Forum: Politik
Verteidigungsministerium: Berater von KPMG sollen bei Rüstungsprojekten aufräumen
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen holt sich beim Dauer-Problem Rüstungsprojekte Hilfe von außen. So schnell wie möglich sollen Berater von KPMG die pannenanfälligen Projekte durchleuchten.

Seite 7 von 9
eltviller 20.06.2014, 00:52
60. Kpmg

Kinder Prüfen Meine Gesellschaft. Hatte im Rahmen meiner Tätigkeiten mit diversen Consulting Unternehmen zu tun. Das genannte Unternehmen hat sich stets durch motivierte und gut ausgebildete aber leider durchweg junge, unerfahrene Fachkräfte ausgezeichnet. Diese Unerfahrenheit hat sich leider auch in der Qualität der Zusammenarbeit und in den Ergebnissen bemerkbar gemacht. Würde mich interessieren was hier das ausschlaggebende Kriterium war den Auftrag an KPMG zu geben und nicht die sonst üblichen Vetdächtigen (Berger, E&Y etc)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ph.latundan 20.06.2014, 00:53
61. dann wollen wir mal ........

dann wollen wir mal flinten-tussie viel glueck wuenschen und hoffen das sie diese geldverschwendung grossen ausmasses in den griff bekommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
big.grabbi 20.06.2014, 01:22
62.

Ich kaufe ein Taxiunternehmen und entlasse alle Mitarbeiter, die eine Personembeförderungserlaubnis haben. Dann stelle ich einen Personenbeförderungsbeauftragten ein, der keinen Führerschein hat. Und, schwupp, alles wird besser. Das ich (bzw. meine Vorgänger im Amt oder diverse MdB) meinen Rüstern ad nauseam immer wieder politisch in den Arm gefallen sind und damit erfolgreich jede Planung kaputt machen, fällt dann kaum noch in's Gewicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olegb 20.06.2014, 02:11
63. der einzige Unterschied zwischen KPMG und den normalen Beamten ist

dass diese Truppe privatwirtschaftlich unterwegs ist. Es gibt null Beweise dafür, dass KPMG besser sei, als der Durchschnittsbeamte von der Wirtschaftsprüfung.
Dass allerdings die Beraterzunft ausgerechnet bei UvdL so fette Aufträge bekommt, sagt einiges über die Einstellung dieser Frau. Schade nur, dass es sich hier um Steuergelder handelt, die reale Menschen mit realen Problemen deutlich dringender hätten. Aber die werden dann doch von einfachen Amtsträgern bedient mit entsprechendem Budget. Ich schätze bis zur Bundeskanzlerin wird es reichen, für die Ursula.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koana 20.06.2014, 07:26
64. Die Gier und die Inkompetenz....

Zitat von zerberus und co.
[B]Das ist ............... Ob sie vielleicht doch eine versteckte Pazifistin ist und die Bundeswehr von innen liquidieren möchte?
.... haben in diesem Bereich tatsächlich erfreuliche Effekte!
Kein Pazifist könnte das Militär wirksamer schädigen, darum - möge KPMG Folgeaufträge in Millionenhöhe erhalten und möge das Material der Bundeswehr eines Tages so lächerlich sein, dass wirklich nur noch die absolut verzweifelten oder Menschen mit hochgradiger geistiger Retardierung, sich bereit erklären, dort aufzukreuzen.

Fregatten die die Besatzung durch Giftgas vergiften.
Hubschrauber die sich selbst zerstören, wenn man die Waffensysteme beansprucht.
Kampfausrüstung für die Infanterie, die es dem Träger unmöglich macht aus einem Jeep zu steigen.
Billige Skibrillen zum Stückpreis von 400 Euro.
Handfeuerwaffen die zum Glück nicht mehr so tödlich sind, als vorangegangene, vor allem sehr empfindlich und untauglich, falls es mal etwas dreckig sein sollte (immer erst putzen - auch im Feld :-)===)
Drohnen, die man als Prototyp baut, die größer sind als ein Lastwagen und nun, nach Milliardeninvestitionen doch als untauglich gelten.
Ich bin sicher, hier kann man noch sehr viel anfügen - vor allem die Soldaten werden es "zu schätzen" wissen.

Nur Leute, bleibt beim Bund, lasst euch den Sold auszahlen und wenn man euch mal wieder in einen Krieg schickt - bleibt im Unterstand hocken, bloß nicht kämpfen, bitte, achtet auf eure Leben und achtet auf die Leben der Anderen!

Lassen wir die Politiker ihre Gier und ihre Dummheit ausleben, in diesem Ressort, macht es mir wirklich Freude!

