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Verteilungsdebatte: Nahles will Reiche und Erben zur Kasse bitten
DPA

Die SPD steckt im Umfragetief, Arbeitsministerin Nahles will nun verstärkt auf soziale Gerechtigkeit setzen. Im SPIEGEL warnt sie vor einer neuen "Oligarchie der Reichen".

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klyton68 23.09.2016, 12:28
1. Wir haben bereits

die Oligarchie der Reichen. Und gestern wurde sie nochmals zusätzlich manifestiert. Hat Frau Nahles die Nicht-Reform des Erbrechts gestern nicht mitbekommen? BMW ist im engeren Sinn auch ein Familienunternehmen. Gewöhnen wir uns daran, dass die ganz oben und deren Vertreter keine Steuern zahlen. Man nimmt da, wo in der Masse am meisten zu holen ist und am wenigsten Widerstand zu erwarten ist. Weil man sich da unten nicht solidarisieren kann.

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bstendig 23.09.2016, 12:30
2. Eine

ist mir grundsätzlich dann doch noch lieber, als eine SPD-Ministerin, die ihren Umverteilungswahn lebt.

Wenn es denn jemals was genützt hätte. Wie viele Jahre hatten wir die SPD bereits in der Regierung? Hat sich jemals was geändert? Umverteilt hat die SPD doch schon immer.

Und jetzt will man unter dem Deckmantel des "Sozialen" wieder auf plumpen Stimmenfang gehen.

Fast noch durchsichtiger als die 2 Euro Kindergelderhöhung von der schwarzen Null.

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Dr. Seltsam 23.09.2016, 12:30
3. Sollte sich die SPD tatsächlich mal...

... für soziale Interessen einsetzen?
Wenn einem die Wähler in Scharen davon laufen, besinnt man sich anscheinend auf seine Anfänge.

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erzengel1987 23.09.2016, 12:30
4. :-)

Frau Nahles sollte dann die Partei Wechseln.
Ich empfehle als richtige soziale linke Arbeiterpartei das original die Linke.
Es tut mir leid seit CETA und TTIP ist die SPD eine noch härtere FDP geworden. Also keine Arbeiterpartei sondern eine reine Arbeitgeberpartei.

Nur das die FDP mit ihren Wahlversprechen ehrlich ist und die SPD betrügerische Fehlinformationen in den Wahlkampf streut.

Also von daher SPD bitte leg endlich deine Maske ab und fusionier mit der FDP.

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scbonner 23.09.2016, 12:31
5.

An sich eine gute Idee.
Hoffe nur das es für Geringverdiener, denen ja schon seit Jahren gepredigt wird privat für die Rente vorzusorgen, Ausnahmen gelten werden. Sonst wird die Idee ad absurdum geführt, wenn bei unsicherer Rente, geringem Verdienst nun auch noch die Kapitalerträge für diese Gruppe noch höher besteuert wird.

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bigroyaleddi 23.09.2016, 12:31
6. Wird auch allerhöchste Zeit ...

... daß dieses Thema wieder von der SPD angefasst wird. Schluß mit dem Einknicken vor den Konservativen und vormals zumindest "christlichen" erscheinenden Konserrvativen. Nur mit klarer Kante kann hier das bröckelnde Potenzial der Wähler wieder mobilisiert werden. Da kann ich die SPD nur ermuntern, endlich wieder zu ihren Wurzeln zurückzufinden.

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nickalsnickisnix 23.09.2016, 12:31
7. Sozialer Sprengstoff

"Da ist über Jahre ein sozialer Sprengstoff entstanden, der den Zusammenhalt in unserem Land ernsthaft gefährdet."
Bin ich froh, dass die SPD daran überhaupt keine (Mit-)Schuld trägt. Echt ! ich könnte nie wieder SPD wählen, wenn die an der Entwicklung der letzten Jahre mitschuld wären....

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lynx2 23.09.2016, 12:34
8. Ha, ha, wer hat denn die deutschen Ologarchen immer reicher. ..

.. gemacht? Die Schröder-Gang. Und wie hat sie's gemacht?:
Ein Reproletarisierungsprogramm, genannt Hartz 4 + Steuersenkungen für Kapitaleigner + Abschaffung der Vermögenssteuer + Mrd.-Subventionen für Konzerne.
Frau Nahles soll mal ihre Parteigenossen fragen, wer das war.
Jetzt vor der BTW mal schnell umschalten auf soziale Gerechtigkeit.
Wer hat uns verraten, wer verrät uns, wer wird uns verraten?:
Sozialdemokraten und die grüne Partei ist auch dabei!

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