so ein Mensch das nicht begreift ist verständlich, jedoch nicht akzeptabel. Amis, wählt einen Präsident der einen IQ über einem Eimer Wasser besitzt.
Woher soll der den kommen ? In Amerika leben 27 % Analphabeten ! Zum Vergleich In Rußland gerade mal 3%!

- - - - - - Tja... https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_nach_Alphabetisierungsrate, MfG Redaktion Forum

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yvowald@freenet.de 16.01.2019, 17:17
161. Putin wird immer wieder als Südenbock bezeichnet

Zitat von syracusa
Nun, Putin macht aus seinen territorialen Zielen kein Geheimnis. Er will die Wiederherstellung der Sowjetunion, und dazu lässt er Militärmanöver mit dem offen kommunizierten Planziel durchführen, die die Wiedereroberung des Baltikums einüben. Und über seinem Krieg gegen die Ukraine müssen wir da gar nicht erst reden. Das Baltikum gehört, wie Ihnen vielleicht unbekannt ist, zu Europa. Es wird durch Putin militärisch bedroht. Die Bevölkerungszusammensetzung im Baltikum ist der in der Ostukraine ziemlich ähnlich, so dass alle putinistischen Argumente für seinen dortigen Krieg exakt gleich auch auf das Baltikum anwendbar sind. Saudi Arabien und Iran sind weit weg, und beide sind derzeit nicht in der Lage, Europa militärisch zu bedrohen. Russland aber ist nicht nur in der Lage, sondern es tut das auch.
Nach der Auflösung des Warschauer Paktes, also des osteuropäischen Militärbündnisses, gab es durchaus ernsthafte Bestrebungen der Russischen Föderation, assoziiertes NATO-Mitglied zu werden oder mittelfristig vollwertiger NATO-Partner.
Die US-Regierungen, und dort die Pentagon-Spitzen, verhielten sich erkennbar zurückhaltend. Dahinter steckte der Militärisch-industrielle Komplex (wie General und US-Präsident Eisenhower formulierte), der eine echte militärische Abrüstung der US-Streitkräfte fürchtete wie einstmals der Teufel das Weihwasser. Wäre die Russische Föderation tatsächlich NATO-Mitglied geworden, wäre das letzte simulierte Feindbild der NATO zerstört werden. Was nicht sein darf, das nicht sein kann. So wird immer wieder alle Schuld am Scheitern der Konföderation zwischen dem Westen und der Russischen Föderation auf den russischen Präsidenten Putin abgeladen. Das ist nicht gerecht und entspricht eben auch nicht der historischen Wahrheit, die heute noch nicht öffentlich bekanntgemacht wird, aber irgendwann ans Licht kommt, wenn die Staatsarchive geöffnet worden sind.

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etlamu 16.01.2019, 17:53
162.

Zitat von Trollflüsterer
Die alten, komischerweise nur hier im Forum zu lesenden Märchen vom Putsch. Mit der Meinung sind unter Historikern, Staatsrechtler und Journalisten aber komplett alleine. Bis auf einen AFD Juristen natürlich.
Ein normaler Regierungswechsel war es aber auch nicht. Es gab sogar schon ein mit 3 EU-Außenminister verhandelten Vertrag um die Forderungen der ECHTEN Demonstranten zu erfüllen. Hier war das Hauptziel mehr Demokratie und weniger Oligarchen. Dann wurden von der unbekannten Truppe sowohl Demonstranten als auch Sicherheitspersonal erschossen. Das Ergebnis war dann wieder ein Oligarch als Staatsführer.


Die mit Regimewechsel erfahrende USA waren auch in der Ukraine. Stichwort Frau Nuhland mit ihren Spruch über die sich störend einmischende EU, Herr Biden mit Sohn, Blackwater Nachfolger und 5 Milliarden Dollar. Alles auf die Russen zu schieben ist ganz einfach zu Billig.

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etlamu 16.01.2019, 18:04
163.

Zitat von g_bec
Der Sinn der NATO für D besteht zumindest darin, dass man Geld spart, selbst bei Erreichen des 2%-Ziels. Kollektive Verteidigung ist immer günstiger als alleinige. Oder glauben Sie ernsthaft, dass die Bundeswehr, sollte sie alleine für unsere Verteidigung und EU- sowie UN-Missionen zuständig sein, kleiner und günstiger würde? Warum wohl sind die Amis so sauer, die Hauptlast des NATO-Bündnisses zu tragen? Weil alle anderen Verteidigung nach Kassenlage machen. Alle Beiträge der USA, auf die sich die anderen NATO-Länder so gerne abstützen, müssten durch die Europäer erbracht werden. Das wird mit Sicherheit alles, aber nicht günstiger.
Wenn die NATO im Bündnisgebiet bleiben würde, wäre es ja gut. Aber jetzt ist sie in sehr vielen nicht NATO-Ländern meist auch ohne UN-Auftrag. Da die Bundeswehr diesen Unsinn mit machen muss, ist sie nicht mehr in der Lage, ihre eigentliche Aufgabe, Deutschland zu verteidigen.