Bitte zelebriert das maximal mögliche Maß an Korruption, Vetternwirtschaft und Chaos, macht die Bundeswehr zur Lachnummer, was Schöneres kann man aus einer Armee nicht zaubern.

Attraktivitätsoffensive - klingt doch super!

Noch was - wie wär es mit rosa Uniformen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noelkenproettel 20.06.2014, 07:51
65. Warum?

Warum externe Hilfe?
Wie wäre es den mal damit das Bundesverteidigungs Ministerium nicht zum Parkplatz unfähiger Politiker zu machen sondern mal Leute dafür abstellt die wirklich ahnung von der Materie haben??
Aber ich denke das ist von meiner Seite wieder zu Komplieziert gedacht, wäre ja wirklich zu einfach.
da wirk lieber ein externes Unternehmen mit Dingen betraut die eigendlich das eigene Haus machen sollte. aber was weiss ich den.
Hauptsachen Filten Uschi hatte wieder einen medienwirksammen auftritt egal was sie dabei fürn Unqualifizierten kram redet....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kurt2.1 20.06.2014, 08:17
66. .

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen holt sich beim Dauer-Problem Rüstungsprojekte Hilfe von außen. So schnell wie möglich sollen Berater von KPMG die pannenanfälligen Projekte durchleuchten.
Externe Unterstützung anzufordern, halte ich für richtig, denn die Beamten in den Ministerien wissen schon, wie sie sich selbst den Rücken freihalten müssen, auch auf Kosten der Bürger.
Ich glaube nicht, dass Betriebsblindheit die Ursache für Fehler ist, sondern die jahrelange Zusammenarbeit (Kungelei?) der Beamten im Ministerium und Vertretern der Industrie.

Diese Entscheidung entbindet vdL aber keinesfalls von der Verantwortung. 400.000,-- € machen schon wieder stutzig. Ist das zu billig? Waren andere Gutachten zu teuer?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
THINK 20.06.2014, 10:24
67.

Zitat von kritischefrage
Es reicht die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen! es werden übrigens auch Atomkraftwerke und Rüstungsindustrie etc. von Wirtschaftsprüfern beurteilt. das kann man auch auf Einzelprojekte anwenden!
Quatsch. Wirtschaftlichkeit ist und muss in solchen Projekten absolut irrelevant sein. Sicherheitsfragen, Zuverlässigkeit oder Einsatzmöglichkeiten usw. sind hier die Fragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kael 20.06.2014, 14:51
68. Sie strotzen vor billigen Vorurteilen

Zitat von hobbyleser
Erstaunlich, dass Flinten-Uschi sich und ihrem Haufen bestbezahlter Beamter soviel Kompetenz zutraut, dass sie sich diese Unternehmensberater-Mischpoke ins Haus holt. Die Brüder haben zwar nicht den blassesten Schimmer von der Materie, aber ich bin mir sicher, dass die ganz ausgezeichnete Charts und PPTs erstellen und diese in blumigen Schwafelattacken auf Zensursula niederregnen lassen werden. Nebenbei zahlt der Steuerzahler die Brioni-Anzüge der Heißluftwissenschaftler.
Gerade WEIL die "Brüder" und "Heißluftwissenschaftler "nicht den "blassesten Schimmer haben" sind sie - entgegen den im Verteidigigungsministerum tätigen Beamten - völlig unbelastet von spezifischem Fachwissen und von den bestehenden Hierarchien bei der Erfüllung ihres Auftrags. Deshalb sind sie wertvoll. Diese "Brüder" können nämlich eins: Die Organisationsstur im Ministerium und die Abläufe auf Effizienz überprüfen, die Verantwortlichkeiten klären und damit den Finger in die Wunden legen. Es ist auch völlig wurscht, ob sie ALDI, die Deutsche Bank oder das Verteidigungsministerium überprüfen. Es geht um Strukturen und Schwachstellen und nicht darum, ob der Humbschrauber X besser ist als der hubschrauber Y.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
disi123 20.06.2014, 16:34
69. Egal

Ich verstehe sowieso nicht warum alle schreien beim kleinen Topf des Verteidigungsministeriums.
Die USA geben 15mal mehr aus als Deutschland fuer Ruestung. Der zweite Platz, weit abgeschlagen, geht an China, dann Russland usw.
Irgendwann auf Platz sieben kommt dann Deutschland mit 48 Milliarden Dollar.
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of...y_expenditures

Frueher war die Bundeswehr auch mal Wirtschaftsmotor und Kontrollgeraet der Regierung. Wenn es der Wirtschaft schlecht ging, wurde Geld gedruckt und Fahrzeuge, Flugzeuge oder Waffen aus eigener Produktion bestellt.
Die ganzen Bundeswehrstandorte werden auch alle geschlossen und die lokalen Unternehmen verlieren Auftraege.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 9