Forum: Politik
Versöhnungsangebot an Flüchtlinge: Assads falsches Versprechen
AFP

Offiziell verspricht das Assad-Regime heimkehrenden Flüchtlingen Aussöhnung und ein Leben in Sicherheit. In Wahrheit reicht schon ein verdächtiges Telefonat, um in Syrien wieder im Gefängnis zu landen.

Seite 7 von 12
vinoveritas 21.08.2018, 08:17
60. Seriöser Journalismus geht anders.

Bei der Lektüre des Beitrages von Herrn Sydow habe ich mich gefragt wo es hinführt wenn der interessierten Öffentlichkeit derart tendenziöse Berichte vorgesetzt werden. Gleichwohl haben die Reaktionen der Mitdiskutierer gezeigt, daß vielfach solcherart Journalismus auf Skepsis und Ablehnung stößt. Das ist gut so. In ein paar Jahren wird man ohnehin genauer wissen wer in Syrien Verbrechen begangen hat-ein Verdienst auch und gerade von Rußland ohne dessen legitimiertes Eingreifen in Syrien schon längst Chaos und Anarchie herrschen würden. Jörg Paschold

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hugahuga 21.08.2018, 08:30
61.

Schon lange steht für mich fest, dass längst nicht alles, was hier über die syrische Regierung unter Assad verbreitet wird, auch der Wahrheit entspricht. Da wird doch weggelassen, was nicht passt, verfälscht und verdreht. Fakt ist, dass vor dem Eingreifen derjenigen, die ein Interesse an einem regime change haben, Syrien ein Staat war, in dem unterschiedliche Religionen und Ethnien miteinander gut auskamen. (Immer im Vergleich zu umliegenden Staaten) Das wurde zerstört - bis hin zu den IS- Extremisten - und viele, sich demokratisch nennende Staaten haben mitgeholfen.
Mit hohem Einsatz und Blutzoll haben syrische Truppen, unter Mithilfe von Russland und Iran den IS zurückdrängen können.
Natürlich ist noch längst nicht alles, wie es sein sollte - aber man ist auf einem aufsteigenden Weg. Das gefällt hier anscheinend nicht und man versucht medial dem entgegenzuwirken.
Wenn es um das syrische Volk geht - und das sollte unser aller Hauptanliegen sein - dann sollten nicht politische Spekulationen im Vordergrund stehen, sondern es sollte praktische Hilfe gewährt werden. Und dass ein Syrien unter Assad allemal besser ist, als ein Syrien unter dem IS - wer könnte es bezweifeln?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
touri 21.08.2018, 08:38
62.

Zitat von adrian.ruest
Schäbig wie sie hier wieder schreiben, die Assad- und Putinfans. Gegen die Medien hetzen und aus Prinzip den Westen verteufeln und den Verbrechern Assad und Putin zujubeln, weil man es selbst in einem der friedlichsten und wohlhabendsten Länder zu so so gar nichts gebracht hat. Da muss ja jemand Schuld sein, die böse Politik und die fiesen Medien. Erbärmlich .....
Sorry, aber wenn ein Großteil der syrischen Bevölkerung geeint für Demokratie aufgestanden wäre, dann hätte Assad keine andere Wahl gehabt als zurückzutreten. Aber das war nie der Fall. Es gab sicherlich nicht wenige, die sich ein Stück mehr Demokratie wünschten, aber den meisten Rebellen ging es um Machtgewinn auf Kosten anderer. Und Assad, als angehöriger einer religiösen Minderheit, ist natürlich den Islamisten sowieso ein Dorn im Auge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Makrönchen 21.08.2018, 08:44
63. Verhandeln

Zum Wiederaufbau wird Syrien Geld brauchen, da kann die Bundesregierung doch Garantien für rückkehrende Syrer aushandeln mit Assad.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 21.08.2018, 08:55
64.

Zitat von recepcik
[...] Laut Amnesty international verschleppen sie Menschen, foltern sie und nehmen den Menschen ihr Hab und Gut weg oder zerstören es. [...]
Lt. Amnesty International tut das Assad-Regime dasselbe

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 21.08.2018, 09:03
65.

