Forum: Politik
Verständnis für den Mord an Walter Lübcke: Die Extremisten aus Pegidistan
David W. Cerny / REUTERS

Der Mord am Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke sei "eigentlich bald eine menschliche Reaktion". Mit solchen Aussagen qualifizieren sich Pegida-Teilnehmer als Extremisten. Sie erinnern damit an Islamisten.

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7131972445694 05.07.2019, 20:22
40.

Zitat von TOKH1
Genau diese Art von Beiträge sind es, die ihre Anfänge bei den Pegidas nahmen. Es ist dieses unterschwellig besorgte ( "traditionell hier nicht ansässige Religion") Pfui sag ich nur. Lesen SIE mal bitte das Grundgesetz unserer Bundesrepublik Deutschland. Und dann nennen Sie mir den Abschnitt der obenaufgeführtes von Ihnen aussagt. Da werden Sie aber nicht fündig. Sondern genau das Gegenteil wird dort beschrieben. "GG Artikel 3 Abs 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." ABER GENAU DAS TUN SIE GERADE HIER. Schluss damit!!
Das ist inhaltlich falsch. Niemand wird wegen seines Glaubens diskriminiert, wenn ein souveräner Staat frei darüber entscheidet, wem er Zugang gewährt und wem nicht.
Auch ist es keine Diskriminierung, die weitestgehende Nichtverbreitung bestimmter Glauben und Gebräuche in einem bestimmten Gebiet festzustellen. Sie interpretieren Dinge rein, die nicht da sind, weil Sie sie sehen wollen.

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locust 05.07.2019, 20:34
41. @ Erythronium2 #34

Schön wieder die Kurve nach links bekommen? Nach dem G20 schrieb kaum ein Medium etwas ausdifferenziertes über die Ausschreitungen. Elbchaussee und Schanze wurden politisch mit Terrorismus gleichgesetzt. Also was reden Sie? Auch wenn Sie die staatlich vorgegebene Extremismustheorie rezipieren können, richtiger wird sie hierdurch nicht. Und das leugnen ‚struktureller (staatlicher) Gewalt ist schon fast unverschämt. Fragen Sie mal u.a. die ‚ausgelagerten Vietnamesen‘ wie sie sich vor, während und nach dem Pogrom in Rostock fühlten, als ihnen im Anschluss auch noch das Recht auf Asyl verschärft wurde. Wie nennen Sie das? Aus der Perspektive schutzsuchender Menschen wenn nicht ‚systemimmanente strukturelle Gewalt‘?

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widower+2 05.07.2019, 20:35
42. Gruselig!

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Die Politik hat für beides SOFORT zu sorgen, für die unbarmherzige Elite-Einheit der Polizei und dafür, daß diese lasche Justiz endlich ein Ende hat.
Ich stelle mir gerade vor, wie eine "unbarmherzige Eliteeinheit" der Polizei wohl zusammengesetzt sein und wie sie mit rechtsstaatlichen Grundsätzen zu vereinbaren sein wird. Man bekämpft die Rechten nicht, indem man sich auf ihr Niveau herab begibt.

In Bezug auf die Justiz stimme ich Ihnen zu. Da müssten die bestehenden Gesetze endlich mit aller Konsequenz angewendet werden. In Bezug auf die Polizei habe ich allerdings die Befürchtung, dass diese Einheit selbst schwer rechtslastig wäre wie jetzt schon nicht kleine Teile der Polizei und ihre Unbarmherzigkeit mit Vergnügen an vermeintlich Linken ausüben und die Rechten - wie bisher auch - schon äußerst sanft behandeln würde.

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howun 05.07.2019, 20:37
43.

Wer Hass predigt, wird politische Morde ernten. Das betreiben die islamistischen Hassprediger und auch AfD und Pegidisten mit "Erfolg". Diese Leute sind so haßerfült, ich glaube, die würden, ohne lange zu überlegen, sich als Folterknechte und Henker einspannen lassen.
Sigmar Gabriel wurde einst heftigst kritisiert, weil er sächsische Bürger - aus gegebenem Anlaß und völlig zu Recht - als Pack bezeichnet hatte. Die Interviews aus "Kontraste" bestätigen das leider.

