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Verzicht auf zweite Amtszeit: Gaucks fast perfekter Abgang
DPA

Joachim Gauck hat sich richtig entschieden: Eine zweite Amtszeit hätte ihn möglicherweise überfordert. Nun geht er auf dem Höhepunkt seiner Präsidentschaft - allein die Ankündigung kommt ein bisschen zu spät.

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Hank-the-Voice 06.06.2016, 16:30
70. Zur NSA-Affäre geschwiegen

leider hat er nur in Richtung Russland, China, Türkei... mahnende Worte zu Privatsphäre, Meinungs- und Pressefreiheit gefunden. Das war gut - das war richtig. Doch leider war er auf dem westlichen Auge blind.

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Wolfgang Maier 06.06.2016, 16:31
71. Gott sei Dank

mehr muss man nicht dazu sagen. Nur noch das eine. Noch sind wir Deutschland. Das die Grünen einen Präsidenten mit Migrationhintergrund am liebsten hätten ist schon starker Tobak. Wenigstens das höchste deutsche Amt sollte Deutsch bleiben.

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Ungläubig blick 06.06.2016, 16:32
72. Seh ich genauso

Zitat von Izmir..Übül
Gauck war/ist ein pastoraler und eitler Schwätzer, der als selbst ernannter Anwalt der bürgerlichen Freiheitsrechte kein kritisches Wort zur NSA-Affaire verlor und die Occupy-Bewegung als albern und naiv diffamierte.
Nicht zu scheitern ist per se schon gut genug? Herr Gauck mag dem Amt wieder Ruhe verschafft haben. Inhaltlich war und ist er ein bedeutungsschwangerer Grüßaugust und Kriegstreiber. Zugegeben ein Nachfolger hat die Möglichkeit es schlechter zu machen, es ist aber auch sagenhaftes Potential da!

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Ungläubig blick 06.06.2016, 16:35
73. Warum nur ?

Zitat von Scum
Wählt mich:). Ich spreche bald sechs Sprachen, bin also international parkettfähig. Als VWLer lasse ich mich auch nicht für wirtschaftsliberale Zwecke einspannen, da ich die Schwächen der Ökonomie sehr gut kenne. Erfahrungen im Niedriglohnsektor erlauben mir, auch die ......
Warum wollen sie das Wahlverfahren ändern? Jeder kann Bundespräsident werden vorausgesetzt er ist deutscher Staatsbürger und hat ein Mindestalter. Also kein Problem für sie! Das Wahlverfahren müssten sie natürlich ändern wenn sie sich irgendwie selbst ernennen wollten?

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Eliza 06.06.2016, 16:40
74.

Zitat von shark
Was hat er denn gut gemacht? Ein Bundespräsident ist doch nur ein Faksimile der früheren Kaiser.
Weia.

Das hat Gauck nicht verdient. diesen Vergleich mit W II. bzw den Rückfall der Deutschen in die altmodische Monarchie (Behelfslösung für die so verspätete Erstellung einer deutschen Nation nach 1870).

Eins ist sicher, GAUCK ist ein Demokrat. Zum Unterschied von beiden Wilhelms.

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Eliza 06.06.2016, 16:41
75.

Zitat von johnsnow
fällt ein Reissack um.......! Der Bundespräsi.....ist genauso unwichtig wie die Queen!
Die haben die Engländer und können daher eine geschriebene Verfassung entbehren. Mal darüber nachgedacht?

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Dr.Watson 06.06.2016, 16:42
76. Och Joh!

Die geradezu unerträgliche Lobhudelei auf den Wende-Pfaffen, empfinde nicht nur ich als unerträglich.

Absolut niemand in meinem Familienumfeld und Freundes- bzw. Bekanntenkreis, weint diesem Herrn, der stets vermiedenen Konkretisierung seiner Meinung - Pfaffe eben, eine Träne nach.

Da gab es wahrhaft sinnvoller ihr Amt ausfüllende und eindeutig respektablere Vorgänger.

