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Vereinigte Staaten: US-Präsident soll mehrfach Nato-Austritt erwogen haben
REUTERS

Er vermöge den "Sinn" nicht zu erkennen: Donald Trump soll laut "New York Times" mehrmals mit den Rückzug aus der Nato geliebäugelt haben. Nur sein Team konnte ihn angeblich davon abhalten.

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Corona17 15.01.2019, 20:18
60. Gut für Trump

Vielleicht war es ganz klug von Mr. Trump den NATO-Austritt noch nicht zu beschließen. Es wäre DAS ultimative Indiz dafür, dass er tatsächlich Putins Handpuppe ist. Dass er bisher nicht den Austritt beschlossen hat, ist selbstverständlich kein Beleg dafür, dass er nicht Putins Gefolgsmann ist.

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mina2010 15.01.2019, 20:21
61. Ach ja, da sitzen wir ja wirklich zwischen den Stühlen ...

Da haben wir Putin ... unberechenbar und machtbesessen.
Trump ... eigentlich ähnlich, dabei noch leicht debil.
China ... fast vergessen, wird im Hintergrund Weltmacht.
Zum Glück haben wir Europa .... die Wiege der westlichen Zivilisation,
vertreten durch die EU.
Ich bin wirklich beruhigt, dass wir uns um den Kinderwagen-Rolltreppen-Erlass kümmern, Nichtraucherzonen oder die fetten Alimentationen der EU-Abgenordneten.
Nur haben wir vielleicht vergessen .... was macht die restliche Welt mit uns?
Szenario:
Der Sultan (Erdogan) verramscht seine "Meinung" meistbietend an Putin. Ein Natostaat, der Waffensysteme vom "Feind" bezieht sollte der Nato höchst susspeckt sein .. ist er aber nicht.
Oh, da hätte der Rest von Europa wohl einen Stachel in der rechten Flanke. Kann ja nichts passieren, wir haben ja die Bundeswehr und höchst verlässliche Partner im Balkan.
Trumps "America First" kann ich nur befürworten, bitte macht dann aber auch einen Zaun drum.
1989 dachte ich diese Welt kommt zur Vernunft ... war wohl nichts.

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Nubari 15.01.2019, 20:22
62. Staatsfeind an der Spitze

Immer klarer ist, dass Donald Trump, wissentlich oder unwissentlich, das Geschäft Russlands besorgt. Von wegen "America first"! Das Problem ist, dass keinerlei Handbücher oder Präzedenzfälle existieren, wie mit einem Verräter an der Spitze des Staates verfahren werden kann.

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AxelSchudak 15.01.2019, 20:30
63.

Zitat von etlamu
Die Argumente mit der Ukraine/Krim zählen nicht, da Russland dort Menschen schützen musste.
Und sie mussten die Armee schicken, um diejenigen zu suchen, die des Schutzes bedurften.

Troll...

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AxelSchudak 15.01.2019, 20:34
64.

Zitat von rainbow-warrior999
Ja bitte ! Der einzige Satz, den ich von Trump wirklich gut fand war sinngemäß: "Die NATO ist obsolet" .
Wenn Sie etwas gut finden, was von Trump kommt, sollten sie dringend überlegen, ob Sie sich in diesem Punkt nicht irren...

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etlamu 15.01.2019, 20:34
65.

Zitat von blsthko
Wäre dann damit bestätigt, dass Trump für Russland arbeitet?
Nein, der Unternehmer hat eine Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht. Die USA ist stark genug um sich selbst zu verteidigen und braucht daher keine NATO, die für die USA sehr teuer ist. Die Gefahr, dass Russland plötzlich die EU angreift ist auch unwahrscheinlich, da dies keine Vorteile für die Russen bringt.

Eine wirtschaftliche Zusammenarbeit der EU und Russland bringt BEIDEN viel mehr als ein zerstörtes Europa. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit hat Putin schon 2001 in eine Rede auf Deutsch im Bundestag auch schon vorgeschlagen.

Es kann sogar sein, das Trump und Putin darüber geredet haben und Putin die Bedenken der USA wegen des sehr großen Wirtschaftsraum ausgeräumt hat.

