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Verzicht auf zweite Amtszeit: Gaucks fast perfekter Abgang
DPA

Joachim Gauck hat sich richtig entschieden: Eine zweite Amtszeit hätte ihn möglicherweise überfordert. Nun geht er auf dem Höhepunkt seiner Präsidentschaft - allein die Ankündigung kommt ein bisschen zu spät.

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suplesse 06.06.2016, 15:29
60. Kritische Haltung!

Ich habe eine durchdachte kritische eindeutige Haltung zu fast jedem Thema vermisst. Ich fand ihn immer etwas anbiedernd den Regierungsparteien gegenüber.

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muellerthomas 06.06.2016, 15:34
61.

Zitat von Scum
Wählt mich:). Ich spreche bald sechs Sprachen, bin also international parkettfähig. Als VWLer lasse ich mich auch nicht für wirtschaftsliberale Zwecke einspannen, da ich die Schwächen der Ökonomie sehr gut kenne. Erfahrungen im Niedriglohnsektor erlauben .....
Weshalb sind Sie als Volkswirt, der 5-6 Sprachen spricht denn bereit, für 2.500 Euro im Monat zu arbeiten?

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Adlatus 06.06.2016, 15:38
62.

Zitat von suplesse
Ich habe eine durchdachte kritische eindeutige Haltung zu fast jedem Thema vermisst. Ich fand ihn immer etwas anbiedernd den Regierungsparteien gegenüber.
Das sehe ich aber nicht so, im Gegenteil, gerade in der für mich für unser Vaterland so bedeutende Frage der sogenannten Einwanderung( Es gibt ja noch nicht einmal ein Einwanderungsgesetz) hat er klar Stellung bezogen und an die Grenze des Machbaren erinnert.
Ja er äußerte sogar Verständnis für die Unmutsäußerungen aus der Bevölkerung aus ihren Befürchtungen heraus, das der Staat nicht unbegrenzt belastbar ist.

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palef 06.06.2016, 15:40
63. ...Lieber Herr Gathmann...

...es gibt keine Verpflichtung gegenüber dem Herrn Gathmann von Seiten eines Bundespräsidenten, seine Kandidatur 'rechtzeitig' bekannt zu geben...die unglaublichen Probleme ergeben sich durch die scheinbare Überraschung der Parteien und...der MEDIEN! Obwohl das Thema in der Tendenz schon ziemlich betagt ist.
Was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht?

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uwelmeyer 06.06.2016, 15:41
64. Die Gauckbehörde hat ausgedient ?

In seinem Alter hat er sich den Ruhestand verdient. andere Ostdeutsche mussten viel früher in Ruhestand gehen, heute undenkbar.
Erst war er sehr aktiv, besonders nach der der Wende, statt Wiedervereinigung, Beitritt. Erst die Abwicklung der Wirtschaft Ostdeutschlands, und damit Osteuropas, dann als rechte Hand Merkels, viele öffentliche Auftritte und politische Stellungnahmen, u.a. zum Deal mit Türkei. Willkommen in (Ost)Europa.
Als Person ok, deswegen gewählt, aus Mangel an Alternativen, von Inhalten her. eher fraglich. Ich hoffe auf einen guten Nachfolger.

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reflexxion 06.06.2016, 15:53
65. ich habe Gauck nicht sonderlich gemocht

weder vor seiner Zeit als Bundespräsident noch während der Amtszeit. Da war zu wenig eigene Meinung und zu viel "Merkel-Blabla". Für einen parteilosen Präsident war das einfach zu kurz gesprungen.
Köhler hat wenigstens die Dinge beim Namen genannt und ausgerechnet dafür wurde er dann gefeuert. Zu Wulff nun ja, den hat man nachträglich mit Persil weißgewaschen, aber er war sicher nicht das Opfer einer bösen Presse. Manche Politiker steigern sich in ihre Seilschaften so rein, das sie eben nicht merken wenn sie es übertreiben haben.

Als Nachfolger kann ich mir Steinmeier vorstellen, aber den wird die Merkel-Union nicht mittragen. Es geht ja nicht um den Besten in diesem Amt sondern um den der Merkel am sinnvollsten erscheint - was nichts bedeutet, wenn Sie irgendwo Talent hat, aber sicher nicht bei Personalentscheidungen.

Wenn nun aber Steinmeier nicht passt und die CDU/CSU nur Lachnummern benennen kann dann sollte man über den pseudogrünen Ministerpräsident aus BaWü nachdenken, auch wen ich die Grünen noch weniger mag als die Union - er hat das präsidiale Verhalten irgendwie drauf.

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reflexxion 06.06.2016, 15:55
66. ja, Direktwahl muss her und ich mag Sie!

Zitat von Scum
Wählt mich:). Ich spreche bald sechs Sprachen, bin also international parkettfähig. Als VWLer lasse ich mich auch nicht für wirtschaftsliberale Zwecke einspannen, da ich die Schwächen der Ökonomie sehr gut kenne. Erfahrungen im Niedriglohnsektor erlauben mir, auch die Nöte......
So stelle ich mir ein Bewerbungsschreiben für dieses hohe Amt vor - bitte weiterversuchen!

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Wolfgang Heubach 06.06.2016, 16:19
67. Richtiger Zeitpunkt

Herr Gauck hat genau den absolut richtigen Zeitpunkt gewählt ! Respekt !

Hingegen spielt Frau Merkel einmal wieder auf Zeit, wenn sie ankündigt, erst (!) im Herbst wolle sie über die Nachfolge von Herrn Gauck entscheiden. Klar, nach den Landtagswahlen - sehr durchsichtiges Manöver. Aber eines ist ebenso klar: Dieses Mal kommt es eben nicht auf Merkel an. Das war auch schon so bei der Wahl von Herrn Gauck zum Bundespräsidenten. Es hat sich eben ausgemerkelt.

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hle 06.06.2016, 16:22
68. Eine Marionette ohne Charakter

Er hatte die grösste Chance gehabt und sie nicht genutzt. Mir immer noch unbegreiflich seine Forderung nach mehr Kriegseinsatz. Das wird ihm ewig anhaften, dass er - in meinen Augen -sich selbst verraten hat und den Bückling machte. Vorgefertigte Reden verbreitete. Keine mutige Gegenposition einnahm, indem er heftig umstrittene Gesetze einfach abnickte. Es gab sehr viele Möglichkeiten, seine repräsentative Aufgabe mit Leben im Sinne des deutschen Volkes zu füllen. Er hat wohl viele enttauscht, die Hoffnung hatten, weil er nicht den Makel des Berufspolitikers bei Amtsantritt trug. Schade.

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vassiliki2000 06.06.2016, 16:30
69. Mein Vater ist wegen genau solcher Leute wie Gauck

Zitat von maxxi12
Wann wird es Herr Gathmann rsp. SPON endlich zur Kenntnis nehmen: Gauck war in der DDR alles andere als ein Bürgerrechtler - er sprang lediglich auf den Zug auf, als der Untergang der DDR schon besiegelt war. Dies wurde oft genug von dern echten Bürgerrechtlern in Rostock bekundet - Gauck war dort unbekannt.
ausgetreten.
Hinterher waren sie angeblich "gegen das System".
Dabei ist das einfach nicht wahr. Die evangelische Kirche hat mit dem Staat zusammen gearbeitet.
Das erinnert mich immer an den 20. Juli und den "Widerstand". Der kam erst 1944, als die Niederlage nicht zu verbergen war. Opprortunismus, nichts weiter.

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