Forum: Politik
Verzicht auf zweite Amtszeit: Gaucks fast perfekter Abgang
DPA

Joachim Gauck hat sich richtig entschieden: Eine zweite Amtszeit hätte ihn möglicherweise überfordert. Nun geht er auf dem Höhepunkt seiner Präsidentschaft - allein die Ankündigung kommt ein bisschen zu spät.

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dhanz 06.06.2016, 17:15
90.

Zitat von Spiegelleserin57
verständlich ist seine Entscheidung und trotzdem schade! Er hat durch seine Person Ost und West gemeinsam repräsentiert.
Dafür hat er Deutschland in Hell- und Dunkeldeutschland gespalten und große Teile der Bevölkerung beleidigt.

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Eliza 06.06.2016, 17:15
91.

Zitat von Dr.Watson
Die geradezu unerträgliche Lobhudelei auf den Wende-Pfaffen, empfinde nicht nur ich als unerträglich.
Ihre Wortwahl und die Unwahrheit dieser Ihrer Aussagen ist noch viel unerträglicher.

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wo_ist_all_das_material? 06.06.2016, 17:15
92.

Zitat von Theke
In der im Artikel angesprochenen Rede (Münchener Sicherheitskonferenz) meinte Gauck, dass die Deutschen sich doch wieder mehr militärisch in der Welt beteiligen sollten. Dass wir uns also alle doch bitteschön an Kriege und an gefallene Deutsche Soldaten gewöhnen sollten. Dass der Autor nun diese Aussage in Verbindung mit der Hilfsbereitschaft vieler Menschen in der Flüchtlingsproblematik in Verbindung bringt, ist im höchsten Maße zynisch. Kriege, die zwangsläufig zu Leid und Elend führen sind die Fluchtursache Nummer eins. Gauck ist mit Abstand der schlechteste BP aller Zeiten. Als einer der für Kriege trommelt und als Hetzer gegenüber Russland aufgetreten ist, wird er mir in schlechter Erinnerung bleiben.
Seine Eigenschaft als "Trommler" war mir auch sogleich aufgefallen, sein pathologischer Hass auf die Russen, seine deutschtümelnden Expansionsgelüste, sein angespanntes Verhältnis zu Wahrheit, Integrität und Charakter, sein phrasenhaftes Gestammel über angebliche Werte, all das hatten die Deutschen schon einmal an einem Staatsoberhaupt.
Schön, daß dies traurige Stück deutscher Geschichte vorbei ist!

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zamparonio 06.06.2016, 17:16
93.

Jetzt ist der Weg frei für Jan Böhmermann. ;-)

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shark 06.06.2016, 17:22
94. Genau

Zitat von unixv
200000E per Anno für was? lassen wir das! Aber damit könnte man 10 wichtige Jobs im Sozialen Sektor erschaffen, bitte dieses AMT abschaffen, DANKE!
so ist es.
Auch Professoren haben deutlich gemacht, dass dieses Amt nur eine Neuerschaffung der früheren Kaiser Recht tragen soll.
Was soll das ganze Getue um ihn? Karneval im Bundestag.

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tpro 06.06.2016, 17:23
95.

Zitat von nn280
die Dame mit dem Rotwein am Steuer? Fuhr die nicht würdig integer mit einem PKW über eine rote Ampel und mußte dann zurücktreten von einem Kirchenamt? Bitte diese Dame nicht als Bundespräsidentin!
Bei der Einstellung die viele Leute hier im Forum zum Amt des Bundespräsidenten haben, braucht man sich über derartige Namensvorschläge nicht wundern. Ich warte nur noch auf Namensvorschläge wie Dieter Bohlen oder Uli Hoeneß.

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hman2 06.06.2016, 17:34
96.