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domino3116 15.01.2019, 20:34
66. Frage: Wäre das Verhältnis von Russland zu Westeuropa besser,...

...wenn sich die NATO gleichzeitig mit dem Warschauer Pakt aufgelöst hätte?

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vetris_molaud 15.01.2019, 20:34
67.

Trump war und ist für Putin ein wahres Gottesgeschenk. Bei einerPräsidentin Clinton hätte er nichts zu lachen gehabt, doch der leicht manipulierbare Trump stellt für Putin keinerlei Probleme dar. Jeder, der Trump hilft oder ihn anderweitig unterstützt (Troll-Armee), wird von Trump automatisch als sein bester Freund gesehen.
Nach dem Ende der Sowjetunion hofften Regierung und Bevölkerung, mit der Demokratisierung würden sich Wohlstand und Stabilität quasi automatisch einstellen. Doch Korruption, Misswirtschaft und alte Seilschaften plus marode Infrastruktur bremsten Russland effektiv aus. Wladimir Putin ist somit Russlands fleischgewordener Plan B: wenn es mit Wirtschaftswachstum und Wohlstand nicht klappt, wird eben zur altbewährten Droge Nationalismus gegriffen. Mit expansiver Außenpolitik, willkürlicher Unterstützung des syrischen Diktators, der Ukraine-Invasion und Neuaufnahme des kalten Kriegs soll an die Stärke und Status der alten UDSSR assoziativ angeknüpft werden. Putin und seine Oligarchen müssen, um an der Macht zu bleiben, außenpolitisch am großem Rad drehen. Solange die Russen in nationaler Euphorie und Großmachtträumen schwelgen, machen sie keine Revolution. Eine Auflösung der NATO würde freie Bahn bedeuten und wäre eine aufwändige Art des Selbstmords.

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Wmeinberg 15.01.2019, 20:34
68. Absolut korrekt!

Zitat von Presto
hat sicher Lust demnächst russisch als erste Fremdsprache zu lernen. Nur weil bei uns die Annektion von Staaten nicht mehr "en vouge" ist, gilt das nicht für andere Machtbereiche. Die Chinesen und Russen haben da ganz andere Vorstellungen. In seiner jetzigen Form kann Europa seinen eigenen Fortbestand ohne die NATO gegen diese Kräfte nicht mal im Ansatz garantieren. Bündnissysteme wie die NATO halten die Welt dauerhaft davon ab noch tiefer in Konflikte zu stürzen. Die letzten 70 Jahre Frieden in Mitteleuropa haben aber scheinbar nur die Auswirkung gehabt, dass die Menschen das schrittweise vergessen. Was passiert wenn ein diplomatisches Gleichgewicht durch sinnloses Gepolter aus den Fugen geworfen wird hat uns der erste Weltkrieg bereits serviert. Wer aus Friedensgründen glaubt auf die NATO zu verzichten drückt eventuell selbst den Startknopf für den nächsten Atomkrieg. Ich weiß das viele Idealisten keine Freunde dieser Realisierung sind.. aber nur die gegenseitig versicherter Zerstörung des anderen Machtblocks hat im Kalten Krieg des Überleben der Welt gesichert und dieser beginnt nicht von Neuen - er läuft schon längst.
...einer der (bedauerlicherweise) wenigen realistischen und weitsichtigen Kommentare unter diesem Artikel.
Dabei fallen mir nicht einmal die Trollkommentare besonders auf, denn die gibt es neuerdings immer mehr. Nein es sind die geäußerten Meinungen von Kommentatoren, die ich sonst nicht in diese Trollfabriken einordnen würde. Dass hier so geschichtsvergessen und realitätsverdrängend eine Auflösung der Nato und eine darauf folgende Aufrüstung eines sich immer mehr uneins werdenden Europas gefordert wird, ist befremdlich.

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AxelSchudak 15.01.2019, 20:35
69.

Zitat von crewmitglied27
Da würde die allzu verkrustete Nachkriegsordnung doch mal gründlich aufgemischt.
Richtig. 70 Jahre Friede werden so langsam langweilig...

Oder warum sonst sollte da etwas aufgemischt werden?

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