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Verfassungsgerichtsurteil: Union gibt Widerstand gegen Homo-Ehe auf
DPA

In der Union bahnt sich ein Kurswechsel an. Laut Fraktionsgeschäftsführer Grosse-Brömmer ist die Bundestagsfraktion jetzt doch bereit, eingetragene Lebenspartnerschaften mit der Ehe gleichzustellen. Die FDP-Justizministerin hat schon einen fertigen Gesetzentwurf in der Schublade.

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enni3 23.02.2013, 11:33
90.

Zitat von maliperica
Es geht nicht um die Rechte, auch nicht um die Begriffe, es geht um eine wesentliche Unterschied. Die Ehe ist per Definition die Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann. Dahinten steht viel mehr, seht eine Besonderheit die eine homosexuelle Lebensgemeinschaft nie erfüllen kann.
Auf welcher Basis fußt Ihre Definition.

Die Natur sieht als optimale Beziehung für den Menschen eine Partnerschaft von etwa 7 Jahren vor. Das sprichwörtliche "Verflixte Siebte Jahr" hat tatsächlich eine Bewandtnis. Die Natur sieht auch vor, dass etwa 5-10% der Individuen homosexuell sind.

Die Natur sieht aber keine lebenslange Ehe mit religiöser Bestrafung bei Nichtbefolgung vor. Wider die Natur ist rein die Einstellung der Kirche bezüglich Partnerschaft.

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hanco 23.02.2013, 11:35
91. aha.

Zitat von maliperica
Die Kinder werden beschädigt wenn sie von der Mutter getrennt werden. Verlust der Mutter in bestimmtem Alter der Kinder ist für die beide unerwünscht. Es ist eine gesellschaftliche Forderung in der Relativierung der Beziehung. Dieser Trend der mit sich andere sozial-politische Aspekte trägt ist offensichtlich und hat etwas mit angestrebten Formen einer künftigen erwünschten Gesellschaft zu tun. Das Thema ist anspruchsvoll, würde viel Zeit abverlangen und auf dieser Stelle nur Hinweis, dass gerade auf dieser Stelle beginnt die Manipulation der natürlichen Beziehungen durch äußeren rationellen Anspruch und Einmischung der Politik in das intime Leben der beiden, Der Mutter und des Kindes.
Dann gehen Sie bitte gegen das Scheidungsrecht vor! Sorgen Sie dafür, dass kein Kind seine Eltern verlieren kann!

Und bedenken Sie bitte auch: Das Verhältnis zum Vater ist für ein Kind genauso wichtig! Das ist ein ebenso natürliches Verhältnis wie zwischen Mutter und Kind.

Aber es ist natürlich praktischer, wenn man sich die Rosinen herauspicken kann. Nur dumm, wenn Sie die weitreichenden Konsequenzen Ihrer Argumentation nicht hinterfragen.

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jorgos 23.02.2013, 11:37
92. Die Probleme hatte ja auch nur ein Teil:

Zitat von DrBolle
Tja, das waren wirklich schlimme Zeiten diese Fünfziger. Mit Geburtenraten, die doppelt so hoch lagen wie heute, rein "bio-deutschen" Schulklassen, einem ausgeglichenem Staatshaushalt und Vollbeschäftigung. Wie konnten diese armen Menschen nur leben ohne Kitas und Krippen, ohne Frauenquote in Vorständen, ohne demographischen "Wandel", ohne europäischen Stabilitätsmechanismus, ohne Großmoscheen, ohne Rütli-Schulen?
Den Männern ging es Gold - sie hatten die Macht. Diese bröckelt nun seit Jahrzehnten - zum Guten der Frauen. Und das passt so manchem arroganten Macho eben nicht - verständlich.

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ladyliberal 23.02.2013, 11:37
93.

Zitat von enni3
Wieso gleuben eigentlich Leute wie Sie, dass Ihr Recht eine "klassische" Ehe zu führen herabgesetzt wird, wenn man anderen Menschen mit alternativen Lebensmodellen eine Gleichstellung gewährt. Nur weil das Haus des Nachbars genauso groß ist, wird Ihres nicht kleiner. Sie versehen die Ehe zwischen Mann und Frau mit zwei Attributen, natürlich und traditionell. Homosexualität ist genauso natürlich wie Heterosexualität. Und Tradition kann niemals eine Begründung sein universelle Rechte einzuschränken. Übrigens schließe ich mich einem Vorredner an. Das Ehegattensplitting gehört abgeschafft. Keine Herdprämie mehr und all die anderen kleinen Vergünstigungen, dafür 500€ Kindergeld gut ist. Damit wird genau das gefördert, was Familie ausmacht, Kinder. Und da ist es mir egal, ob das Kind bei liebevolle heterosexuellen oder liebevollen homosexuellen Eltern aufwächst.
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können! Beschämend, dass diese Ansichten im 21. Jahrhundert nicht ohnehin sebstverständlich sind, sondern erst in oberster Instanz gerichtlich durchgedrückt werden müssen.