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Damon Ridenow 06.06.2016, 16:45
77.

Zitat von tommi46
So wird Joachim Gauck als ein großer Bundespräsident in Erinnerung bleiben. Einer, der dem Amt nach der rätselhaften Demission Horst Köhlers und dem quälenden Rücktrittsprozess von Christian Wulff seine Würde zurückgegeben hat. Allein durch seine Biografie, seine Wortmächtigkeit, sein Charisma.
Mir wird Herr Gauck als Totalausfall in Erinnerung bleiben. Während der NSA-Affäre hat er keinen Pieps gesagt und sich nicht vehement für die Freiheit der Deutschen davor, von den USA ausspioniert zu werden, eingesetzt. Dazu kommt seine Kriegstreiberei und haltlose Kiritik an der Occupy-Bewegung. Ich finds gut, dass er geht.

Da ich mir von Hr. Gauck nach Hr. Wulff einiges erwartet hatte, wurde ich enttäuscht. Mein Resümee: diesen sinnlosen Posten des Bundespräsidenten könnte man ersatzlos streichen und Bezahlung und Pension, die ja horrende Summen ausmacht, sinnvoller nutzen.

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Adlatus 06.06.2016, 16:52
78.

Zitat von reflexxion
weder vor seiner Zeit als Bundespräsident noch während der Amtszeit. Da war zu wenig eigene Meinung und zu viel "Merkel-Blabla". Für einen parteilosen Präsident war das einfach zu kurz gesprungen. Köhler hat wenigstens die Dinge beim Namen genannt und ausgerechnet dafür wurde er dann gefeuert. Zu Wulff nun ja, den hat man nachträglich mit Persil weißgewaschen, aber er war sicher nicht das Opfer einer bösen Presse. Manche Politiker steigern sich in ihre Seilschaften so rein, das sie eben nicht merken wenn sie es übertreiben haben. Als Nachfolger kann ich mir Steinmeier vorstellen, aber den wird die Merkel-Union nicht mittragen. Es geht ja nicht um den Besten in diesem Amt sondern um den der Merkel am sinnvollsten erscheint - was nichts bedeutet, wenn Sie irgendwo Talent hat, aber sicher nicht bei Personalentscheidungen. Wenn nun aber Steinmeier nicht passt und die CDU/CSU nur Lachnummern benennen kann dann sollte man über den pseudogrünen Ministerpräsident aus BaWü nachdenken, auch wen ich die Grünen noch weniger mag als die Union - er hat das präsidiale Verhalten irgendwie drauf.
Sie wissen schon das Frau Merkel und Herr Bundespräsident Gauck sich in tiefer gegenseitiger Abneigung mochten?
Erst als Das Debakel um Herr Wulff aufgeführt wurde auf der Bühne der deutschen Politik konnte Frau Merkel Herrn Gauck nicht mehr verhindern und machte sich notgedrungen zu seinem Fürsprecher.
Vielleicht sollten Sie einmal etwas in die Analen der letzten BP-Wahlen einsteigen.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/1465280/gauck-soll-bundespraesident-werden.html

Und was Herr Köhler zum Rücktritt bewog, darüber rätseln alle an der Politik inetressierten Menschen bis heute.

Ansonsten finde ich, Herr Schäuble hätte als "Belohnung" für seine Kärnerarbeit im Bundesfinanzministerium den Posten des ersten Repräsentanten unseres Staates verdient.

Das ist ihm Frau Merkel schuldig!

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Adlatus 06.06.2016, 16:53
79.

Zitat von Eliza
Weia. Das hat Gauck nicht verdient. diesen Vergleich mit W II. bzw den Rückfall der Deutschen in die altmodische Monarchie (Behelfslösung für die so verspätete Erstellung einer deutschen Nation nach 1870). Eins ist sicher, GAUCK ist ein Demokrat. Zum Unterschied von beiden Wilhelms.
Das Anforderungsprofil von Wihelm dem Ersten und Wilhelm dem Zweiten sah kein Merkmal "Demokrat" vor, zurecht!

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