Forum: Politik
Versprechen zurückgezogen: Trump will keinen anderen Republikaner unterstützen
REUTERS

Ein anderer Republikaner könnte im Rennen ums Weiße Haus nicht auf die Unterstützung von Donald Trump zählen. Der Milliardär hat eine entsprechende Zusage zurückgezogen. Auch seine Rivalen stehen nicht zu ihren Versprechen.

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derdonster 30.03.2016, 11:26
20. Trump

wäre noch das kleinere Übel. Das jemand wie Ted Cruz bei den Republikanern salonfähig ist, ist viel erschreckender. Der ist nämlich als fundamentalistischer christ keinen deut besser als die radikalen anderer religionen.

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geroelleimer 30.03.2016, 11:28
21. Die Amerikaner haben nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera

Donald Trump spricht den weißen Kleinbürger an, der zwischen 3 Jobs pendelt und im Wohnwagen haust, weil sei Eigenheim unter den Hammer gekommen ist. Er mag etwas polternd daher kommen, macht aber durch seine Art und Aussagen vieles richtig.
Ted Cruz ein rechter Evangelikaler der Amerika in den dritten Weltkrieg führen will und John Kaisch der dem verhassten Establishment angehört und an die Futtertröge der Macht will. Das ist die Auswahl auf republikanischer Seite.
Auf der anderen Seite ein Bürgerrechtler. Der von vielen als Kommunist gesehen wird, aber keiner ist. Er gehört nicht zum Establishment und spricht genauso wie Trump die Verlierer des Systems an. Hillary Clinton, die so tut, als hätte sie den Bären schon erlegt und glaubt sie könnte das Fell des Bären schon unter der Finanzmafia die sie umgibt aufteilen. Für den amerikanischen Wähler wird es dieses Mal verdammt schwierig die richtige Wahl zu treffen, weil alle Kandidaten nur Verlierer produzieren. Der Verlierer ist Amerika, und das steht fest wie das Amen in der Kirche.

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demophon 30.03.2016, 11:30
22.

Zitat von Celegorm
Man muss effektiv befürchten, dass das Trumps grösste Verfehlung werden wird: Dass er unter Umständen jemanden wie Cruz als vermeintlich "kleineres Übel" ins Präsidentenamt hieven könnte. So bedenklich Trump in vielerlei Hinsicht sein mag, wenn es um konkrete Politik geht, steht Cruz effektiv überall mindestens genau so schlecht, vielfach sogar schlimmer da. Aber da es längst nicht mehr um Inhalte, sondern bloss Auftritte geht, lassen sich offensichtlich selbst in Deutschland viele vom professionelleren Auftreten von Cruz täuschen..
Cruz ist in ALLEM viel schlimmer als Trump. Cruz will 12 Millionen Illegale abschieben, Trump wollte das auch, er sprach von 11 Millionen, aber die "Guten" wieder hereinlassen. Aber auch von der Abschiebung hat er sich insgeheim wieder verabschiedet und sie als "verhandelbar" bezeichnet.

Cruz ist gegen jedgliche Abtreibung, auch in Fällen von Inzest und Vergewaltigung. Trump wurde erst von seinen Mitbewerbern der Reps dazu gedrängt, sich gegen die Abtreibung auszusprechen, früher war er immer pro-choice.

Cruz ist ein reaktionärer Christen-Talib, der das Gesetz Gottes über das Gesetz der Menschen stellen will.

Cruz ist extrem homophob und will mit seinem Gesetz zur "religiösen Freiheit" die Diskriminierung von Lesben und Schwulen landesweit legalisieren, wie es gerade in Georgia eingeführt werden soll. Danach dürfen es Geschäfteinhaber ablehnen, Kunden zu bedienen, die nicht ihren religiösen Moralvorstellungen entsprechen, sie können auch ihre Mitarbeiter in diesem Fall entlassen. Das betrifft sogar Heterosexuelle, wenn sie z. B. fremdgehen und dem Chef das nicht gefällt.

Komischerweise wird darüber bei SPON überhaupt nicht berichtet, es soll nur immer der viel liberalere Trump fertiggemacht werden. Völlig unverständlich. Wissen das die Journalisten nicht oder was steckt dahinter?

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pom_muc 30.03.2016, 11:46
23.

Zitat von frenchie3
Ein Präsident der nicht gerade dafür bekannt wird daß er Verträge einhält. Sehr vertrauensbildend, besonders wenn die Nato dann im internationalen Kampf gegen den Terrorismus auf zwei verläßlichen Pfeilern - Trump-USA und ErdTokei steht
Trump hat genauso wie seine innerparteilichen Kontrahenten schriftlich eine Zusage getroffen.

Warum soll er sich noch an diese Zusage halten nachdem seine Kontrahenten zuvor verkündeten sich nicht mehr an ihre Zusagen halten zu wollen.

Das ist wieder so ein typischer SPON-Hetzartikel.

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pom_muc 30.03.2016, 11:50
24.

