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Vereitelte Paketbomben-Anschläge: Jemen startet Großoffensive gegen al-Qaida

Der Jemen fahndet mit Hochdruck nach den mutmaßlichen Drahtziehern der vereitelten Paketbomben-Anschläge. In einer Großoffensive sucht das Militär nach zwei Top-Terroristen. Mit einem schnellen Erfolg will die Regierung in Sanaa wohl auch US-Aktionen im eigenen Land verhindern.

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Dirty Diana 02.11.2010, 14:23
1. a

Zitat von sysop
Der Jemen fahndet mit Hochdruck nach den mutmaßlichen Drahtziehern der vereitelten Paketbomben-Anschläge. In einer Großoffensive sucht das Militär nach zwei Top-Terroristen. Mit einem schnellen Erfolg will die Regierung in Sanaa wohl auch US-Aktionen im eigenen Land verhindern.
So ein Pech für den jemen, dass in den USA heute gewählt wird und Obama bzw. die Demokraten diese Wahl wohl verlieren werden.

Da wird es doch ein Fest für die amerikanische Regierung sein, ihr eigenes Ansehen durch einen kleinen, feinen Militärschlag gegen den Jemen zu verbessern.

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themistokles 02.11.2010, 14:47
2. Wag the Dog

Zitat von sysop
Der Jemen fahndet mit Hochdruck nach den mutmaßlichen Drahtziehern der vereitelten Paketbomben-Anschläge. In einer Großoffensive sucht das Militär nach zwei Top-Terroristen. Mit einem schnellen Erfolg will die Regierung in Sanaa wohl auch US-Aktionen im eigenen Land verhindern.
Komisch, das ausgerechnet heute ein wichtiges innenpolitisches Ereignis in den USA stattfindet. Ein Schelm...
Kennt jemand eigentlich noch Wag the Dog?

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Infared83 02.11.2010, 14:48
3. ...

Allein die Aussage, man habe die Großoffensive auch oder vor allem deswegen durchgeführt, um keine US-Sanktionen zu befürchten stimmt mich sehr nachdenklich und zeigt deutlich welches Image Amerika durch sein agressives Verhalten in den letzten Jahren aufgebaut hat.
Bedenklich...

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wika 02.11.2010, 14:48
4. „Mehr Geld für den Anti-Terror-Kampf“

Sehr schöne Zwischenüberschrift … und wie realisieren wie das in Zeiten knapper Kassen? Eindeutig durch eine …

„Terror Prevention Tax“ … Link

Denn der Bürger muss schließlich für seine Sicherheit zahlen. Man könnte diese Steuer auch als neuen Soli des Menschen begreifen, zur Bekämpfung der selbst gebauten Feinde. Oder war es für seine Entrechtung. Es ist so bedauerlich wie durchsichtig dieses abgekartete Spiel mit dem Terror. Kann SPON mal recherchieren wann Anwar al-Awlaki das letzte mal bei der US Regierung zu Besuch war, bzw. im Pentagon. Ist er nicht genauso ein Zögling des CIA wie auch Osama bin Laden? Warum rückt man derlei Zusammenhänge nicht mal ein wenig ins rechte Licht, dann wird klarer wo die tatsächlichen Terrorfürsten sitzen und wer ausschließliches Interesse am Terror hat. Wenn Terroristen und Terrorbekämpfer aus demselben Stall kommen, dann nennt man das im übrigen „Staatsterrorismus“.

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frankfurter_75 02.11.2010, 14:49
5. Obama...

Zitat von Dirty Diana
So ein Pech für den jemen, dass in den USA heute gewählt wird und Obama bzw. die Demokraten diese Wahl wohl verlieren werden. Da wird es doch ein Fest für die amerikanische Regierung sein, ihr eigenes Ansehen durch einen kleinen, feinen Militärschlag gegen den Jemen zu verbessern.
Eher gar kein Fest für die Regierung Obama. Denn in den Augen der Republikaner steht er jetzt sehr schwach da: erst war er "zu lasch" und hat nichts getan um die Anschläge im Vorfeld zu verhindern. Zweitens wird sogar ein Militärschlag so ausgelegt, dass er (zu spät) auf die Linie der Republikaner einschwenkt.

