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Verzicht auf zweite Amtszeit: Gaucks fast perfekter Abgang
DPA

Joachim Gauck hat sich richtig entschieden: Eine zweite Amtszeit hätte ihn möglicherweise überfordert. Nun geht er auf dem Höhepunkt seiner Präsidentschaft - allein die Ankündigung kommt ein bisschen zu spät.

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Fly 06.06.2016, 14:53
50.

Zitat von Izmir..Übül
Sagt Ihnen der Begriff "whataboutism" etwas?
es geht um Verhältnismäßigkeit und die scheint bei vielen nicht berücksichtigt zu werden.Es wird einfach drauflos gepoltert.

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Fly 06.06.2016, 14:57
51.

Zitat von nn280
wären dieselben angepaßten Schleimer, wie Herr Gauck. Wir sollten dieses Amt eines Frühstücksdirektors nach Schweizer Vorbild abschaffen. Da haben uns die alliierten Sieger 1948 etwas Unbrauchbares ins Grundgesetz diktiert. Entweder einen richtigen oder gar keinen Bundespräsidenten!
..sie wissen nicht was sie wollen ! Sie oppunieren leider nur! Machen Sie einen Vorschlag, wenn sie wirklich wissen, was sie wollen!

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RASCH 06.06.2016, 15:03
52. Neiddebatte

Mich nervt die immerselbe Debatte sozialneidischer Foristen, die weder Ahnung davon haben, welche Aufgaben ein Präsident hat, noch seinen Job übernehmen wollen.

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markus_wienken 06.06.2016, 15:05
53.

Zitat von Fly
es geht um Verhältnismäßigkeit und die scheint bei vielen nicht berücksichtigt zu werden.Es wird einfach drauflos gepoltert.
Aber erst geraume! Zeit nachdem es öffentlich wurde.
Integer sieht für mich anders aus.
Und: integere Personen hätten sich erst gar nicht besoffen hinters Steuer gesetzt.

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Aus dem Ländle 06.06.2016, 15:06
54. Verzicht auf zweite Amtszeit: Gaucks fast perfekter Abgang

Zitat von Europa!
Gauck hat wichtige Akzente (auch und gerade gegen Angela Merkel) gesetzt. Sein Abgang ist honorig.
SPON hätte sich das "fast" ersparen können. Kann mich nicht erinnern, daß es jemand so honorig machte. Ein wahrer Staatsmann.
Alles Gute ihm und seiner Partnerin für ein langes Leben.

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SK3112 06.06.2016, 15:14
55. @51

An der Qualifikation von Frau Schwan zweifelt niemand, für irgendetwas, nur nicht für das Amt eines BP. Dazu gehört nämlich die Fähigkeit zur Differenzierung, oder jedenfalls deren Anschein. Eine Meinungsdiktatorin haben wir aber schon als BK, daneben auch noch Frau Schwan? Ein unerträglicher Gedanke.

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steingärtner 06.06.2016, 15:22
56. 30 % -Angehöriger

Ich gehöre zu den 30% die ihn nicht noch eine weitere Amtszeit weitersehen wollten. Ich wollte nicht mal seine erste.
Gauck soll dem Amt die Würde zurückgegeben haben auf Grund seiner Biographie ? Gauck ist ein Musterbeispiel eines Opportunisten, der sich in jedem System zu seinem Vorteil einrichtet.
Er war ein Widerstandskämpfer, ja, aber erst ab der ersten Stunde in der es nicht mehr gefährlich war.
Wo sind denn die Akten der Stasi über ihn wenn er doch in der Opposition war ?
Und Männer wie ihn, die gegen Rußland hetzen und Deutschland zu mehr Militäreinsätzen treiben wollen, gibt es schon ohne ihn genug.

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keuleleser 06.06.2016, 15:25
57. Alle Achtung!

Das er nun auf eine zweite Amtszeit verzichtet, ist das erste positive was ich von diesem Mann höre!
Wünsche ihm für seinen Lebensabend viel Spaß, finanziell war er ja schon vor dem Amt als Bundespräsident gut abgesichert. Für mich hat er genau das gehalten, was ich im Freundeskreis bei seinem Amtsantritt prophezeit habe.

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ladozs 06.06.2016, 15:27
58. Nachfolger gesucht!

Tja, jetzt geht es darum einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die bisherigen Vorschläge bringen uns eher vom Regen in die Traufe. Daher schlage ich ein paar Kandidaten vor, auch schon ein wenig betagt, aber sicherlich weitaus mehr befähigt dieses Amt auszufüllen und gleichzeitig eine persönliche Note einzubringen.Klaus Doldinger, Eberhard Gienger,Heidi Hetzer, Dieter Prokop oder Gerhard Polt(er hat uns schließlich schon vor Jahrzehnten von den Vorzügen einer multikulturellen Lebensweise überzeugt)!

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Adlatus 06.06.2016, 15:28
59. Danke Herr Bundespräsident Joachim Gauck!

Zunächst freut es mich, dass ein Mann mit 77 Jahren erkennt, es ist genug. Ich habe seinen wie immer fast perfekten Auftritt live erlebt im ZDF.
Wir verlieren mit Herrn Gauck einen sehr guten Bundespräsidenten. Seine Reden waren meist spätestens mit der Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz staatstragend.
Insbesondere seine Worte zur Flüchtlingsproblematik hoben sich wohltuend vom Willkommensgeschwafel ohne Einschränkung der Aufnahmezahlen durch andere Politiker deutlich ab.

Er wies daraufhin, dass ein Staat nicht unbegrenzt auch im Interesse der "Einwanderer" Fremde, die bei uns Schutz und Hilfe suchen aufnehmen kann ohne die innere Stabilität zu gefährden.

Neben seinem unbedingten Credo für die Freiheit des Einzelnen stand auch das Credo für das Machbare und seine Grenzen.
Gerade als Leiter der "Gauck-Behörde" hatte er viele Widerstände aus der ehemaligen SED-Nomenklatura zu überwinden, Widerstände die sich für mich vollkommen unverständlich fortsetzten bei seiner Wahl zum Bundespräsidenten durch die PARTEI die LINKE als SED Nachfolgepartei über "Umleitungen".

Und immerhin, es klingt fast lächerlich, aber ZDF Walde hat recht, nach 2 Präsidenten die vorzeitig das Handtuch warfen, jemanden der wohl 5 Jahre, also die volle Amtszeit durchgehalten hat.

Erinnern möchte ich abschließend auch und dies liebevoll an sein „Bratkartoffelverhältnis“ wegen dem er oft angegriffen wurde.

Seine Lebenspartnerin Frau Schad war eine würdevolle 1. Dame des Staates.

Viel Glück und Gesundheit und Danke Herr Bundespräsident.

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