Zitat von peter.braun1@gmx.ch
...war in Amerika schon immer etwas Spezielles. Aber diesmal ist das ohnehin schon nicht sehr hohe Niveau dieser Showveranstaltungen nochmal auf einen neuen Tiefstand gesunken. Eine Grossmacht wie Amerika sollte Möglichkeiten finden, deutlich besser geeignetes Führungspersonal zu "herauszufiltern"...
Eine Nation die einen Mann ohne Schulabschluss und Berufsausbildung zum Außenminister ernannt hat sollte vorsichtig sein wenn sie über "geeignetes Führungspersonal" spricht.

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tailspin 30.03.2016, 11:54
25. Der Starke ist am maechtigsten allein.

Wenn man sich selbst fuer den besten haelt, ist die logische Konsequenz, nicht die zweit- oder drittbesten (first and second loser) zu unterstuetzen. Das passt einfach nicht zur Persoenlichkeit. Trump ist nicht Milliardaer geworden durch Konsensgeschwafel, Gemauschel mit seinen Eliten, Haendchenhalten und Ringelpiez. Stattdessen hat er sich durchgesetzt. Das ist sein ueberragendes Thema und eine ziemlich klare Linie.

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pom_muc 30.03.2016, 12:01
26.

Zitat von colonium
Der Zustand der Konservativen in den USA ist erschreckend. Erschreckend ist sicher, dass ein Rechtspopulist wie Trump dermaßen Erfolg haben kann, dass passiert aber auch in Deutschland , wie man an Seehhofer und der CSU, oder der AfD, sieht. Noch erschreckender finde ich aber, dass Ted Cruz nun von den Republikanern unterstützt wird. In vielerlei Hinsicht ist er mindestens genauso rechtspopulistisch wie Trump, in mancher Hinsicht sogar noch radikaler, fast schon rechtsextrem,wie z.B. bei der Abtreibung. Somit unterstützen die Konservativen der USA in Cruz einen Kandidaten der in nichts geeigneter ist als Trump, sondern eventuell nur ein wenig leichter kontrollierbar. Das wahre Drama für die USA sind nicht die erbärmlichen politischen Einstellungen der repuplikanischen Präsidentschaftskandidaten, sondern das Klima, dass die Führungsriege der Reps über Jahre geschaffen hat, dass solchen Extremisten überhaupt erst ermöglichte Erfolge mit hohlen Phrasen zu feiern. Insofern sind wir dann doch wieder bei Seehofer, dem besten Wahlhelfer der AfD.
Hohle Phrasen?

Gibt es was "hohleres" als "Yes wie can"?

Was ist denn nach 8 Jahren aus den demokratischen Phrasen geworden?

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erzrotti 30.03.2016, 12:11
27. Was ist so

schlimm an Trump? Er hat noch keinen Krieg geführt, keine Krankenhäuser bombardieren lassen und keine anderen Länder destabilisiert...! Der schwarze Friedensnobelpreisengel schon!
Und alle seine Mitbewerber brauchen fremdes Geld! Die alte Frau Clinton übrigens auch! Es muss doch eigentlich jedem klar sein, was in den USA Präsident werden kann...!

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pom_muc 30.03.2016, 12:12
28.

Zitat von outsider-realist
2.) Trump ist gegen ILLEGALE Einwanderung. Tolles Argument. Dagegen sind wohl noch andere, denn sonst wäre es ja nicht ILLEGAL. Genauso könnten Sie sagen, das er gegen Mord und Totschlag ist. Allerdings wäre ich bei letzterem gar nicht mal so sicher. Trump ist erfolgreich, weil er die niederen Instinkte mancher Bevölkerungsgruppen anspricht und Polterer und Leute, die maximal politisch inkorrekt sind, gegenwärtig einen Höhenflug haben. Siehe Erdogan u.a.!
Sie schreiben Müll.

Selbstverständlich haben illegale Einwanderer auch Unterstützer.

Einer davon heißt Obama. Und der will gegen den Gesetze verabschiedenenden Kongress seine eigenen "Gesetze" durchsetzen und Illegalen ein dauerhaftes Bleiberecht geben.

Er nennt das DREAM Act. Vermutlich weil er davon träumt wie Cäsar an der starrsinnigen Volksvertretung vorbei Gesetze erlassen zu können.

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ihawk 30.03.2016, 12:18
29. Blowfish Donald Trump

Die größte Gefahr ist nicht Donald Trump ... er wird rechtzeitig vor dem Parteitag aus dem Rennen "genommen" (blown out of the water), denn er seht unter "federal investigation" da er eine $40 Millionen Betrugsklage am Bundesgerichtshof anhängig hat.

Die größte Gefahr in diesem US Wahljahr besteht in der möglichen Spaltung der etablierten Parteien. Die daraus hervorgehenden radikalen Splitterparteien würden eine ähnliche Situation der Unregierbarkeit hervorrufen wie einst in der Weimarer Republik.

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