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Baracke Osama 02.11.2010, 14:54
6. --

Zitat von sysop
Der Jemen fahndet mit Hochdruck nach den mutmaßlichen Drahtziehern der vereitelten Paketbomben-Anschläge. In einer Großoffensive sucht das Militär nach zwei Top-Terroristen. Mit einem schnellen Erfolg will die Regierung in Sanaa wohl auch US-Aktionen im eigenen Land verhindern.
Welche Paketdienst hat nun die Pakete entdeckt. Anfangs hiess es es war UPS, bis jemand festgestellt hat, dass sie in Jemen keine Pakete fliegen. Dann wurde UPS auf FedEx abgeändert. Dann kam heraus, dass FedEx ebenfalls keine Pakete aus Jemen fliegt.

Alwaki ist ein CIA-Agent. Oder wie ist es zu erklären, dass er ins Pentagon eingeladen wurde, um "Gespräche" zu führen?

http://www.foxnews.com/projects/pdf/awlaki.pdf

Also hier wird mal wieder ein tolles Terrormärchen aufgetischt, um die Angstgefühle bei den Menschen aufrechtzuerhalten.

Es ist zum kotzen, dass die Menschen immer noch auf die Lügen einfallen und die Veratwortlichen nicht zu Rechenschaft ziehen.

http://qpress.de/2010/10/09/terror-erzwingungs-politik/

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Spiegeleii 02.11.2010, 15:11
7. In

Zitat von Infared83
Allein die Aussage, man habe die Großoffensive auch oder vor allem deswegen durchgeführt, um keine US-Sanktionen zu befürchten stimmt mich sehr nachdenklich und zeigt deutlich welches Image Amerika durch sein agressives Verhalten in den letzten Jahren aufgebaut hat. Bedenklich...
den letzten Jahren? Die haben zu ihrer Nationenbildung 20 Millionen Indianer abgeschlachtet.
Wer sich den USA nicht unterwirft hat Sanktionen aller Art zu befürchten, immer schon. Die sind eine Zumutung für die Weltgemeinschaft. Seit 300 Jahren.

Und da die islamisch geführten Länder nichts wissen wollen von Tittenfernsehen und Coca Cola sind die jetzt halt dran.

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schwarzer Schmetterling 02.11.2010, 15:22
8. Dafür dürfte es wohl zu spät sein

Zitat von sysop
Der Jemen fahndet mit Hochdruck nach den mutmaßlichen Drahtziehern der vereitelten Paketbomben-Anschläge. In einer Großoffensive sucht das Militär nach zwei Top-Terroristen. Mit einem schnellen Erfolg will die Regierung in Sanaa wohl auch US-Aktionen im eigenen Land verhindern.
liebe Jemeniten.
http://derstandard.at/1282273538553/...cher-Kreislauf
Ihr werdet ja schon bedrohnt! Drohenangriffe als Mittel staatlichen Mordes ohne Rechtsgrundlage sind wirklich nicht der Inahlt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Das die Amis das anders sehen steht auf einem anderen Blatt - die schiessen eh erst, ehe sie nach dem Ausweis fragen. Und nach den Überwachungsesetzen dort ist wohl die Freiheit schon länger abgeschafft.

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DerNachfrager 02.11.2010, 15:23
9. Bedenklich...

Zitat von Infared83
Allein die Aussage, man habe die Großoffensive auch oder vor allem deswegen durchgeführt, um keine US-Sanktionen zu befürchten stimmt mich sehr nachdenklich und zeigt deutlich welches Image Amerika durch sein agressives Verhalten in den letzten Jahren aufgebaut hat. Bedenklich...
Da hat doch neulich angeblich ein Vermieter seinen Mieter rausgeworfen weil der im Keller verbotenerweise scharfe Maschinenpistolen gelagert hatte...wirklich bedenklich, welches Image das Bundeskriminalamt durch sein aggressives Verhalten in den letzten Jahren aufgebaut hat.
Schauen Sie sich den Jemen mal an: Dort überbringt man Strafzettel am besten zusammengerollt im Lauf einer Kalaschnikow; die Invasionsdrohung hat dort ungefähr das politische Gewicht wie für uns die Androhung einer Verwarnung der UNO-Menschenrechtskommission.

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