Zitat von touri
Sorry, aber wenn ein Großteil der syrischen Bevölkerung geeint für Demokratie aufgestanden wäre, dann hätte Assad keine andere Wahl gehabt als zurückzutreten. Aber das war nie der Fall. Es gab sicherlich nicht wenige, die sich ein Stück mehr Demokratie wünschten, aber den meisten Rebellen ging es um Machtgewinn auf Kosten anderer. Und Assad, als angehöriger einer religiösen Minderheit, ist natürlich den Islamisten sowieso ein Dorn im Auge.
Sagen Sie: Warum informieren Sie sich eigentlich nicht, bevor Sie so einen Quatsch schreiben? Assat betreibt einen Folter-Gulag in Syrien und ist ein Massenmörder. Können Sie auf jeder Homepage jeder international tätigen Menschenrechtsorganisation nachlesen.
Und der nette Herr Assad arbeitet mit diversen Gruppen von Islamisten engstens zusammen. Die Hisb Allah gehört ebenso zu seinen engsten Verbündeten wie die Basidsch-Milizen aus dem Iran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiefseattle 21.08.2018, 09:06
66. Quellen

Leider ist aus dem Text nicht ersichtlich, woher der Autor seine Informationen bekam. Der Artikel scheint ein Patchwork zu sein: verschiedene Informationen wurden zusammengestrickt, ohne nachgeprüft zu haben. Natürlich werden IS-Unterstützer kontrolliert werden, jedenfalls wird die Bevölkerung nicht mehr als Sklaven verkauft, wie das beim IS üblich war. Dass Syrien zerstört ist, kann man gewiss nicht nur Assad anlasten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 21.08.2018, 09:06
67.

Zitat von vinoveritas
Bei der Lektüre des Beitrages von Herrn Sydow habe ich mich gefragt wo es hinführt wenn der interessierten Öffentlichkeit derart tendenziöse Berichte vorgesetzt werden. Gleichwohl haben die Reaktionen der Mitdiskutierer gezeigt, daß vielfach solcherart Journalismus auf Skepsis und Ablehnung stößt [...]
Gleichwohl haben die Reaktionen der Foristen gezeigt, dass sie sich über Syrien und den Assad-Clan nicht informieren. Und Fakten über den Massenmörder Assad negiert werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 21.08.2018, 09:07
68.

Zitat von aurichter
Bin ganz bei Ihnen und anfügend möchte ich hier einige Foristen noch fragen, wann Herr Assad den Heiligenschein erhält? Dieser Machthaber hat bereits vorher genug Dreck am Stecken gehabt und kann mit russischer Unterstützung seine "chirurgischen" Säuberungen weiter ungestört fortsetzen. Diesen Diktator jetzt mit Blick auf den IS und deren Greueltaten einen harmloseren Anstrich zu geben, das spottet jeder weiteren Beschreibung. Ich bezeichne diesen Machthaber Mal als "Saddam Hussein aus Syrien", da seine Fassbomben vergleichbar sind mit den Giftgasmorden des Iraqers an den Kurden, wobei ja Giftgas auch noch im Focus steht beim Facharzt.
Da war wieder das Propagandawort von den ach so schlimmen Fassbomben. Was ist eigentlich an Assads Fassbomben schlimmer als bei Bomben die lasergesteuert sind, die von Drohnen abgeworfen werden, als Crusie-Missile leise kommen oder Trumps "Mutter aller Bomben" die GUB-43 die Tod und Verstümmelung bringen. Oder waren die Bomben aus dem 2. Weltkrieg besser?
Ihr Propagandatrick mit Assads sogenannten Fassbomben ist doch reine Polemik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerBaske 21.08.2018, 09:37
69. PR as it`s best

Leider mal wieder ein Beitrag von SPON, der nahtlos an 7 Jahre Syrien-Berichterstattung anknüpft, tendenziös, fehlinformativ, abhängig.
Abgesehen davon, dass bereits hunderttausende von Flüchtlingen bereits wieder den Heimweg nach Syrien gefunden haben und nachweislich nicht in den "Kerkern des Schlächters" gelandet sind, möchte ich darauf hinweisen, dass Syrien die Terror-Busabfahrten mit der grünen Linie nur bewerkstelligen konnte, weil seit Jahren die sog. Aussöhnungskommission gut und verpflichtend arbeitet und ein Image zu verlieren hat.
Selbst Kämpfer gegen das Regime werden wieder in die syrische Gesellschaft aufgenommen, wenn sie die Waffen niederlegen und sich von den Banden lossagen und bereit sind, sich zurück in die syrische Gesellschaft einzugliedern. Diese, meistens Männer, haben als brutalsten Feind nicht Assad sondern ihre ehemaligen "Kameraden". Erschießungen und Hinrichtungen von "Abtrünnigen" werden täglich in den internationalen Printmedien erwähnt.
Im übrigen, viele dieser "Bekehrten" melden sich in der syrischen Armee an, um nun auf der anderen Seite zu kämpfen. Würde Assad oder sein "Regime", ich nenne es der Einfachheit halber syrische Regierung, hier wortbrüchig, könnten nicht seit vielen Jahren die grünen Busse fahren (mit Aussöhnungsunwilligen), und würden die Aussöhnungszentren weiter existieren.
Das rundet jetzt hier vielleicht mal informationsmäßig diesen Beitrag ab. So als kleine Geste von umfassenden Journalismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 12