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Verhalten bei Anhörung: Republikanischer Senator kritisiert Kavanaugh
AFP

Donald Trumps umstrittener Richterkandidat Brett Kavanaugh hat sich bei seiner Anhörung tränenreich und aggressiv verteidigt. Das irritierte viele - auch einen wichtigen Republikaner.

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creusa 02.10.2018, 19:12
1. Unglückliche Formulierung:

"habe sich an ihr vergangen" klingt in meinen Ohren nach einer vollendeten Vergewaltigung, von der aber keine Rede ist.
Es geht um den Vorwurf der versuchten Vergewaltigung. Allerdings ist auch eine versuchte Vergewaltigung extrem traumatisierend, da das Opfer ja die gleiche Todesangst davor gleich vergewaltigt zu werden, durchmacht bevor es sich doch noch befreien kann. Laut Schilderungen von Frau Dr. Blasey Ford hat sie ja auch bloß knapp entkommen können.

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Tharsonius 02.10.2018, 19:13
2. Unhaltbar

Zu unseriös, zu emotional und zu aufbrausend. Nach dieser Präsentation kann so jemand unmöglich dem obersten Gericht angehören?

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ollydk 02.10.2018, 19:17
3.

Man muss sich nur mal die Mimik und Gestik von Kavanaugh ansehen, das spricht Bände. Zudem ist es für einen potentiellen Richter - also jemanden, der sich in seiner Position absolut neutral verhalten sollte - sicherlich nicht in Ordnung, über die Demokraten, die Clintons und sonstwen so zu schimpfen und über diese her zu ziehen. Der Mann ist für den Job genauso wenig geeignet wie es Trump für seinen Job ist.

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steve_burnside 02.10.2018, 19:28
4. @creusa,

die Todesangst hatte Dr. Ford, da Kavanaugh ihr den Mund zuhielt und sie Angst hatte zu ersticken. Und das nennt man sehr wohl an ihr vergangen, wie es für sie klingt, ist irrelevant.

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constantin_blanc 02.10.2018, 19:41
5. @creusa

Kleiner Ausflug in die Semantik: Auch versuchte Vergewaltigung ist eine Straftat. Allgemeiner gefasst kann man eine Straftat als Vergehen bezeichnen. Also ist es absolut korrekt, bei einer versuchten Vergewaltigung davon zu sprechen, der Täter habe sich am Opfer vergangen. Und ich weiß überhaupt nicht, welche Motivation jemanden antreibt, so einen eortklauberischen Käse hier als Argument für was auch immer (wissen Sie wahrscheinlich selbst nicht) anzuführen. Klassische Relativiererrhetorik.

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mhuz 02.10.2018, 19:47
6.

(Es ist interessant wie sie in Amerika mit so etwas umgehen - da ist alles dabei. Wenn bei uns wegen einem Richter so ein Aufstand wäre, dann wäre das Ende nahe. Wenn man sieht was in England, in Italien, in Amerika usw. los ist, dann herrscht bei uns Himmlischer Frieden). Selbst wenn er als Richter genommen, dann wäre er verbrannt und ob sich Trump dabei was gutes tut - er hat nachher wieder ein Richter, den er bald wieder los haben möchte.

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freddygrant 02.10.2018, 19:49
7. Es gibt sicher viele unbelastete ...

... Richter und und Juristen die den Posten eines oberten Richters
- ohne Diskussion - einnehmen können ohne dass entsprechende
Beschuldigungen im Raum stehen. Warum versteht Kavernaught
das nicht. Es gibt für ihnen viele andere Jobs mit denen er überleben
kann.

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Öko Nom 02.10.2018, 19:49
8. Bestens geeignet

Hier soll ein bestens geeigneter Richter vernichtet werden, nur weil er nicht links tickt. Seine ausgezeichnete Eignung hat Kava in unzähligen hohen Staatsämtern unwiderlegbar bewiesen ... Dann kommt plötzlich eine Dame nach über 35 Jahren aus dem Nichts ... Hollywood lässt grüßen ...

Alles unhaltbar und unbewiesen.

Ganz anders bei zB Trittin oder J Fischer, die Gewalt immer auch als Mittel politischen Handens erwogen und höchste deutsche Staatsämtern besudeln durften.

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kaltmamsell 02.10.2018, 19:51
9. Er diskreditiert sich selbst genau heute für das ihm zugedachte Amt

Allein schon durch seine Reaktionen und komplett ungeeigneten persönlichen Strategien in der tagesaktuellen Gegenwart ist er für das Amt nicht geeignet. Man stellt sich die Frage: Ist dieser Mann auf dem Campus seiner Jugend-Albereien und Grobheiten stehengeblieben? Sowas kommt vor. Aber so kann man halt nicht höchste Ämter anstreben. Besonnenheit, Balance, Zurückhaltung und unvoreingenommene Klarsicht gehören zu seiner Jobdescription. Es passt halt nicht. Da kann man politisch stehen, wo man will. Würde jeder Headhunter sagen. Und dann noch auf Lebenszeit. Man mag nicht daran denken.

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