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Vereinte Nationen: US-Regierung zieht sich aus Uno-Menschenrechtsrat zurück
REUTERS

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump tritt aus dem Uno-Menschenrechtsrat aus. Das gab die amerikanische Uno-Botschafterin Nikki Haley bekannt.

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Xiang3025 19.06.2018, 23:25
1. Besser austreten...

... als demnächst rausgeworfen zu werden. Generell scheint es ja vielerorts voll im Trend zu liegen, die Menschenrechte mit Füßen zu treten. Von Eltern getrennte Kinder als Druckmittel gegen Flüchtlinge - passt ins Bild.

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lima12666 19.06.2018, 23:42
2. Nun ja

damit hat Trump ja wohl die letzte Chance verspielt, den Friedens-Nobelpreis verliehen zu bekommen. Nachdem aus geschäftlichen Gründen in den USA Menschen ja schon massenhaft mit Feuerwaffen getötet werden, bestimmt jetzt Trump ganz allein, was Menschen-rechte sind.
Morgens wenn er aufsteht, schaut er auf seine Verdauung und je nach Zustand twittert er seinen Anhängern seine Meinung zu den Menschrechten. Einfach nicht mehr hinfahren. Nicht mehr hinhören, den Kerl ignorieren.

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aurichter 19.06.2018, 23:42
3. Bitte bitte

Frau Oberarrogant Haley geben Sie der Menschheit auch bekannt, dass die Vereinigten Staaten von Trumpistan auch aus dem Sicherheitsrat zurücktreten. Es läuft im Menschenrechtsrat eben nicht immer nach dem Willen seiner Hoheit Donald Duck, sondern es sind auch Mal nicht genehme Meinungen im Umlauf. So soll es doch auch sein oder sehen Sie das anders? Ja genau, es sollte eine ständige Vertretung aus Mitgliedern, die handverlesen jede Meinung der USA abnicken sein. Nur so kann und soll es nach eurer Meinung derzeit funktionieren. Alle Welt zeigt mit dem Finger Richtung Putin und Erdogan, aber die Zustände in den USA spotten eigentlich jeder Beschreibung. Ziehen Sie sich doch komplett aus der UN zurück, es würde vermutlich ohne ihr Veto ebenfalls funktionieren, U.U. sogar besser und ruhiger. Die ersparten Gelder lassen Sie dann den Unternehmen als Steuerbonus zukommen, da diese doch so arg Leiden müssen. Denken Sie darüber nach, es lohnt sich, zumindest für alle anderen Länder.

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wyschnewski 19.06.2018, 23:47
4. Der Engel des Todes

Nikki Haley ist eine Person, vor der man Angst haben sollte, die der Weltengemeinschaft droht, wenn man nicht für USA votiert, also gegen das Völkerrecht. Nun verabschiedet sich die USA vom Völkerrecht. Es ist der Beweis, wie undemokratisch die USA ist, und wie sehr sie für ihre eigenen Machtansprüche den Frieden auf Erden verhindern wollen.

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aggelbagg 19.06.2018, 23:53
5.

Anscheinend hat Trump nur 2 Ziele: Alles rückgängig zu machen, was Obama bewirkt hat, egal was es ist, und zweitens: die absolute Isolation der USA. Es ist mir unbegreiflich, dass die der Wirtschaft doch sehr verbundenen Republikaner ihn nicht doch mal abservieren. Es wird lange dauern, die Schäden zu reparieren, die dieser egomanische Schwachkopf in der Welt anrichtet.
Für den Rest der Welt gilt es, noch 2 Jahre durchzuhalten in der Hoffnung, dass bei den Amerikanern was im Hirn anklopft, und dann mit einem anderen Präsidenten die Scherben aufzusammeln. Während dieser Mistkerl in seinem Reichtum sitzt und bis zu seinem letzten Tag schwadronieren wird, dass er der beste Präsident seit dem Urknall war. Während die kleinen Leute die Folgen ausbaden....
Unerträglich.

