Forum: Politik
Verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea- der richtige Weg?

Die nordkoreanische Regierung provoziert die Welt mit Atomversuchen. Der Weltsicherheitsrat hat nun die Sanktionen verschärft. Der richtige Weg, um das Regime an den Verhandlungstisch zurückzubringen? Diskutieren Sie mit!

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DerBlicker 31.07.2009, 19:12
430. was hat der Beitrag mit Nordkorea zu tun?

Zitat von duke_widin
Basstrommel,Einkauszentrumm und immer laut als Mantra vorsagen und dabei dass trommeln nicht vergessen.
Könnten wir mal bitte beim Thema bleiben?

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DerBlicker 31.07.2009, 19:15
431. Sie sagen es

[QUOTE=duke_widin;4107984]Auch darueber hab ich hier schon geschrieben,tolle Straende suesse traumhaft schoene Inseln ,segeln ohne Ende,ist nicht der Lebenstil den sich die meisten Chinesen wuenschen.Meine Sekretaerin ist vom Stamm der Li,mit der wuerde jeder in Europa tauschen,2km vom Haus auf dem Berg zum Meer,rechts ne heisse Mineralquelle links ein sauberer Bergfluss,plus das Taal zum Meer ist voll mit tausenden Kokospalmen,sie haelts dort nicht aus weil es kein KTV und keine Autobahn gibt.
Selbst NIVEA hat in allen Sonnen Cremes Weissmacher die in Asien verkauft wird eingeruehrt,EKELHAFT,wollen die aber so,nur ja nicht natuerlich gesund braun aussehen.

[QUOTE]

die Chinesen haben ein Rad ab, für manche faszinierend, aber doch für die meisten eher abschreckend. Diese Gleichförmigkeit, die vor Individualität und Menschenrechte geht, ist für Europäer unerträglich.

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Bernd Dahlenburg 04.08.2009, 10:44
432. ...Clinton ist okay

Wenn Ex-Präsident Clinton ein gutes Ergebnis rausholen kann ist das okay.

Er ist ja nicht offiziell dort.

Das macht die ganze Angelegenheit ein wenig leichter - wenn überhaupt.

Bis übermorgen (vielleicht)

Bernd auf seiner Luxuskarosse (Trekking-Fahrrad); besser als vier Räder!

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Ylex 04.08.2009, 11:34
433. Nichts geht in Nordkorea

Nordkorea wirkt auf mich wie das asiatische Pendant zum früheren Rumänien – Nikolai Chauchescu war ein ähnlich psychisch verirrter Diktator wie Kim Jong-il und vorher dessen Vater Kim II-sung. Sie haben ihre Länder zu brutal menschenfeindlichen Riesenghettos gemacht, sie haben einen wahnhaften Personenkult um sich selbst betrieben, sich praktisch zu nationalen Göttern erheben lassen, sie haben die Wirtschaft ihrer Länder rücksichtslos ruiniert.

In Nordkorea ist „Chuch’e“ (das Prinzip der nationalen Isolierung) Religionsersatz und offizielle Weltanschauung, als Ersatz für den Marxismus-Lenismus. Die Engländer hatten damals wenigstens noch Gründe für ihre Splendid Isolation, zum Beispiel die Insellage – die Selbsteinkapselung Nordkoreas erscheint dagegen total sinnlos. Als allgegenwärtige Staatsphrase dient Chuch’e auschließlich dazu, die Macht der krakenartig ausgewucherten Familiendynastie „Kim“ zu betonieren. Kim ist übrigens der weitaus häufigste Name in Norkorea, wie Meier, Müller und Lehmann zusammen – Kim Jong-il gleich „Gottführer Meier“ – sozusagen.

Solange die Bevölkerung durch Unterdrückung in ihrer Lethargie gehalten werden kann, sind Sanktionen kontraproduktiv und verschlimmern nur das Massenelend. Die Spekulation, durch weitere Verknappung der Nahrungsmittel einen inneren Aufstand zu provozieren, ist angesichts des perfekten Repressionsapparates unrealistisch.

Mittelfristig könnte nur Gewalt von außen die schlimmen Verhältnisse in Nordkorea verändern, das heißt Krieg – dann allerdings Krieg gegen eine Atommacht. Den wird es nicht geben, glücklicherweise nicht, und wer sollte ihn auch führen? Etwa die USA, die auf der Welt militärisch sowieso schon viel zu hoch gepokert haben? Selbst wenn die Amerikaner dazu bereit wären, würden es sich die Nachbarn Nordkoreas unmissverständlich verbitten: China, Japan, Russland – und auch Südkorea.