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lupo44 23.02.2013, 11:37
94. CDU= christlich-demokratisch..

man wischt sich die Augen mehrmals um auch dieses zu glauben.Kein Mensch hat was gegen diese Menschen die Schwul oder Lesbisch sind,aber man muß staunen wie die Mehrheit der Menschen vorgeführt wird.
Wir haben doch als Mehrheit andere Sorgen.
Strompreise,Wasserpreise,Altersarmut,Jugendkrimina lität,
Mietexplosion in den Städten,Integrationsprobleme,Sozialprobleme,Wohnnu ngsnotstand-Themen ohne Ende die Frau Merkel,Frau Leuthauser,Herr Rössler usw.gefälligst zu lösen haben für uns alle. Nur dazu sind diese Menschen von uns gewählt worden.Zur Zeit wird sich in Deutschland nur um die Minderheiten Gekümmert diesen Eindruck muß man einfach gewinnen.

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jean pierre aussant 23.02.2013, 11:38
95. Ethik

Die Legalisierung der Homo-Ehe ist ein frontaler Angriff gegen die Gesetze der Natur und gegen Gott.
Es ist ein Zivilisationsbruch ohnegleichen.
Und das ganze stammt aus einer selbst gebastelten Ethik „à la carte“, die eben keine Ethik ist, sondern eine mehr oder weniger unbewusste List, um keine Schuldgefühle zu haben.

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Wildes Herz 23.02.2013, 11:40
96.

Zitat von g-system
Ehe ist Bündnis, ein Zusammenleben von Mann und Frau. Ehe ist von Natur und Gott geschaffene Lebensgemeinschaft, die ein neues Leben schafft ! Wir alle sind Kinder von Mann und Frau. Wie alle haben Väter und Mütter. Nun stellt sich die Frage, welche Vorteile hat die Lebensgemeinschaft von Mann und Mann bzw. Frau/Frau für die Gesellschaft und die Menschheit im Ganzen ? Ich sehe keine ! Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften basieren sich nur auf sexuellen Egoismus. Motto lautet: "Alles für und und nichts von uns".
Woher wissen Sie denn, dass heterosexuelle Ehepaare a) immer Kinder zeugen (was ist mit den vielen kinderlosen Ehepaaren? Keine echten Ehen also?) und b) dies immer aus nicht-egoistischen Motiven tun?

Und was, wenn ein homosexuelles Paar durch künstliche Befruchtung oder durch Adoption ein Kind bekommt und Verantwortung für dieses übernimmt? Ist das dann auch noch immer "egoistisch" und "Alles für und und nichts von uns"? Genau dieser Fall hat die momentane Diskussion ja gerade angestoßen!

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antilobby 23.02.2013, 11:41
97.

Zitat von burgundy2
Und ob das Ehegattensplitting überhaupt noch eine Bedeutung haben sollte, ist auch eine Frage. Ob hetero- oder homosexuell. Wichtiger und gerechter wäre es, Kinder mit Familien steuerlich deutlich besser zu stellen, anstatt mit kleine und doch viel zu teure, weil ineffektive, Wohltaten zu verteilen.
Wenn das Kind nach 18 entbehrungsreichen Jahren das Elternhaus verlässt, wird die Mutter durch den Wegfall des Splittings bestraft dass sie um Kind und Familie gekümmert und beruflich zurückgesteckt hat.

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Achmuth_I 23.02.2013, 11:43
98.

Zitat von DrBolle
Tja, das waren wirklich schlimme Zeiten diese Fünfziger. Mit Geburtenraten, die doppelt so hoch lagen wie heute, rein "bio-deutschen" Schulklassen, einem ausgeglichenem Staatshaushalt und Vollbeschäftigung. Wie konnten diese armen Menschen nur leben ohne Kitas und Krippen, ohne Frauenquote in Vorständen, ohne demographischen "Wandel", ohne europäischen Stabilitätsmechanismus, ohne Großmoscheen, ohne Rütli-Schulen?
Tja - sagen Sie mir ob ich mich irre, aber waren es nicht genau diejenigen die damals geboren wurden, welche für die heutigen Zustände gesorgt haben?

Andererseits: wurde die Veränderung herbeigeführt weil der Status Quo seinerzeit als erstrebenswert galt?

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eine_oma 23.02.2013, 11:48
99.

Zitat von jean pierre aussant
Die Legalisierung der Homo-Ehe ist ein frontaler Angriff gegen die Gesetze der Natur und gegen Gott. Es ist ein Zivilisationsbruch ohnegleichen.
Was ich einen Zivilisationsbruch ohnegleichen nennen würde: Dass Leute hier solche Plattitüden vom Stapel lassen. Aber wem keine Zivilisation vermittelt wurde, der kann auch logischerweise auch keine brechen...

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