Forum: Politik
Verurteilter Nato-Spion: Herr K. und das Staatsgeheimnis
MDR

Wegen Landesverrats schickte das Oberlandesgericht Koblenz einen früheren Nato-Mitarbeiter für sieben Jahre in Haft. Manfred K. wehrt sich gegen das Urteil - womöglich zu Recht.

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vox veritas 12.04.2016, 10:46
1.

Die Frage ist doch, was der Mann mit den erbeuteten Daten gemacht hat. Hat er sie an Dritte weitergegeben oder dies beabsichtigt, ist es Verrat. Hat er "einfach nur gehackt", dann ist es mindestens ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz.

Erstaunlich, daß das nicht bereits vor Gericht herausgefunden wurde.

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ulfD 12.04.2016, 10:50
2. Landesverrat

Haha ich lach mich kaputt wie will man jemanden wegen Landesverrat anzeigen wenn man das Land um das es geht radikal abwickelt?
Der Mann sollte einen Bundesverdienstorden bekommen.
Je größer man den Haufen auf das macht was hier irgendwie noch was wert ist desto besser ist es doch.
Achjah Landesverräter gibts nicht mehr das heißt jetzt whistleblower

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Teddy0 12.04.2016, 10:54
3.

So ein Bericht macht mich traurig. Ich persönlich hätte nicht den Mut ein Whisteblower zu sein falls meine Vorgesetzten nicht auf einen Misstand reagieren.

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thlogical 12.04.2016, 10:55
4. hätte er jemanden umgebracht

wenn man im angetrunkenen Zustand einen Menschen umbingt bekommt man max 2 Jahre. Schickt man ein paar excel Datein durch die Gegend wird man 6 jahre weggsperrt. Der Mann ist 60 jahre alt und das bedeutet er hat mindesten 40 Jahre für das land was ihn jetzt einknastet gearbeitet. Es ist unvorstellbar was in Deutschland passiert. Hier stellt sich die Frage ob man hier nicht deutlich über das Ziel hinaus schießt. Traurig was hier passiert ...

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iffelsine 12.04.2016, 10:57
5. Also wer Daten seines Arbeitgebers auf seinen

privaten Mailaccount leitet, macht sich im normalen Arbeitsleben strafbar und kann fristlos gefeuert werden. Das muss dem Mann klar gewesen sein. Und wenn er sich als Whistleblower sieht, hat er sowieso vor gehabt, gegen seinen Arbeitgeber zu arbeiten. So what ?

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Mertrager 12.04.2016, 11:01
6. Frage

Warum macht der das ? Als Test ? - Der ist dann eben gründlich schief gegangen ? Plausibel erschienen mir die Begründungen nicht.

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PolitBarometer 12.04.2016, 11:07
7.

Anders gefragt: Was haben "dienstliche Daten" auf einem privaten eMail-Account bzw. privaten Rechner zu suchen? Antwort: Eigentlich gar nichts! Vor allem wäre interessant zu erfahren, was er mit den Daten anfangen wollte? Schon Rufnummern und andere Kontaktdetails von NATO-Personal in Excel-Tabellen reichen in solchen Kreisen auch ohne besondere Kennzeichung für eine Einstufung als "geheim". Hätte er sich doch eigentlich denken können.

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unbekanntgeblieben 12.04.2016, 11:12
8. Ach du ******

"Excel-Tabellen"?, "mailte an sein privates GMX-Konto"? Also da sehe ich ganz andere massive Sicherheitslücken ...

Der Mann ist umgehend freizusprechen! Zu Belobigen wegen Aufzeigen absolut peinlicher Sicherheitslücken, bei einem 'Verein' der mit Waffen hantiert!
Der Verantwortliche für das Netzwerk ist für Unfähigkeit zu feuern!

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CommonSense2006 12.04.2016, 11:17
9.

Zitat von iffelsine
privaten Mailaccount leitet, macht sich im normalen Arbeitsleben strafbar und kann fristlos gefeuert werden. Das muss dem Mann klar gewesen sein. Und wenn er sich als Whistleblower sieht, hat er sowieso vor gehabt, gegen seinen Arbeitgeber zu arbeiten. So what ?
Ja, das muss ihm schon klar gewesen sein, aber dafür wird im Normalfall eben gefeuert und kann isch dann vor Gericht darüber streiten. Aber dieser Mann sitzt im Knast und das ist schon etwas seltsam, vor allem wenn nicht einmal klar ist, ob dem Aarbeitgeber überhaupt ein Schaden entstanden ist.

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