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Epsola 19.06.2018, 23:54
6.

Der Menschenrechtsrat ist ein schlechter Verteidiger der Menschenrechte? Ok, dann macht es besser in eurem Land und setzt die Leute fest und stellt diese vor Gericht, die dafür verantwortlich sind, dass aktuell Kinder getrennt von ihren Eltern in Lagern konzentrieren werden. Wenn euch dafür die Menschenrechte nicht reichen versucht es mal mit der eigenen Verfassung: „all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.“

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hansriedl 19.06.2018, 23:59
7. Die Doppelmoral der USA

Washingtoner "Menschenrechtsbericht": Syriens Präsident Assad wird "Brutalität gegen das eigene Volk" vorgehalten. Beim Verbündeten Bahrain steht die Opposition am Pranger.
Nach dem Ende des sowjetischen »Reichs des Bösen« fühlten sich die USA in ihrer Sichtweise bestärkt und überzogen viele Weltregionen mit verheerenden militärischen und wirtschaftlichen Kriegen. Sie kosteten Millionen Opfer, insbesondere unter der Zivilbevölkerung. Im Inneren der USA war diese Entwicklung begleitet vom Abbau der Demokratie und der Menschenrechte, bis hin zur staatlich verordneten Folter von Gefangenen. Es ist der Gipfel an Zynismus, wenn das US-Außenministerium in einem umfangreichen Bericht alljährlich Menschenrechtsverstöße in über 190 anderen Staaten beurteilt.
Der Regierung in Teheran wird vorgeworfen, daß sie »den regionalen und den Frieden der ganzen Welt bedroht« – obwohl das faktisch Israel und die USA ständig tun. Zugleich wird der Iran wegen der »Niederschlagung der Zivilgesellschaft« verurteilt.

Die FAZ machte sich derweil lustig darüber, daß ausgerechnet Vertreter aus Kirgistan, Malaysia, Nikaragua oder Kuba, aus Saudi-Arabien, Nordkorea oder der Türkei auf der UN-Tagung unbequeme Fragen stellen: »Vieles am Genfer Menschenrechtsrat bringt westliche Diplomaten zum Verzweifeln. Anstatt akute Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen, halten hier die Schurken ihre schützenden Hände übereinander.«

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gerhard38 20.06.2018, 00:04
8. Menschenrechte???

Diese Vokabel fehlt in DJTs Verständnis offensichtlich vollkommen. Wie würde er sich sonst auch so wohl fühlen im Umgang mit Despoten wie Duterte, Kim Jong-Un und Schlitzohren wie Netanyahu. Die USA verabschieden sich derzeit weltweit nicht nur vom Klimaschutz, dem geordneten Handel und dem respektvollen Umgang mit Alliierten und Freunden sondern jetzt auch von den Menschenrechten; aber an diesem letzteren Fall sind ja die US-Demokraten schuld die ja dem "genialen" Donald die Finanzen für die Mauer an der mexikanischen Grenze verwehren und damit für die unmenschlichen Maßnahmen der Familientrennungen ursächlich verantwortlich sind.

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Trust 20.06.2018, 00:21
9. Jetzt fehlt nur noch die UNO

Ich finde das ist eine gute Nachricht. Jetzt muss die USA nur noch aus der UNO austreten und man kann endlich wieder Resolutionen verabschieden, ohne ständig am VETO dieses Landes zu scheitern. Im Übrigen beweist Trump wieder einmal, wie gleichgültig ihm gewisse Rechte sind. Die Geschehnisse an der Grenze zu Mexiko unterstreichen diese These zusätzlich. (Übrigens, man gilt als Verschwörungstheoretiker, wenn man sagt, die USA würden nach Israels Pfeife tanzen. Und dann kommt diese Nachricht. Herrlich diese Politiker, die einem immer wieder Recht geben)

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