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gedu49 05.07.2019, 20:40
44. Mir ist was unklar

Zitat von Little_Nemo
Na, dann können wir doch wenigstens endlich die Mär von den friedlichen, aber besorgten und ja überhaupt gar nicht rechten Bürgern zu den Akten legen. Wird ja auch mal Zeit, dass dieser alberne Mummenschanz vorbei ist. War ja schon albern genug, wenn sie sich beklagten, nicht ernst genommen zu werden und dass man nicht mit ihnen rede, und wenn man es dann tat und nicht alles was sie von sich gaben widerspruchslos für die tiefste aller Weisheiten hielt, "Haut ab!" brüllten. Jetzt ist diese ohnehin fadenscheinige Maske wenigstens endlich mal gefallen.
Die größte Demo der Pegida umfasste ca 25 000 Teilnehmer. Wie viele davon sind wohl so radikalisiert, dass sie einen Mord ----und es war ein MORD der durch nichts zu rechtfertigen ist---- noch begründen wollen ?

Wie sollen sich die " normalen" Teilnehmer der Demos von diesen Elementen fernhalten wenn die sich einreihen ? Nach hause gehen ? Da könnte man jede Demo auf diese Weise unterbinden.

Sie pauschalisieren indem sie alle Teilnehmer der Demos in einen Topf werfen. Das ist kein Weg.
Man sollte besser prüfen ob die Verherrlichung eines Mordes eine Straftat ist und entsprechend handeln.

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widower+2 05.07.2019, 20:41
45. Da sind Sie aber auf dem Holzweg

Zitat von 7131972445694
Das ist inhaltlich falsch. Niemand wird wegen seines Glaubens diskriminiert, wenn ein souveräner Staat frei darüber entscheidet, wem er Zugang gewährt und wem nicht. Auch ist es keine Diskriminierung, die weitestgehende Nichtverbreitung bestimmter Glauben und Gebräuche in einem bestimmten Gebiet festzustellen. Sie interpretieren Dinge rein, die nicht da sind, weil Sie sie sehen wollen.
Wenn dieser souveräne Staat, in diesem Fall die Bundesrepublik Deutschland, beschließen würde, künftig generell keine Muslime mehr einreisen zu lassen, wäre das sehr wohl ein eklatanter Verstoß´gegen das Grundgesetz und diverse internationale Konventionen. Wen wollen Sie hier eigentlich veräppeln?

Damit käme auch Trump nicht durch. Der ist zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber auch nicht dumm genug, dass auch nur zu versuchen. Oder vielleicht doch, aber er bekäme wenigstens Gegenwind von seinen Beratern.

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kochra8 05.07.2019, 20:43
46. Pflanzen wachsen aus Liebe

Die meisten Emigranten haben sich sehr gut emigriert. Sie säubern Bushaltestellen, wo sonst keiner hinguckt. Anständig sind sie auch. Sie schmeissen keine Schnapsflasche aus dem Autofenster. Es sind persönliche Erfahrungen! Viele könnten herhalten, wenn es um Beispiele geht. Würden sie sich anders verhalten, riefe man sofort nach Ausweisung. Lübcke hat darauf hingewiesen: Wer keine saubere Weste hat, kann ja gehen. Was war daran falsch? Lübcke wollte bloss ein anständiges Deutschland!

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vorwärtsundnievergessen 05.07.2019, 20:43
47. Wer Gewalttätigkeit aus politischen Gründen billigt

oder gar ausführt, der stellt sich außerhalb unsere freiheitliche Gesellschaft. Das betrifft Rechtsextreme, aber leider auch andere wie G20-Gewaltprotestler, Hambacher-Forst-Besetzer, Leute, die AfD-Politiker körperlich angreifen oder die von Steinen, die man auf "Bullen" wirft, singen. Der "gute Zweck" kann Gewalttätigkeit nicht rechtfertigen - nach eigener Wahrnehmung treten alle, auch Pegida, für einen guten Zweck ein.
Kann es sinnvoll sein, einen so großen Personenkreis auszugrenzen? Muss nicht vielmehr versucht werden, zu einer zivilisierteren Kultur zu finden, Meinungsverschiedenheiten auszutragen?

