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Verteidigungsministerium: Berater soll doppelt bezahlt worden sein
DPA

In der Berateraffäre um Ursula von der Leyen werden neue Vorwürfe laut: Einem Medienbericht zufolge soll ein Manager dieselbe Leistung zweimal abgerechnet - und so 25.000 Euro zu viel kassiert haben.

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ayee 10.02.2019, 09:20
1. Welche Kontrolle?

Ich glaube, die Frage, ob man die Kontrolle über das Haus verloren hat, stellt sich angesichts so vieler scheiternder Projekte oder bei so vielen Projekten, bei denen sich plötzlich gigantisch die Parameter ändern, nicht. Es hat nicht den Anschein, als ob es dort irgendeine Form von Projektcontrolling bzw. generell professionellem Projektmanagement gibt. Aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal des Verteidigungsresorts.

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duc999 10.02.2019, 09:30
2. Ducati999S

Sie sollte unbedingt zurücktreten, zu viele Ungereimtheiten und Korruptionsfälle.

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phantasierender... 10.02.2019, 09:42
3. Das ist doch gut ...

Also ich finde das prima das der doppelt bezahlt wurde. Jeder Euro in Händen der Regierung ist verloren insofern ist das doch toll. Wer hat diese Leute nur gewählt .... ?

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Ezechiel 10.02.2019, 09:49
4. Regieren mit Beratern.

Es war mir immer schon suspekt wie es sei kann, dass Menschen auf Ministerposten gesetzt werden, und vom Fachbereich null Ahnung haben. Die letzten Vorfälle haben gezeigt, dass die Fähigkeit des Ministers oder der Ministerin offensichtlich nur darin bestehen muss, die richtigen Berater auszusuchen. Die Dankbarkeit über die vorzügliche Beratung ist dann wohl so groß, dass gar nicht darauf geachtet wird wie hoch die Honorarrechnungen sind, und wie oft für ein und die selbe Leitung gezahlt wird. Mein Vorschlag an Frau v.d.L. wäre, noch einen Berater-Management-Berater zu engagieren, damit dies nicht wieder passiert.

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brathbrandt 10.02.2019, 09:50
5.

Wenn man sich erinnert, für welche Kleinigkeiten die Leute früher zurücktraten! Ein Kennzeichen von Merkelland ist, dass es keine Verantwortung mehr gibt. Wenn was schief läuft, zuckt man die Achseln. Das kann nicht gut gehen.

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Alias iacta sunt 10.02.2019, 09:56
6. Und man erkennt, dass die Verantwortlichen tapfer wegschauen,

Man erinnere sich auch wie die letzten VM´s die strenge Hand demosntriert haben, wenn einem untergeordneten MA ein Fehler passiert ist bzw. ihm in die Schuhe geschoben werden konnte. Ein General muss ja Befehle ausführen und hat ruhig zu bleiben.

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cum infamia 10.02.2019, 09:57
7. das ist meine Rede ..

Zitat von ayee
Ich glaube, die Frage, ob man die Kontrolle über das Haus verloren hat, stellt sich angesichts so vieler scheiternder Projekte oder bei so vielen Projekten, bei denen sich plötzlich gigantisch die Parameter ändern, nicht. Es hat nicht den Anschein, als ob es dort irgendeine Form von Projektcontrolling bzw. generell professionellem Projektmanagement gibt. Aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal des Verteidigungsresorts.
im "Verteidigungsministerium" würde es nach meiner Meinung noch nicht mal groß auffallen, wenn man 2 U- Boote bestellen würde und zwei Panzer geliefert bekäme ( natürlich gleicher Preis ). Die "Fachleute" von Mc Kinsey und Konsorten würden glauben, es wäre eben ein neuer Typ.... ( Beispiel A 400 M --war vielleicht als Panzer bestellt und hat daher "Flugprobleme"... ))

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burlei 10.02.2019, 10:00
8. @phantasierender..., #3

Wer sie gewählt hat? Na, ist doch klar. Menschen, die im reinen verknöcherten Konservatismus das Heil gesehen haben. 56,2% der Wähler haben sich bei der BTW 2017 für eine rückwärts gewendete, veraltete und wirtschaftshörige Politik entschieden. Leider haben sie sich nicht damit begnügt, nur konservative und neoliberale Parteien zu wählen, sondern sie mussten auch noch die Rechten in den Bundestag wählen. So wird die völlige Übernahme der Staatsfinanzen durch die Wirtschaft noch etwas durch die SPD verhindert, denn CDU/CSU, FDP und AfD wären gerne bereit, auch noch den letzten Cent Steuergelder an die Wirtschaft zu verschleudern.

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demokrat2 10.02.2019, 10:00
9. CDU-Ministerin muss sich massiven Vorwürfen stellen.

Diese Dame hat den deutschen Staat schon viel Geld gekostet. Wann zieht Merkel die Notbremse und enthebt von der Leyen ihres Amtes? Die Liste ihrer "Auffäligkeiten" ist inzwischen doch recht lang geworden. Frau von der Leyen ist entweder überfordert oder die Vorwürfe der "Kungelei" - man kann es auch anders nennen - machen ein weiter so unmöglich. Erschwerend kommt hinzu, dass sich in der Bundeswehr "braune Strömungen" zeigen, die immewr häufiger sichtbar werden. Es besteht Handlungsbedarf.

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