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Verschwundener Journalist: Saudi-Arabien bestätigt Tötung Khashoggis in Istanbuler Ko
REUTERS

Mehr als zwei Wochen nach Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat Saudi-Arabien dessen Tod eingeräumt. Das berichtete die staatliche saudische Nachrichtenagentur Spa.

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Sueme 20.10.2018, 08:57
110.

Also ich finde die Aussage ja völlig plausibel. Herr Khashoggi hat den Termin, um seine Papiere abzuholen, auch absichtlich so gelegt das er auch ja die ganze Geheimdienstler treffen und provozieren konnte.
Das wird zu mindestens das sein was Herr Trump demnächst sagen wird, sinngemäß.

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schroedgt 20.10.2018, 08:57
111. Ich weiß nicht, wie man sich darüber so ereifern kann?

Zitat von hevopi
dass sich die arabischen Spitzenpolitiker darüber im klaren sind, was dort angerichtet wurde. Kein Mensch akzeptiert solche Verbrechen und alle Rechtsstaaten müssen sind von diesem Land verabschieden, wenn weiter gelogen wird. Totale Aufklärung mit allen Folgen für die Verantwortlichen dürfte selbstverständlich sein.
Die Welt wird sich leider weiterdrehen! "Alle Rechtsstaaten müssen sind von diesem Land verabschieden?" Ich fürchte, dass bleibt ein frommer Wunsch! Sollte es einen Wunsch nach Veränderung in Saudiarabien geben, muß dieser von Innen heraus kommen!

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camll.m. 20.10.2018, 08:58
112. Mittelalterliche Zustaende

Saudi-Arabien ist ein Feudalstaat, der verschiedene Epochenschritte aufgrund seines Oels und seiner geographischen Lage schlicht verschleppt hat. "Spitzenpolitiker" oder demokratieaehnliche Diskurse kennt das Land nicht. Stattdessen zaehlen Familienzugehoerigkeit und absolute Loyalitaet gepaart mit dem Anspruch auf ein persoenlich gottgefaelliges Leben. Haeufige Sanktion ist die Todesstrafe in unterschiedlicher Durchfuehrung. Und der Führerschein fuer die Frau ist die ultimative Errungenschaft. Alles bekannt? Hier verschliesst die westliche Welt die Augen vor der Wirklichkeit eines Landes, in der es keinerlei (!) individuelle Freiheiten, geschweige denn das Recht auf die eigene Meinung oder die eigene Persönlichkeit gibt. Und was tut der Westen - der iranische Teufel soll mit dem wahabitischen Belzebub ausgetrieben werden. Das funktioniert auch deshalb nicht, weil die Saudis im wesentlichen eine reine Soeldnerarmee unterhalten, um die eigenen Landeskinder zu verschonen. Moral und Kampfbereitschaft sind daher ebenso zweifelhaft. Karl Marx haette wohl im Sinne der Dialektik damit erklaert, dass die aus den Waffenlieferungen erlangten Geldmittel nichts anderes als die Kompensation fuer den Einkauf überteuerten Oels sind. Und von den Saudis geht so lange keine internationale Gefahr aus, wie sie in ihren mittelalterliche Zookaefigen bleiben.

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omanolika 20.10.2018, 08:59
113. Die Story und der gute Ton

Zitat von bigkahoona
Was für ein unverschämtes Lügenmärchen. Streit, Faustkampf, Tod. Beim Konsulatsbesuch?!? Hat er sich dabei die Finger vorsätzlich selber abgetrennt und ist hinterher unglücklich in die zufälling herumliegende Knochensäge gestolpert und hat sich versehentlich selbst zerstückelt?
Heutzutage ist die Plausibilität,
an hohen Stellen echt auf Diät,
weil egal, ob falsch oder richtig,
nur, dass man eine Story hat ist wichtig.

Die saudische Version schreit nur nach Spott und Hohn,
doch das gehört in der Weltpolitik schon zum guten Ton!

