Forum: Politik
Verhandlungen mit Assad: Immer das gleiche miese Spiel
DPA

Jetzt soll wieder mit ihm geredet werden: Kommen uns Flüchtlinge oder Terror zu nahe, sind Diktatoren wie Syriens Assad plötzlich nicht mehr so schlimm. Wollen wir wirklich so schwach sein?

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nhorwath 30.09.2015, 19:13
40. So eine Pyjama-Regierung wie unsere

wird niemals ein großes Friedenspaket für diese Region schaffen können.Dazu sind sie zu verschlafen und zu abhängig.Aber wir als einigermaßen neutrale Bevölkerung,die nichts von Deals zwischen Merkel-EU-USA-Israel usw. weiß ist da weitaus neutraler und klarsichtiger.Im Moment leben wir in einer Welt-Wirtschafts-Diktatur die das eigentliche Problem darstellt. Hier ist auch ein freier unabhängiger Journalismus der Friedensbote.

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100mlblendax 30.09.2015, 19:13
41. Bitte wessen Spiel?

Vielleicht habe ich etwas nicht mitbekommen aber es ist doch hier keinesfalls der Westen, der Assad stützt sondern Putins Russland. Ich habe weder von Barack Obama noch von einem anderen westlichen Politiker eine solche Aussage gehört.
"Politisch kann es nur eine Lösung geben, die das gute Leben der Bürger im Nahen Osten und im Maghreb und das Recht miteinander versöhnt, ohne Korruption und Personenkult, ohne dass die Antwort auf die eine Diktatur gleich die nächste Diktatur ist" - Prima Idee Herr Minkmar, wenn Sie hier vielleicht ein bisschen konkreter werden können, dürfte Ihnen der nächste Friedens-Nobelpreis sicher sein.
Bis dahin schadet es nach jahrelangem Stillstand mit Tausenden von Toten nicht, andere Lösungsmöglichkeiten zu erwägen - auch wenn diese Ihre hohen moralischen Standards nicht einhalten mögen. Andere Foristen haben die Folgen dieser unreflektierten Gesinnungsethik bereits hinreichend beschrieben.

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karlomari 30.09.2015, 19:15
42. Dafür wird es Gründe geben

Zitat von Zeitwesen
Erstmal wundere ich mich, dass Assad plötzlich DER Bösewicht schlechthin ist für die Presse, nachdem die USA dies so verkündet haben, während kein Journalist im gleichen Atemzug das Maul bez. Saudi-Arabien aufmacht. Das gleiche Spiel gab es vorher mit Saddam Hussein, der war so lange akzeptabel bis die USA nicht mehr mit ihm klarkam und plötzlich ist der Presse eingefallen "Hey, der is ja richtig fies".
Weil die Journalisten auch nicht unabhängig sind.
Es gab mal einen Chefredakteur beim Spiegel, der war gegen die Windkraft(stärte seine Pferdezucht) Und so gab es keine Artikel , die diese Technik positiv darstellten.
Wer weiß , worin diesmal die Argumente bestehen, um diese radikalen Islamisten so zu verteidigen.
Saudi Arabien soll viel Geld in Deitschland investiert haben. Wer weiß?

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stasilaus 30.09.2015, 19:15
43. Die gewählten Diktatoren.

Eine merkwürdige Spezies in Republiken mit Gewaltenteilung und Rechtssystem.

Aber für den Spiegel ist ja auch der Präsident der Russischen Föderation ein Diktator. Er muss aufpassen, dass sich der primitive Wortschatz seiner Autoren nicht als Propaganda verschleisst.

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brainstormerene 30.09.2015, 19:17
44. 5 fleischwurstfachvorlegee

Sie schreiben immer einen sachlich falschen mist.
fakten fakten ansonsten schweigen! !!!
ihr durchsichtig es usa-bashing ist einfach nur peinlich.

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stasilaus 30.09.2015, 19:18
45. Verstand in der Hose

Zitat von 32deins
Was bleibt uns auch anderes übrig, wenn man einen Kanzler ohne Eier in der Hose hat? (..)
Es ist schon merkwürdig, dass man in Neudeutschland von einem Bundeskanzler keinen Verstand zwischen den Ohren fordert.

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säkularist 30.09.2015, 19:19
46.

Sobald Hollande auch die Verbrechen der Saudis anprangert und Anklage erhebt, nehme ich ihn ernst.
Aber denen kriecht er in den ... obwohl deren wahabitisches Terror-Regime wesentlich verabscheuungswürdiger ist als es der säkulare Assad je war.
Hat Hollande oder irgendwer aus dem Westen eigentlich schon Anklage gegen Herrn Bush erhoben?

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fördeanwohner 30.09.2015, 19:19
47. -

Zitat von M. Michaelis
... Wer als Assad für nicht mehr tragbar hält erklärt damit dass ein islamistischer Gottesstaat die bessere Alternative wäre. Es ist bemerkenswert wie oft dieser Fehler noch gemacht werden soll.
Nein, das heißt es nicht.
Ich halte beides für nicht erstrebenswert.
Das Problem, das nicht genannt wird, ist die Tatsache, dass unterdrückende Regime nach einem gewissen Zeitraum immer zu Unruhen (dafür gibt es zig Beispiele) führen, und nicht erst der Sturz dieser Regime.
Im Prinzip hat der Debattenbeitrag recht, der Westen sollte generell keine solchen Regime unterstützen oder mit ihnen zusammenarbeiten.

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sr.pablo 30.09.2015, 19:21
48. Naja

Sie denken, so finde ich, teilweise etwas zu kurz bzw. die Sache nicht von Anfang bis Ende durch.

Moskau hält seine schützende Hand über Assad. Deshalb gibt es den überhaupt noch. Wir reden also nicht nur über Assad. Das verkompliziert die Sache erheblich.

Sanktionen sind zudem leider eine wechselwirkende Angelegenheit. Wenn man ein Land damit stark treffen will, muss man selber engere wirtschaftliche Verflechtungen zu diesem Land haben. Dann würgt man sich mit den Sanktionen selbst. Der Lebensstandard und die Lebenserwartung der Bevölkerung aller betroffener Länder wird sinken.

Wofür? Damit die Russen Assad fallen lassen und abziehen? Was ist damit jetzt gewonnen? Und wie wollen Sie verhindern, dass die pro-Assad Bevölkerung nicht vom IS gelyncht wird? Einen Diktator ablösen durch geisteskranke Gotteskrieger? Die Gefahr bestünde schließlich auch!

Anstatt immer dieses Gewäsch: "Der Westen oh weh, der Westen ach je,..." brauchen wir konkrete und zeitnah UMSETZBARE Maßnahmen. Die Einbindung der Marionette Assad ist ein möglicher Weg. Seine Möglichkeiten sind derzeit stark begrenzt.

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säkularist 30.09.2015, 19:25
49.

Zitat von twister13
Das Beispiel Libyen zeigt sehr schön was passiert wenn man gegen einen Diktator vorgeht in der Hoffnung danach kann es nur noch besser werden. Nichts wurde besser.
na, na, na.
Die US-Führung wird von ganzen Bataillonen an hochintelligenten Experten beraten. Denen zu unterstellen sie wären naiver als der Durchschitts-Forist ist schon ziemlich weltfremd. Natürlich wurde da nicht einfach gehofft dass Libyen sich gut entwickelt. Man wusste ganz genau was die Rebellen für Leute waren und wo die Reise hingeht, und man hat es trotzdem getan. Ganz bewusst.

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