Forum: Politik
Verteilung von Flüchtlingen: Das Versagen der Osteuropäer
REUTERS

Die osteuropäischen EU-Partner sperren sich gegen die verpflichtende Aufnahme von Flüchtlingen. Dabei haben gerade diese Länder in den vergangenen Jahren massiv Hilfe erhalten. Nun ist es an ihnen, ebenfalls Solidarität zu zeigen.

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feyvel 27.08.2015, 20:00
10. Geht gar nicht

Das ist wirklich eine Ungerechtigkeit und an Frechheit kaum zu überbieten. Ein Mitglied der EU sollte Flüchtlingen helfen und sie schützen und das ist hier nicht gegeben.

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93160 27.08.2015, 20:00
11. Herr Weiland

"Das Schwarze Peter spielen bringt keinen weiter", schreiben Sie.
Den schwarzen Peter bekommt doch gerade Osteuropa von Ihnen zugeschoben.
England, Spanien und mehrere Laender mehr wollen auch keine Aufteilung.
Wie will man auch Fluechtlinge aufteilen die nur nach Schweden, Deutschland oder England wollen. Diese Menschen sind nuneinmal keine Ware die man wie Bananen verteilt oder Kommunen vor die Fuesse kippt.

Die Hilfen fuer den Osten haben wir gern bezahlt und wir kaemen nicht auf die Idee diese Laender jetzt damit erpressen zu koennen. So sehe ich persoenlich keine Fluechtlingspolitik.
Und was ist eigentlich eine "moderne Gesellschaft"?

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gabeljürge 27.08.2015, 20:02
12. Verursacher-Prinzip beachten !

Statt Vorwürfe gegen die vernünftig handelnden
Regierungen von Polen, Tschechien und Rumänien zu erheben,wäre es besser, sich nicht nur auf die PR der Bundesregierung zu verlassen, sondern selbst einen polnischen oder tschechischen Politiker zu befragen .
Diese Länder sehen infolge hoher Arbeitslosigkeit
keine reale Chance, Zuwanderer ökonomisch zu integrieren . Folglich unterscheiden sie genauer als
die deutsche Politik zwischen Kriegsflüchtlingen aus
Syrien etwa, zu deren Aufnahme sich Tschechien
durchaus bereit erklärt hat - und der übergroßen
Zahl der Wirtschaftsflüchtlinge. Bei diesen aber
sehen sie Deutschland als einen der Verursacher !
Zu Recht : Gerade hat sich der serbische Premier
lautstark darüber beklagt, dass Berlin mit seinem
Lockruf ganze Regionen auf dem Balkan ökonomisch
und sozial zu destabilisieren droht ! Wer sind hier also
die besseren Europäer ?

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gmbr 27.08.2015, 20:04
13. Die EU ist

nicht das was viele glauben! Westeuropa ist in sich nicht eining. Dann holt man Osteuropa dazu. Osteuropa ist benachteiligt und fördernd!
Um Wohlstand zu erweitern werden mit diktatorischen Lndern Milliardenverträge geschlossen. Milliardengeschäfte mit Waffen werden eingeholt. Menschen in diktatorischen Ländern geht es immer schlechter, weil das Reichtum in Korruption und Vetternwirtschaft versickert. Kriege brechen aus. Menschen flüchten und suchen Sicherheit in den Ländern die sicher sind. Das sind eben die Länder die Kriege mit Waffen finanzieren.

So schliesst sich der Kreis. Eu hin oder her

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boxfritz 27.08.2015, 20:04
14.

Wann endlich erledigt sich der Gedanke an ein gereinigtes Europa?
Das schlimme ist doch, egal wie großartig der Gedanke daran ist, bei solchen Problemen zeigt sich wie weit wir davon entfernt sind.
Auflösen und mit weniger etwas stabileres aufbauen. Wie es nicht geht sollten wir ja inzwischen wissen.

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papelbon 27.08.2015, 20:04
15.

Ich kann dieses Wort "Solidarität" nicht mehr hören. Dieses Unwort ist die Rechtfertigung für den Staat, mich zu betrügen und auszuplündern. Die Umverteilung von Reich nach Arm ist in keinem Land der Welt so ausgeprägt wie in Deutschland. Wie lange müssen wir diesen EU Wahnsinn noch mitmachen?

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gigi76 27.08.2015, 20:05
16. die EU ist eine Farce geworden

Es zeigt sich immer mehr, besonders in Krisensituationen wie diese, die EU ist nicht mehr als eine Zweckgemeinschaft, aus der sich jeder seinen maximalen Vorteil ziehen will. Vermutlich zerbricht diese Gemeinschaft sogar noch eher an der Flüchtlingskrise als am Euro.

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Claes Elfszoon 27.08.2015, 20:08
17. Immer den anderen ...

... die Schuld zu geben, macht Deutschland zusätzlich zu einem europäischen Problem und entlarvt die unfassbare Konzeptionslosigkeit und Unseriösität der politischen Führung in allerpeinlichster Weise.

Ideologisches Geschwafel, Symbolpolitik und Kindergartenrhetorik finden bei diesem wichtigen Thema unweigerlich, vor aller Welt Augen ihre Grenzen.

Und das ist gut so!

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biesi61 27.08.2015, 20:08
18. Ganz klare Linie:

Wer keine Solidarität übt, kann auch keine Mittel der EU bekommen! Wurde die EU vielleicht doch viel zu schnell erweitert?
Im übrigen gehören Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn keineswegs zu Osteuropa. Das sind eindeutig mitteleuropäische Länder, worauf sie zurecht auch großen Wert legen.

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liany 27.08.2015, 20:09
19. Per EU überstimmen

Sollte es nicht möglich sein im eurooäischen Parlament zusammen mit Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und evtl. Großbritanien die Gegner einer gerechten EU-weiten Verteilung zu überstimmen?

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