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Neandiausdemtal 16.01.2019, 18:16
164. Zu Ihrem letzten Satz

Zitat von Promethium
Wenn es in Europa eine größere militärische Auseinandersetzung gibt, werden die USA automatisch mit hinein gezogen. Die zwei Weltkriege belegen das. Und beide Male verloren viele US-Amerikanern ihr Leben. Die Aufgabe der NATO ist eine erneute größere militärische Auseinandersetzung von vorne herein zu verhindern. Davon profitieren alle und auch die USA. Deswegen ist die NATO ja so attraktiv. Die NATO war von Anfang an eine gute Idee und ist immer besser geworden. Und angesichts der Bedrohung durch die hybride Kriegsführung ist die NATO heute wichtiger denn je. Einzelne Staaten können sich gegen so etwas gar nicht mehr wehren. Informationsaustausch und Zusammenarbeit sind die Schlüsselelemente. Und dafür braucht man eine Plattform. Und genau die bietet die NATO. Sehen Sie sich doch mal in der Welt um! Wer hat denn sonst noch irgendwas vergleichbares?
Das ist ja das Problem. Die NATO ist ein imperiales Machtinstrument, dass es dem westlichen Kapital ermöglicht, sich auszubreiten. Und in Länden wie Rußland oder China klappt das nicht, weil die dort ihren eigenen Kapitalismus haben und weil sie sich wehren können, weil sie Atomwaffen haben. Mehr steckt da nicht hinter.

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altais 16.01.2019, 20:20
165.

Zitat von Trollflüsterer
Fragen sie mal die Bürger in der Ukraine zu der angeblich nicht vorhandenen Bedrohung durch Russland. Da war vorher Frieden, Jetzt massiv Krieg mit vielen Toten. Und was glauben sie hätte die Obama USA samt NATO getan, wenn Deutschland so angegriffen worden wäre wie die Ukraine jetzt?! Die NATO hätte uns massiv geschützt.
Wieso sollte ich die Ukraine fragen? Der Forist, dem ich geantwortet habe, bezog sich ausdrücklich auf die Bundeswehr. Und was geht mich die Ukraine an? Die Ukraine war, ist doch fast russich. Die Sprachen unterscheiden sich minimal, die Kultur etc ebenso. Daraus eine Bedrohung für Deutschland zu konstruieren ist doch etwas gewagt.
Krieg in Europa ist nicht zu gewinnen. Von keiner Seite. Und wenn ich mir die Ergebnisse der letzten Einsätze der USA so ansehe, weiß ich nicht, ob der "Schutz" mehr Schaden als Nutzen bringen würde.

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altais 16.01.2019, 20:23
166.

Zitat von lab61
Vergleichen Sie selbst: Russland: 2015: 4,9% des BIP 2016: 5,5% des BIP 2017: 4,3% des BIP https://de.statista.com/statistik/daten/studie/348372/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-russland/ USA: 2015: 3,3% des BIP 2016: 3,2% des BIP 2017: 3,1% des BIP https://de.statista.com/statistik/daten/studie/350494/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-den-usa/ Die 15 Länder mit den höchsten Militärausgaben gemessen am eigenen BIP: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150664/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-ausgewaehlter-laender/ Platz 1: Saudi-Arabien Platz 2: Russland Platz 3: USA Absolute Zahlen sagen kaum etwas aus.
Was für eine Milchmädchenrechnung.

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Neandiausdemtal 16.01.2019, 20:41
167. Aber hallo

Zitat von lab61
Vergleichen Sie selbst: Russland: 2015: 4,9% des BIP 2016: 5,5% des BIP 2017: 4,3% des BIP https://de.statista.com/statistik/daten/studie/348372/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-russland/ USA: 2015: 3,3% des BIP 2016: 3,2% des BIP 2017: 3,1% des BIP https://de.statista.com/statistik/daten/studie/350494/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-den-usa/ Die 15 Länder mit den höchsten Militärausgaben gemessen am eigenen BIP: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150664/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-ausgewaehlter-laender/ Platz 1: Saudi-Arabien Platz 2: Russland Platz 3: USA Absolute Zahlen sagen kaum etwas aus.
Und wenn sich Andorra ein Dutzend Karabiner und 'nen grünen Unimog kauft, dann führen die das Ranking an.

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Neandiausdemtal 16.01.2019, 21:12
168. Vergleich hinkt

Zitat von g_bec
Verteidigungspakt "Kerneuropa" mit Russland? Am Besten noch mit Beistandsgarantie? Und den Briten zeigen, wo der Hammer hängt? Nö, danke, das klingt zu sehr nach 1930ern.
Weder gibt es in Deutschland einen Hitler, noch in Rußland einen Stalin. Und das bleibt hoffentlich auch für immer so.

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Promethium 16.01.2019, 21:49
169.

Zitat von Bernd.Brincken
Die Frage kann man auch anders herum stellen, warum die NATO nicht Russland integriert hat, als sich die Chance bot.
Na, vielleicht kannten sie die Geschichte vom trojanischen Pferd?

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