Zitat von Eliza
Bereits 1990 erklärte mir Freya Klier, wenn die Republik schon einen neuen Präsidenten benötigte, warum man um Himmels Willen nicht den Pastor Gauck nehme? Dann wäre wenigstens EIN Bürgerrrechtler im vereinigten Deutschland an einer Position, an die er gehörte.
Dass Gauck ein Bürgerrechtler sein soll, wird von anderen Bürgerrechtlern bestritten!

http://www.taz.de/!5099928/

"Hans-Jochen Tschiche, 82 Jahre alter Pfarrer und Grünen-Politiker aus Sachsen-Anhalt, schreibt im Freitag, Gauck habe "niemals zur DDR-Opposition gehört". Der künftige Bundespräsident "verließ erst Ende 1989 die schützenden Mauern der Kirche" und reise heute "ohne Skrupel" auf dem Ticket des Bürgerrechtlers. Gauck als Teil der konservativen westlichen Gesellschaft sei "die falsche Person"."

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Adlatus 06.06.2016, 17:35
97.

Zitat von Lütt_Matten
Er wird zweifelsohne als Präsidenten-Darling der deutschen Leitmedien in die Geschichte eingehen -Ich kenne leider niemanden (mich ausdrücklich eingeschlossen), der diese Begeisterung auch nur ansatzweise teilt... Ganz im Gegenteil!
70% der Deutschen sind mit der Amtszeit des Bundespräsidenten Gauck zufrieden.
Und er zeigte Charakter! Beispiele gefällig?
War da nicht etwas in Sotschi?
Herr Gauck nahm nicht teil!
Auslandsbesuch in der Türkei,
Herr Gauck hielt nicht seinen Mund.
Auslandsbesuch in China,
Herr Gauck hielt nicht seinen Mund.
FRau Merkel wollte die ganze Welt der Mühseligen und Beladenen einladen.
Herr Gauck mahnte die Belastungsgrenze der Deutschen an.

Alles vergessen?

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Adlatus 06.06.2016, 17:36
98.

Zitat von thorsten35037
Ein Bundespräsident sollte direkt vom Volke gewählt, oder das Amt abgeschafft werden. Einen hochbezahlten Grüßaugust brauchen wir nicht. Gauck habe ich anfangs als Erlösung gegenüber diesem unaufrichtigen Wulff empfunden. Später habe ich ihn immer mehr als eitlen Selbstdarsteller empfunden, der besonders ein Problem mit Russland hat. Auch wenn sein Vater ein bedauernswertes Schicksal in Russland erfahren hat, sollte man Amt und Persönliches voneinander trennen können. Auch die Standpauke gegenüber Erdogan fand ich unangemessen, obwohl es ja z. Zt. modern ist auf Erdogan einzuhacken. Wartet nur, bis die Flüchtlingsströme wieder anschwellen, dann werdet Ihr merken, was wir an Erdogan hatten. Bei alledem: verschont Deutschland mit Margot Käßmann. Die Frau kann zwar amüsant plaudern, ich bezweifle aber, dass sie das nötige Format für so ein Amt mitbringt. Auch sollte jemand, der sich alkoholmäßig so wenig im Griff hat, nicht das höchste Staatsamt bekleiden.
Das Auftreten gegenüber Putin und Erdogan zeugte von einer aufrichtigen Menschlichkeit.
Insbesondere sein Fernbleiben in Sotschi verdient höchsten Respekt!

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geando 06.06.2016, 17:38
99. Ich war mal ein Befürworter des Präsidentenamts

...weil ich immer gehofft habe, das der Präsident ein Korrektiv zur Regierung darstellen könnte und eine unabhängige "Stimme der Vernunft" jenseits von Parteiengezänk und politischen Intrigen. Gerade in Bezug auf J. Gauck hatte ich diese Hoffnung noch gehegt, da er im Vorfeld teilweise auch durch unkonventionelle und unbequeme Äusserungen aufgefallen war. Kaum im Amt, war der Mann aber wieder so zahm und unpolitisch wie alle Präsidenten vor ihm. Mittlerweile denke ich, das man diese Personalstelle auch ersatzlos streichen könnte und endlich den Weg zu mehr Selbstbestimmungsrecht der Bürger (in Form von direkter Demokratie) begehen muss, anstatt darauf zu hoffen, das die Repräsentanten des Volkes gute Arbeit leisten.

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