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Verkehrspolitik: Bußgelder für Radfahrer sollen steigen
DPA

Radfahrer müssen künftig bei Verkehrsverstößen mit höheren Strafen rechnen. Die Bußgelder sollen laut einem Zeitungsbericht generell um fünf bis zehn Euro angehoben werden. Schon am Freitag sollen die neuen Regeln den Bundesrat passieren.

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Kurt2.1 30.01.2013, 09:58
130. #59

Zitat von gazettenberg
Rennradler sehen Sie vielleicht am Wochenende über Land, aber sicher nicht in Großstädten. So ein Rennrad ist völlig unbrauchbar auf den schlechten innerstädtischen Radwegen.
Wegen der ungeeigneten Fahrradwege benutzen die Rennradfahrer auch lieber die Strasse - 7 Tage die Woche.

Zitat von gazettenberg
Und für Autofahrer gilt das nicht? Ich kann Ihnen hier eine Ampelkreuzung mit über 100 Rotlichtverstößen durch Autofahrer täglich zeigen. An einer anderen Straße erfasst ein Starenkasten Tempoverstöße in der Tempo-30-Zone. Das Ding blitzt ununterbrochen und ist stadtbekannt!
Selbst wenn Sie recht hätten, was ich bezweifle, berechtigt Ihr Einwand den Radfahrer zu nichts.

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MathiasF 30.01.2013, 09:59
131.

Zitat von pittiken
Tja, Tour de France Fahrradfahrer habens halt schwer im ganz normalen Straßenverkehr mit motorisierte Verkehrsteilnehmer, mit Fußgänger und mit anderen normal sich benehmenden Fahrradfahrern. Und wenn die Ampel auf Rot steht, hat halt auch ein Fahrradfahrer stehenzubleiben, oder gilt die STVO nur für den motorisierenden Verkehr und Fußgänger und den normal sich benehmenden Fahrradfahrer? Und wenn Sie mehr Infrastruktur haben wollen, dann sollten sie sich auch an den Kosten beteiligen.
Das mache ich doch! Schließlich sind es auch meine Steuergelder, von denen Straßen gebaut und unterhalten werden. Und meine Krankenkassenbeiträge bezahlen die Versorgung der zahlreichen Unfallopfer. Meine Rentenbeiträge finanzieren die durch Verkehrsunfälle zu Invaliden geworden Frührentner. Es sind auch meine Beiträge, mit denen die ganzen Ambulanzen finanziert werden, die zur Versorgung der Verkehrsopfer nötig sind. Meine Beiträge, mit denen die Kosten für die durch Bewegungsmangel verursachten Krankheiten bezahlt werden.
Autofahrer sind keine Melkkühe, sondern subventioniert. Jeder Arbeitnehmer, der mit dem Rad zur Arbeit fährt, spart drei- bis viertausend Euro Gesundheitskosten pro Jahr. Jeder Kilometer Radfahren spart der Stadt 39 Cent gegenüber Autofahren - erzähl mir bitte keiner, ich müßte mich an irgendwelchen Kosten beteiligen!

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HarrySe 30.01.2013, 10:01
132. Gegenseitige Rücksichtnahme

Ich benutze beide Verkehrsmittel und kann die Sache sehr gut einschätzen. Als Autofahrer rege ich mich über die Radfahrer auf und als Radfahrer über die Autofahrer.

Als Radfahrer sehe ich mich aber als ungeachtet. Mir würd sehr oft die Vorfahrt genommen, weil sich viele denken ist ja nur ein Radfahrer und der kann auch anhalten und wenn ich dann doch weiter fahre bin ich der Schwächere. Fahren ohne Licht sollte höher bestraft werden. Mir kommen sehr oft Fahrräder entgegen ohne Licht und ich muss dann ausweichen.

Die Radfahrwege sind oftmals im schlechten Zustand oder nicht vorhanden und dann meist neben einer stark befahrenden Straße (dann wechsle ich eher auf den Gehweg, als mich von einem Auto anfahren zulassen). Sollte der Gehweg allerdings stark genutzt werden schiebe ich mein Rad oder nehme einen längere Weg in kauf.
Auch sehr schön sind Radwege die plötzlich enden und man dann auf die stark befahrende Starße (und man erstmal 5 Minuten steht, um über die Straße zu kommen) wechseln muss.

Die Räumung im Winter ist ein weiterer Punkt. Oftmals wird der Schnee von den Fußwegen oder der Straße einfach auf den Radweg geschoben.
Slalomfahren um Schilder, Ampeln. Bäume, Bushaltestellen (am besten vor Schulen, wenn die Kinder dann einfach losrennen).

Fußgänger nehmen auch keine Acht auf Radfahrer, so werden Radwege als Fußwege benutzt, hinter Bussen wird einfach über die Straße gelaufen usw.

Als Autofahrer sehe ich aber auch die Radfahrer, die denken ihnen gehört die Straße.

Ich möchte bei mir nicht ausschließen, dass ich auch (aus Bequemlichkeit) nicht an alle Regeln halte. Ich fahre auch mal durch die Innenstadt (Fußgängerzone), wenn nicht so viele Menschen da sind (sind viele Leute da wird geschoben oder anderer Weg genommen), bei Schnee und unbenutzbaren Radwegen nutze ich die Straße, fahre gegen Einbahnstraßen (wobei bei vielen das Fahren erlaubt ist), fahren über Fußgängerstreifen.