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freidenker! 05.07.2019, 20:44
48. Die Wahrheit über Extremisten

Extremisten alà Couleur lassen sich nicht in ihren fanatischen Ansichten ändern. Und diese extremen Ansichten in ihren Köpfen, welche durch verschiedene Formen der Gehirnwäsche in ihre Hirne irgendwie irgendwann hinein implatiert worden sind, sind mehr als nur ein "Geschäftsmodel". Sie sind ihr "Lebenselexier", ohne das sie nicht mehr leben können. Wie bei einem Drogensüchtigen sind sie abhängig geworden von der körpereigenen Droge die der Haß ausschüttet. Und es wird immer schlimmer, deswegen werden sie im Laufe der Zeit immer radikaler. Deswegen sind sie logischen und rationalen Gedanken nicht mehr zugänglich. Logik wird nur dann akzeptiert, wenn sie in ihrem ideologischen Kram zufälligerweise hineinpaßt. Der Endpunkt dieser geistig-seelischen Entwicklung ist die Handlung, die Tat zu Mord und Terror. Und sie glauben sich im Recht, und jeder der nicht ihrer Ansicht ist muß in ihren Augen letzten Endes beseitigt werden. So denken diese Extremisten letzten Endes alle. Jetzt wird auch erklärbar warum es in der Geschichte NS-Konzentrationslager und den stalinistischen Archipel Gulag gegeben hat. Und es wird auch erklärbar warum es religiösen Fundamentalismus gibt, die den Tod von anderen Gläubigen und Ungläubigen nach einem angeblichen Willen Gottes fordern. Jetzt wird auch erklärbar warum es den IS-Staat gibt. Die Konsequenzen aus diesem Zusammenhang sind fürchterlich und grausam. Es gibt nur einen gangbaren Weg, die Extremisten dürfen keine Unterstützung erhalten, sie dürfen keine "Masse" gewinnen. Und wer glaubt man kann diese Extremisten irgendwie eingrenzen oder beherrschen, der wird sein blaues Wunder erleben. Sie dürfen keine "Sprit-Masse" erhalten, der sie groß macht.

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descartes 05.07.2019, 20:44
49.

Zitat von giantbaby
Dialog mit solchen Leuten ist schwer bis unmöglich, aber sie sind nunmal von hier, leider. Deswegen kann die Antwort aber auch nicht sein, immer mehr Leute einer traditionell hier nicht ansässigen Religion ohne freiheitlich demokratische Vorbildung reinzulassen. Denn die Masse an Integrations-Erfolgsgeschichten vermisse ich auch. Somit wird nur das Potential engstirniger Betonköpfe vergrößert.
Der grösste Misserfolg der Integration zeigt sich mittlerweile seit 30 Jahren immer deutlicher. Und dabei sind wir kulturell angeblich gar nicht so verschieden? Zwischenzeitlich fasse ich das allerdings als Beleidigung auf! Ich und alle meine Freunde, meine Familie und mein erweiterter Bekanntenkreis haben mit diesen angeblich nur "Besorgten" nicht den kleinsten, gemeinsamen Nenner! Ganz im Gegenteil, ich kenne dutzende türkisch-, iranisch-, griechisch-, ..., italienischstämmige mit denen ich mehr gemeinsam habe, die deutlich besser integriert sind und auch integriert sein wollen, als diese angeblich deutschen Staatsbürger! Schade, dass man so etwas wohl nicht ausweisen kann. Davon abgesehen, wer nimmt solche "Mitbürger" freiwillig auf?

Anscheinend sind die Besorgten auch nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Wer einen Mord "normal", oder eine "menschliche Reaktion" nennt, der hat offensichtlich keine Ahnung von der Kultur, die er ja angeblich erhalten möchte, oder von der Sprache und der Bedeutung der Worte, die er da in den Mund nimmt. Womit wir wieder einmal beim Thema Bildung enden.

Ach, und darf man jetzt dann endlich einen Nazi auch Nazi nennen, ohne dabei gleich in die Pauschalisiererecke gedrängt zu werden? Die Hüllen sind längst gefallen, so langsam müsste es auch dem Naivsten dämmern, welche Brut wir da im Osten uneingeschränkt gedeihen lassen! (Dabei möchte ich ausdrücklich nicht alle Ossis über einen Kamm scheren, die paar restlichen Anständigen haben mein aufrichtiges Mitgefühl!)

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