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damigogo 04.08.2009, 14:30
434. Geschichtsstunde

Zitat von DerBlicker
... mir ist immer noch nicht klar warum England Hongkong an China verschenkt hat.
Dann ist es wirklich Zeit für Sie Geschichtsstunde zu nehmen. HK hatte schon seit Jahrtausenden lang zu China gehört, man sollte es einfach Zurückgeben nennen statt Verschenken.

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DerBlicker 04.08.2009, 14:58
435. nein

Zitat von damigogo
Dann ist es wirklich Zeit für Sie Geschichtsstunde zu nehmen. HK hatte schon seit Jahrtausenden lang zu China gehört, man sollte es einfach Zurückgeben nennen statt Verschenken.
da haben Sie was verpasst. China hatte Hongkong an England abgetreten per Vertrag. Lediglich die New Territories waren auf 99 Jahre gepachtet und mussten 1997 zurückgegeben werden. An Englands Stelle hätte ich Hongkong Island und Kowloon behalten. Es wäre für Asien gut gewesen, wenn dort unten weiterhin westliche Zivilisation zu bestauenen gewesen wäre.

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mbberlin 04.08.2009, 14:59
436. ...

Zitat von Ylex
Nordkorea wirkt auf mich wie das asiatische Pendant zum früheren Rumänien – Nikolai Chauchescu war ein ähnlich psychisch verirrter Diktator wie Kim Jong-il und vorher dessen Vater Kim II-sung. (...) Mittelfristig könnte nur Gewalt von außen die schlimmen Verhältnisse in Nordkorea verändern, das heißt Krieg – dann allerdings Krieg gegen eine Atommacht.
Nichts gelernt aus der rumänischen Geschichte? Oder überhaupt aus der Geschichte? Jedes Regime zerfällt früher oder später. Das war immer so und wird immer so sein. Entweder von Innen heraus oder durch äußeren Einfluss. Letzteres hat stets dazu geführt, dass es unterm Strich weitaus mehr Opfer gab, als wenn man den Dingen einfach seinen bedauerlichen Lauf gelassen hätte. Wollen Sie die schlimmen Verhältnisse in Korea dadurch verändern, dass sie sie noch weiter verschlimmern? Wenn die Koreaner die Schnauze voll haben, werden sie sich des Regimes entledigen. Auch hierfür gibt es genug Beispiele.

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DerBlicker 04.08.2009, 14:59
437. Nordkorea muss streng boykottiert werden

Zitat von Ylex
Nordkorea wirkt auf mich wie das asiatische Pendant zum früheren Rumänien – Nikolai Chauchescu war ein ähnlich psychisch verirrter Diktator wie Kim Jong-il und vorher dessen Vater Kim II-sung. Sie haben ihre Länder zu brutal menschenfeindlichen Riesenghettos gemacht, sie haben einen wahnhaften Personenkult um sich selbst betrieben, sich praktisch zu nationalen Göttern erheben lassen, sie haben die Wirtschaft ihrer Länder rücksichtslos ruiniert. In Nordkorea ist „Chuch’e“ (das Prinzip der nationalen Isolierung) Religionsersatz und offizielle Weltanschauung, als Ersatz für den Marxismus-Lenismus. Die Engländer hatten damals wenigstens noch Gründe für ihre Splendid Isolation, zum Beispiel die Insellage – die Selbsteinkapselung Nordkoreas erscheint dagegen total sinnlos. Als allgegenwärtige Staatsphrase dient Chuch’e auschließlich dazu, die Macht der krakenartig ausgewucherten Familiendynastie „Kim“ zu betonieren. Kim ist übrigens der weitaus häufigste Name in Norkorea, wie Meier, Müller und Lehmann zusammen – Kim Jong-il gleich „Gottführer Meier“ – sozusagen. Solange die Bevölkerung durch Unterdrückung in ihrer Lethargie gehalten werden kann, sind Sanktionen kontraproduktiv und verschlimmern nur das Massenelend. Die Spekulation, durch weitere Verknappung der Nahrungsmittel einen inneren Aufstand zu provozieren, ist angesichts des perfekten Repressionsapparates unrealistisch. Mittelfristig könnte nur Gewalt von außen die schlimmen Verhältnisse in Nordkorea verändern, das heißt Krieg – dann allerdings Krieg gegen eine Atommacht. Den wird es nicht geben, glücklicherweise nicht, und wer sollte ihn auch führen? Etwa die USA, die auf der Welt militärisch sowieso schon viel zu hoch gepokert haben? Selbst wenn die Amerikaner dazu bereit wären, würden es sich die Nachbarn Nordkoreas unmissverständlich verbitten: China, Japan, Russland – und auch Südkorea.
die wollen wohl Atomwaffen an Burma liefern, zum Glück hat die UNO beschlossen, dass nordkoreanische Schiffe jederzeit auf Waffen untersucht werden dürfen, was die Amis jetzt auch tun.

