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Verteidigungsministerium: Von der Leyen holt McKinsey-Frau als Staatssekretärin
DPA

Verteidigungsministerin von der Leyen besetzt einen der wichtigsten Posten in ihrem Ministerium neu: Die Unternehmensberaterin Katrin Suder soll parlamentarische Staatssekretärin werden. Das ist in der Bundeswehr umstritten.

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klimaklima 24.05.2014, 08:34
90. Mac

Zitat von micromiller
eine wahre Patritotin, verzichten auf 70% Einkommens nur um Deutschland zu dienen, das ist mindestens 2 Buverdienstorden wert und nicht zu vergessen, sie ist nun insider und kann wirklich alles verwertbae aus erster hand nach hinten und vorne berichten. unsere freifrau wird "gelenkt" waffensystem vom feinsten ordern um deutschland vor den neu geschaffenen feind aus der weiten tundra finanziell nachhaltig zu schaedigen und unseren freunden des waffenlobby eine permanente weihnacht bescheren.
Wer sagt denn, das die Dame nicht weiter von McKinsey bezahlt wird?
Wäre ja nicht die erste!

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gerechtoder 24.05.2014, 08:35
91. Clever

Die 37-jährige Frau Suder hat bestimmt gute Arbeit geleistet. Umsonst wird sie nicht die halbe Million Euro im Jahr verdienen. Nach dieser harten Arbeit sei ihr doch mal eine Auszeit gegoennt. Na ja, in den paar Jährchen als beamtete Staatssekretärin wird sie weniger verdienen, aber danach wird sie das doppelte wert sein. Mit ihren dann erworbenen Beziehungen wird sie McKinsey bestimmt nicht im Stich lassen und mit den erworbenen Rechten auf Beamtenpension kann sie später einen geruhsamen Lebensabend führen, wenn die Geschäfte nicht mehr so gut laufen sollten.

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felisconcolor 24.05.2014, 08:35
92. Ja Frauen machen alles besser

genauso wie Männer.
v.d.L. hat mit dieser Massnahme gezeigt das sich Frauen in Führungspositionen doch wieder genauso verhalten wie es Männer tun.
Damit sind leider wieder alle Klischees übererfüllt.
Könnten wir dann jetzt bei diesem ganzen Genderquatsch zur Tagesordnung über gehen?
Das sie werte Dame eine Proseccifreundin von v.d.L. ist ist da nur noch Nebensache.
Vielen Dank Frau v.d.L. das sie mein enges Weltbild doch wieder gerade gerückt haben.
Wenn es nicht so traurig wäre könnte ich mich nur noch totlachen.

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deutscheridiot 24.05.2014, 08:39
93. Naja...

... und ich hatte schon Angst, dass die Beraterin der vdl die Uhr klaut, um ihr zu sagen wie spät es ist.
Das Land wird immer besser.
Welcher enge Freund der Kanzlerin wird jetzt Bundespräsident ...

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vantast64 24.05.2014, 08:39
94. "McKinsey und ich"

Es gibt in der Zeit vom 18.5.2006 eine Besprechung des Buches der Journalistin Julia Friedrichs, die bei McKinsey eine verdeckte Recherche betrieb und beschrieb, wie Geist und Praxis dieser Firma wirken. Man bot ihr eine Stelle mit fürstlicher Bezahlung an, sie lehnte aber ab, da sie nicht die Richtige wäre, um in einem Unternehmen Entscheidungen zu treffen, die eventuell das berufliche Aus für manchen Arbeitnehmer bedeuten würden.
"Nach McKinsey-Maßstäben sind die meisten Menschen, die ich mag, wohl eher Verlierer."
Dieser Artikel erscheint auch in Thomas Leifs Buch »Beraten und verkauft« bei Bertelsmann.
Eine desillusionierende Beschreibung überbezahlter Managementberater.

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coppsi 24.05.2014, 08:41
95.

Noch eine Person dazu , dem wir hohe Staatspensionen zahlen duerfen, bei Untaugleichkeit zudem als Beamter unkuendbar. Eine Frechheit sondergleichen wie Steuergelder masslos verschwendet werden

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stevowitsch 24.05.2014, 08:41
96. Keine Sorge

Zitat von sysop
Verteidigungsministerin von der Leyen besetzt einen der wichtigsten Posten in ihrem Ministerium neu: Die Unternehmensberaterin Katrin Suder soll parlamentarische Staatssekretärin werden. Das ist in der Bundeswehr umstritten.
Keine Sorge!
Wie immer bei "Frau Weiße Wolke" wird auch diesmal nichts dran sein.

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Datensatz 24.05.2014, 08:44
97. Qualifikation?

Zitat von
"Expertin bei strategischen Personalfragen" .."ist sie Chefin des Beratungsbereichs Öffentlicher Sektor bei McKinsey [..] .. kennt sich gut aus in der Regierungsverwaltung. So schrieb sie in der Vergangenheit mehrere Studien über den drohendenden Fachkräftemangel für Ministerien ..."
Das ist natürlich eine Top-Qualifikation, um die Beschaffung von Schützenpanzern, Flugabwehrraketen und panzerbrechenden Bomben zu organisieren.

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Ana144 24.05.2014, 08:46
98. Leider stimmen die Fakten so überhaupt nicht ...

Mit 28 Jahren war Frau Suder mit Sicherheit noch nicht Partnerin bei McKinsey, sondern erst mit knapp 40. Auch ist sie Jahrgang '71, also nicht 37. Hier die Facts aus dem Wiki-Artikel: "Katrin Suder studierte Physik an der RWTH Aachen und hat an der Ruhr-Universität Bochum einen Bachelor in Theater- und Sprachwissenschaften erworben. In Bochum promovierte sie auch in theoretischer Physik. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2000 begann sie, für die Unternehmensberatung McKinsey zu arbeiten, 2007 übernahm sie das Berliner Büro der Firma.[3] Sie machte Karriere als Beraterin der deutschen und internationalen IT-Industrie und wurde 2010 als einzige Frau Direktorin bei McKinsey.[4] Seit 2009 verantwortet sie die Aktivitäten von McKinsey im öffentlichen Sektor.

Suder profiliert sich seit einigen Jahren als die Managerin an der Schnittstelle zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft.[2] Für die Bundesagentur für Arbeit leitete sie wesentliche Reformprojekte. Für das Land Berlin erarbeitete sie eine Konzeptionen zur Verbesserung der Gründungskultur."

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spon-facebook-10000193111 24.05.2014, 08:46
99. Faire Chance?

Ich finde die Entscheidung, eine "Technokratin" statt eines altgedienten Parteisoldaten in die Führungsriege zu holen vorbildlich!

Die fachlichen Kompetenzen, die man braucht um die Bundeswehr zu reformieren, kann ich im Detail natürlich nicht beurteilen.
Aber wer in der Lage ist in einem erfolgreichen Unternehmen Führungsverantwortung zu übernehmen, ist mit Sicherheit in der Lage entsprechende Fachkenntnisse aufzubauen!

Persönlich denke ich, dass Unternehmensberater in ihrer von Natur aus opportunistischen Sichtweise heraus, besonders gut als Bollwerk gegen Lobbyismus geeignet sind. Und wenn man sich noch mal die Geheimnisverratsdiskussion beim ehemaligen Bundesinnenministern ins Gedächtnis ruft, ist die Spekulation über eine Karriere im Rüstungsgeschäft nach Frau Suders eventueller Amtszeit wohl runter zu kochen.

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