Bis heute wurde ich nur einmal angemahnt und aus meiner Sicht auch unnütz (Fahren auf Fußweg an vielbefahrender Straße und auf der Straße war weit und breit keine Person zu sehen und ich war sehr langsam, weil ich eie Straße gesucht habe) naja ich hab bezahlt und damit war es gut.
Ansonsten bekomme ich nur sehr selten Kontrollen mit. Vor ein paar Jahren wurden regelmäßig die Schüler rausgezogen, die ohne Licht fuhren.

Eine gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Auto- und Radfahrer und Fußgänger muss gestärkt werden.

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observerlbg 30.01.2013, 10:03
133. Führerschein für Radfahrer?.

Absoluter Blödsinn! Stellen Sie sich vor, alle Radfahrer würden zukünftig mit einem Kfz unterwegs sein. Autofahrer, seit froh, dass das nicht so ist. Der größte Feind des Autofahrers .... ist der Autofahrer.

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pförtner 30.01.2013, 10:04
134. Beamtenmikado

Jahrezehnte hat die Polizei weggesehen,so dass bei den Radfahrern und einigen anderen Gruppen, sich der Eindruck verfestigt hat, alles sei Rechtens und es gibt keine Regeln für Radfahrer. Nun sollen sich die Radfahrer, genau wie die Autofahrer, an die Straßenverkehrsordnung halten.

Das wird nichts ! Denn dazu müssen die Herrn Polizisten doch ersteimal ihren wohltemparierten Dienstwagen verlassen.
Und wir wissen doch alle ,wie das bei den Beamten so geht, wer sich zu erst bewegt hat verloren. ( Beamtenmikado )

Und je weiter man die Dienstleiter nach oben hinauf gefallen ist, destoweniger ist man bereit, sich beim englischen Pfeilwurfspiel Dart, Stören zulassen.( So gesehen auf der OberposPdirektion )
fPörtner, Beamter a.D.

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Kurt2.1 30.01.2013, 10:05
135. .

Zitat von Hank Hill
Hier in Koeln benehmen sich viele Radfahrer als wuerde ihnen der Buergersteig gehoeren. Ruecksichtslos und gefaehrlich. Dazu das aufgesetzte Gutmenschentum im Recht zu sein weil sie ein umweltfreundliches Gefaehrt benutzen, grauenhaft.
Das ist in unserer Stadt nicht anders. Dort, wo sich Fußgänger und Fahrradfahrer den Weg teilen (müssen), wird man weggeklingelt.
Macht man den Fahrradfahrer darauf aufmerksam, dass er die falsche Strassenseite benutzt, zeigt er den Stinkefinger - kein Einzelfall.

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Gunter 30.01.2013, 10:07
136. Kamm

Zitat von acitapple
einspruch! gehen sie einfach mal durch die frankfurter fußgängerzone. weit und breit keine straße vor der ängstliche radfahrer ausweichen müßten. trotzdem brettern einige von den ach so gesitteten radfahrern da durch wie die irren - nicht nur übermütige teenager. mehr als einmal bin ich dort fast einem zusammenstoß entgangen. wer so unverantwortlich schnell durch die passanten rast, hat kein mitleid verdient. da sind die paar euros strafe noch zu wenig. irgendwann wird mal ein kind dran glauben müssen - nicht im sinne von sterben, aber ich möchte keinem 5jährigen zumuten von so einem raser-radler erfasst zu werden.
Beim Thema Fußgängerzone kann man sehen, wie leider alles über einen Kamm geschoren wird. Das Radfahren in der Fußgängerzone wird mit einem Bußgeld geahndet. Ich fahre gern, wenn wenig los ist, mit dem Rad durch die Fußgängerzone, vielleicht mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit. Auf der anderen Seite brettern manche durch die Menschenmenge. Bei beidem muss man das gleiche zahlen, wenn man auf die Polizei trifft. Früher war die Polizei noch in der Lage, Gefährlichkeit zu beurteilen, aber heute geht es nur noch um Prinzipienreiterei und es wird immer abkassiert. Ich habe den Eindruck, seit rot-grün in NRW dran ist, hat die Polizei da andere Vorgaben.

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moi1 30.01.2013, 10:07
137.

Zitat von jonny_68
der Kampf zwischen den Verkehrsteilnehmern..... @JoachimSch: Bei uns ist immer wieder ein Bericht, bei denen Radfahrer andere umfahren, verletzen, sogar schon tödlich! (z.B.: oder )
Ich weiß nur von einem Fall (selbst gesehen und 1.Hilfe geleistet) wo sich 2 entgegenkommende Radler auf einer offiziellen gegenläufigen extrem schmalen Radweg in einer leichten Kurve dunkel und zugewachsen über den Haufen gefahren haben. Besonders Schnell war keiner. Wenn man die Radler ermahnt nicht auf der falschen Seite entgegen der Fahrrichtung zu fahren, möchte ich mal gerne wissen welcher Behördentrottel diese gegenläufige Radbenutzung per Schild und Markierung erlaubt hat.

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pförtner 30.01.2013, 10:08
138. Anmerkung

Noch eine Anmerkung: Die Radwege als auch die Straßen, sind in Wesrdeutschland unter aller Sau!!

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Hajojunge 30.01.2013, 10:09
139. Bei dieser Gelegenheit die generelle Helmpflicht einführen!

Fast alle schweren oder tödlichen Verletzungen betreffen den Kopf. Aber gerade die Kampfradler sind strikt dagegen. Wahrscheinlich ist da eh wenig Schützenswertes in der Birne. Wer keine Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernimmt, dem ist die anderer Verkehrsteilnehmer auch egal.

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