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Verhältnis zu Nato und Russland: Wie feige sind die Deutschen?
REUTERS

Eine US-Studie enthüllt: die Deutschen misstrauen der Nato und wollen nicht gegen Russland kämpfen. Ist das ein Zeichen von Feigheit - oder von Vernunft?

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vox veritas 11.06.2015, 22:27
710.

Zitat von xsheerax
Es gibt keinen Angriff durch reguläre russische Truppen ! Alles andere ist Spekulation und die Angst davor ein push in Richtung Krieg.
Nun zum Glück zählen die Sondereinheiten nicht (Die sind wahrscheinlich auch nur auf Urlaub dort und zum Blümchen pflücken). Putin sei Dank! Sonst käme noch jemand auf den Gedanken, daß Russland dort militärisch eingreifen würde.

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marekors 11.06.2015, 22:27
711. Na, wenn es Ihnen hier so schlecht gefällt,

dann gehen Sie doch nach Russland, dort hätte man für einen "deutschen" Nestbeschmutzer wie Sie sicherlich beste Verwendung. Zum Beispiel als Kommentator der deutschschprachigen Nachrichten von Russia today...


Sollte Ihr Gemosere gegen die bei uns herrrschenden Zustände allerdings auf einer grundsätzlich sauertöpfischen Gemütslage beruhen, dann landen Sie eben im Gulag oder an der Wand. So einfach ist das im Russland des Adolf Putin.


Dass es im Baltikum überhaupt russische Minderheiten gibt, liegt allein daran, dass diese von Stalin dort nach 1945 angesiedelt wurden. Wenn ich dort Angehöriger des Staatsvolkes wäre, würde ich von den Russen auch verlangen, sich zu assimilieren oder zu gehen. Wir verlangen schließlich auch von allen Einwanderern, dass Sie zumindest mal die deutsche Sprache lernen. Die Russen werden sich daran gewöhnen müssen, im Baltikum nun eben nicht mehr das Herrenvolk zu sein.


Im Übrigen scheinen Sie die Offensivmöglichkeiten der russischen Arme doch etwas zu überschätzen. In Osteuropa wären die heutzutage nirgends willkommen, weshalb sie kaum bis nach Warschau kommen würden, schon allein, weil sie jeden Kilometer ihrer Nachschubrouten gegen Partisanen absichern müssten. Mehr als eine begrenzte Aktion gegen Estland und vielleicht noch Lettland wäre bestimmt nicht drin.

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rloose 11.06.2015, 22:28
712.

Zitat von nichtimmergleichermeinung
Lassen wir Russland einfach machen - betrifft uns ja nicht ... Ich bin sehr verwundert über diesen Artikel aber noch verstörender finde ich die Kommentare. USA böse Russland gut und außerdem doch nicht schlimm wenn das friedliebende Russland mit dem großen kgb Demokraten Putin irgendwo einmarschiert ... Ich schäme mich für diese Verantwortungslosigkeit . Deutschland hat immer von der NATO profitiert aber die Drecksarbeit lässt man andere machen... Wir haben uns in einem Vertrag verpflichtet anderen zu helfen, wenn sie angegriffen werden - und nur darum geht es. Gut das andere Länder sich nicht so aus der Versntwortung stehlen wollen
Was meinen Sie mit Drecksarbeit? Völkerrechtswidrig in andere Länder einzufallen? Oder völkerrechtswidrig in anderen Ländern mit Drohnen zu töten? Oder Foltergefängnisse für den großen Verbündeten einzurichten? Ich glaube, dass ist auch nicht ganz mit unserer Verfassung in Einklang zu bringen.
Wer ist denn nun angegriffen worden, ohne dass wir geholfen hätten, weil wir uns aus der Verantwortung gestohlen haben?

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Enguerrand de Coucy 11.06.2015, 22:30
713. Die Franzosen?

Zitat von ka117
Und Sie haben auch Verständnis, wenn die Amerikaner, Briten und Franzosen wegen der Deutschen "keinen Finger rühren" würden?
Was haben die denn außer der Fremdenlegion militärisch zu bieten?

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erdmann.rs 11.06.2015, 22:30
714. Plötzlich Ausländer sein

Zitat von hdwinkel
Nur weil Sie etwas paranoid sind, sollen jetzt alle anderen in den Krieg ziehen? Sorry, die Zeiten sind vorbei. Auch Ihre absichtliche Mißinterpretation von Aussagen Putins*) ändert daran nichts: Russland hat nicht die Absicht irgendein NATO Land anzugreifen. Und er hat auch nicht die Absicht ein altes Imperium wiederherzustellen. Warum Sie das unterstellen und sich so zum Sprecher offen Russophober machen, bleibt Ihr Geheimnis. *) Putin bezog seine Äußerung auf den Umstand, daß mit dem Ende der Sowjetunion auf einen Schlag viele Millionen Russen, soviele wie bei keinem anderen Volk der Geschichte auf einmal zu Ausländern wurden. Zum Teil dort sogar noch ausgebürgert, wie im Baltikum, zum Teil direkten bewaffneten Anfeindungen von Ultranationalisten ausgesetzt wie in Transnistrien usw. Putin übertreibt ganz sicher, aber er ist kein Hasardeur.
@hdwinkel (11.06.15 um 20:27)

Mal abgesehen davon, dass es sträflicher Leichtsinn
wäre, würde Russland/Putin ein NATO-Land angreifen,
es wurmt Putin maßlos, dass Russland nicht mehr die
Größe der ehemaligen Sowjetunion hat.
Den Zusammenbruch hält er nach wie vor für eine
ungeheure Katastrophe. Es sagt das ja auch deutlich.
Ohne den Zusammenbruch der Sowjetunion wäre aber
die andere "Katastrophe" weitergegangen.
Putin braucht auch nicht zu jammern, Russland ist ja
trotzdem immer noch das mit Abstand größte Land
der Erde.
Wenn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion viele
Russen im Baltikum, aber auch in sehr vielen anderen Ländern dort plötzlich "zu Ausländern" wurden, dann
ist das doch gewissermaßen "der Fluch der bösen Tat".
Diese Russen wurden in den anderen Ländern ja
mehr oder weniger angesiedelt, um den Einfluss dort
zu sichern oder zu gewährleisten.
Betrachten Sie das ruhig mal aus diesem Blickwinkel.

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Unternehmerunternimmtwas 11.06.2015, 22:31
715. Nein wirklich

Zitat von ka117
Und Sie haben auch Verständnis, wenn die Amerikaner, Briten und Franzosen wegen der Deutschen "keinen Finger rühren" würden?
ich wäre sehr froh darum. Würden sie doch mit Atomwaffen auf unserem Boden reagieren. Dann brauchen Sie sich um Ihren Vorgarten jedenfalls keine Gedanken mehr zu machen.

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