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problematix 04.08.2009, 15:29
438.

Zitat von zaphod1965
Kim hat es geschafft. Militärisch ist ihm nicht mehr zu drohen und das weiß er auch. Jede militärische Aktion gegen Nordkorea würde ihm sofort die Rechtfertigung für einen Atomschlag liefern. Umgekehrt kann Kim darauf vertrauen, dass alle anderen Nationen davor zurückschrecken, präventiv Atomwaffen gegen Nordkorea einzusetzen. Wirklich beunruhigend ist die Möglichkeit, das Kim als Machtdemonstration eine Atombombe gegen die amerikanische Flotte einsetzen könnte. Minimale zivile Opfer bei maximalem Abschreckungseffekt. Hoffentlich ist diese Option nicht allzu verlockend für den Diktator. Wenn die Sanktionen nicht weider gelockert werden und er sich in die Ecke gedrängt fühlt, wird er immer gefährlicher werden. Und mit einem Nachfolger wird das Spiel unverändert fortdauern.
Also das ist alles nicht so ganz richtig.

Präventiv kann man sehr wohl einen Nuklearschlag führen, es wäre wohl ein Angriffskrieg. Sie meinen Präemptiv?
Selbst das ginge, Nordkorea hätte militärisch keine Chance, nicht einen Hauch.

Ein Krieg gegen Nordkorea ist kein Problem, wenn man die Zivilbevölkerung nicht explizit schonen will, desweiteren kann man durchaus Raketen/Anlagen kurzfristig ausmachen und ausschalten.

Das einzige, was im Wege steht sind internationale Normen und Verträge.
Sobald Nordkorea einen falschen Schritt unternimmt, sind diese aber nicht mehr maßgeblich, dann gilt sehr bald (militärisch): "Land-unter"
Man darf das nicht mit dem Irak verwechseln, es ist etwas grundlegend anderes, ein Land unter seine Kontrolle zu bringen, oder dessen Militärapparat (+Regierung?) auszuschalten.

Ein weiterer Punkt ist nach wie vor die Frage, wie weit Nordkorea mit seinen Atom-Bomben-Bemühungen ist.
Das betrifft die Größe eines denkbaren Sprengkopfes, denn es ist beiweitem nicht trivial einen zu bauen, der auf eine Rakete draufpasst.

Das einzige Problem ist, das die konventionellen volkerrechtsbasierten Wege irgendwann nicht mehr so richtig greifen.
Ich schätze aber, dass wir eine "Legalisierung" solcher Regimes erfahren werden, im Zuge derer die Situation insgesamt "vernünftiger" wird, oder wir kriegen die gezielte Vernichtung der beteiligten Apparate zur besten Sendezeit geliefert.

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DerBlicker 04.08.2009, 16:00
439. in Nordkorea

Zitat von mbberlin
Nichts gelernt aus der rumänischen Geschichte? Oder überhaupt aus der Geschichte? Jedes Regime zerfällt früher oder später. Das war immer so und wird immer so sein. Entweder von Innen heraus oder durch äußeren Einfluss. Letzteres hat stets dazu geführt, dass es unterm Strich weitaus mehr Opfer gab, als wenn man den Dingen einfach seinen bedauerlichen Lauf gelassen hätte. Wollen Sie die schlimmen Verhältnisse in Korea dadurch verändern, dass sie sie noch weiter verschlimmern? Wenn die Koreaner die Schnauze voll haben, werden sie sich des Regimes entledigen. Auch hierfür gibt es genug Beispiele.
gibt es nichts mehr zu verschlimmern, oder haben Sie schon mal gehungert? das einzige,was die Nordkoreaner noch haben, ist ihr nacktes Leben, solange sie nicht verhungern.

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