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Beat Adler 20.10.2018, 08:59
114. Ohne Befehl von Oben hiesse, dass MBS die Kontrolle verlor.

Rollerfahrer Heute, 08:29
57. Ob das ohne die Absegnung von ganz oben denkbar ist,
kann ich nicht glauben! Egal was Trump sagt, das darf es heute einfach nicht mehr geben!
Wie es zu einem Streit gekommen sein soll, wenn zuvor alle Angestellten frei hatten, alle Kameras abgestellt waren, ein ganzes Team in die Türkei einfliegt....
Das ist schlicht vorsätzlicher Mord! Da gibt es nichts zu beschlnigen!!
......................

Ohne Befehl von Oben hiesse, dass der Lieblings-Kronprinz Mohamed Ben Salman die Kontrolle ueber seine Leute verlor! Das kann er nicht auf sich Sitzen lassen!

Er steckt also zwischen Hammer, sein Vater, der schon sehr gebrechliche Koenig Salman und Ambos, das Mordkommando, das er zum Schweigen bringen muss.

In Saudi Arabien koennen Journalisten nicht fei ermitteln und die Angehoerigen des Mordkommandos befragen wer, wem, wann, welchen Befehl gab.
mfG Beat

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Agent_ohne_Namen 20.10.2018, 09:02
115. Gleiche Sanktionen wie im Fall Skripal?

Man kann durchaus den Fall Skripal mit diesem vergleichen- nur mit dem Unterschied dass Russland nichts zugegeben hat. Aber hier wird es natürlich keine derartigen Sanktionen/Ausweisungen geben. Man muss ja noch ein paar Waffen an die Saudis liefern. Ich habe den Glauben an die Weltordnung schon eh lange verloren.

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vantast64 20.10.2018, 09:03
116. Das war kein Unfall, es war geplant,

wie soll man denn das Einfliegen von mehreren Dunkelmännern in die Botschaft erklären? Wenn man den Journalisten einfach nur töten
wollte, hätte es eines geringeren Aufwands durch einen Killer der Regierung bedurft. Foltern und/oder Entführung waren vom "Prinzen" geplant, da es seine Art ist, "durchzugreifen".

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der Bulle 20.10.2018, 09:04
117. Ja, da ist

Khashoggi auf die 15 auf ihn wartenden Geheimdienstler losgestürmt und konnte 8 von Ihnen kampfunfähig machen...........
Dieses Ekelerregende Regime gehört sowas von abgestraft. Aber wir verkaufen weiterhin Wehrtechnik an diese Schlächter. Speiübel wird einem dabei. Freu mich schon drauf, wenn der saudische Botschafter einbestellt wird und ihm deutlich gemacht wird, das die Bundeskanzlerin sehr besorgt ist.

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hmmmm4711 20.10.2018, 09:05
118. Ersetzen sie mal

Saudi Arabien durch Russland. Stellen sie sich dann den Aufschrei vor der durch die westliche Welt ginge.... hier sieht man wie unverhohlen mit zweierlei Maß gemessen wird! Ich hätte vorallen jetzt vom Spiegel mehr erwartet! Reißerische Überschriften wie „wer stoppt putin“ vermisse ich hier! Naja freie Meinungsäußerung wird ja ebenfalls nicht groß grschrieben, ich werde es mal wieder mit der Zensur Keule zu spüren bekommen...

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andreas.spohr 20.10.2018, 09:11
119. Ein Mordgeständnis, aber mehr nicht

'Die türkischen Behörden gingen nach Medienberichten bisher davon aus, dass er von einem aus Saudi-Arabien angereisten 15-köpfigen Spezialkommando getötet wurde.'
Wieso "gingen"? Die Unteruchungsergebnisse widerlegen das doch in keiner Weise. Es wird nur behauptet, daß es zu einem Faustkampf kam und was passierte dann? Wahrscheinlich ist er immer wieder mit dem Kopf gegen die Faust eines Geheimdienstmitarbeiters gerannt.

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